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Jahresbericht Session 2016/17

Wieder ist eine Session vorüber, sehr schön und erfolgreich!

Rückblick Jahreshauptversammlung 2016:

 Da jeder Hoffsänger den Jahresbericht (Protokoll der JHV) erhalten hat, schenke ich mir dieses Mal die „Alten Kamellen“ und gehe direkt auf das Geschehen in der vergangenen Session 16/17 ein.

Jahresrückblick: 2016/17 – 33 Jahre Hoffsänger

Nach der Jahreshauptversammlung begaben sich die Hoffsänger in den wohlverdienten Sommerschlaf.

 Von wegen karnevalslose Zeit: bis zum Beginn der Session haben wir folgende Auftritte absolviert:

02.04.16      70. Geb. von Rosi Köllmann (Berg. Hof – Marialinden)

16.04.16      Gemütlicher Abend Ernteverein Wohlfart (Eichhof)

18.06.16      Hochzeit von Sabrina & Christoph Schwirten im Dorfhaus

16.07.16      Festakt in Gibbinghausen

20.08.16      – endlich gelang es uns beim Ernteverein Markelsbach einen Auftritt zu realisieren. Wir kamen mit fast „Alle Mann“, als Überraschung für das Erntepaar Christoph & Martina. Was als 3-Liedauftritt geplant war, endete in einem mehr als Halbstundenprogramm, welches mit dem Mondlied traditionell den Abschluss fand. Es wird sicherlich nicht der letzte Auftritt in Markelsbach gewesen sein, versprochen.

27./28. Aug. 2016 Jahresausflug

Unser bewährtes Organisationsteam Hannelore und Wolfgang haben auch dieses Mal ein tolles Ausflugsprogramm zusammengestellt. Pünktlich, nachdem unser Bus mit genügend Proviant (fest & flüssig) beladen war, ging es los, sicher und gut kutschiert von Fahrer Heinz, dem unser Dank gebührt. Es ging nach Nordosten und nach dem Frühstück, welches wieder exzellent von unseren Frauen gestaltet wurde, (nach 11/2 Std. Fahrt) wurde das Geheimnis des Reiseziels gelüftet – Münster.

   

Unser Bus                                                    die historische Altstadt

Eine tolle Stadtführung zum Anfang:   Eine ganze Menge Wissenswertes über die Stadt Münster, Geschichte, Klerus, Wiedertäufer und letztendlich den „Westfälischen Frieden“, es dauerte nur etwa 5 Jahre, bis der unter Dach und Fach war, erfuhren wir. Natürlich durften die berühmten Gebäude und Kirchen nicht fehlen – Lambertikirche mit den berühmten Körben, der St. Paulus Dom und das Historische Rathaus, der Markt, usw. Anschließend war noch Zeit zur freien Verfügung, die jeder nach gut Dünken verbrachte, zum Beispiel im Kiepenkerl (Traditionskneipe) oder auf Krimitour (Antiquariat -Wilsberg) oder einfach nur Gucken und Shoppen.

Die berühmten Körbe        auf Krimi-Tour

 Tolles Hotel direkt am Dortmund-Ems-Kanal mit großem Biergaten und Terrasse. Nach dem Abendessen (Büffet ) packten unsere Musiker ihre Instrumente aus und die Hoffsänger mit ihren Frauen waren in ihrem Element. Es wurde ein fröhlicher Abend, in den auch andere Gäste (z. B. aus Hohenlimburg) mit ein stimmten. Leider fand das Konzert ein jähes Ende (Gott sei Dank erst spät oder früh) den Petrus öffnete seine Schleusen, einige trotzten noch unter den Schirmen, aber….

Der Aasee                                                      unser Hotel

Am nächsten Morgen startete unser Bus Richtung Aasee zu den nächsten Programmpunkten. Zuerst war eine kurze „Schiffstour“ angesagt und direkt daran ein Besuch mit Führung durch das Freilichtmuseum „Mühlenhof“. und anschließendem Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Mettenden), die Kosten für die Flüssignahrung wurde von unserem Schatzmeister Andreas übernommen -Herzlichen Dank dafür.

Selten war eine Führung so interessant, denn unsere Führerin Ursula war mit „Hätz un Siel“ dabei. Wir lernten eine Menge über -was im Kasten haben, einen Zacken zulegen, was auf der hohen Kante und nicht alle Tassen im Schrank haben, und das zum Teil auf Münsterländer Platt. Bockwindmühle, Rossmühle, Schmiede, Bäckerei, Gute Stube, Rauchhaus, Schule – das Museum lebt Nach dem verdienten Mittagessen ging die Bootstour weiter mit Heidewitzka Herr Kapitän und nach dem Nachmittagskaffee, Eis oder Caipi wartete unser Bus, damit wir wieder wohlbehalten in Oberheiden eintreffen. Hier hatte Martin schon den Grill angeheizt und so fand der Ausflug bei Würstchen, Steak und Brot einen harmonischen Abschluss.

 

im Museum (Schule)                          Heidewitzka….

Zum Abschluss ein herzliches Dankeschön unserem Organisationsteam Hannelore und Wolfgang, unserem Grillmeister Martin und allen, die zum Gelingen des Ausflugs beigetragen haben.

04.09.2016 fand die erste offizielle Probe im Dorfhaus Oberheiden statt (es war noch Sommerzeit, daher 19:30 h). Die Vorstellung des Programm-entwurfes für die Session 2016/17 hat bereits auf unserem Ausflug statt gefunden, die Texte wurden jedem Hoffsänger bereits per Mail übersandt.

 18.09.2016 Mucher Erntefest     Es mer op en Erntefest enjelade,…..do jeit mer hin; und das genau machten die Hoffsänger am Sonntag, den 18.09.16 zum Festakt in der Sülzberghalle. Erstens als Überraschungsgäste, zweitens, denn das diesjährige Erntepaar Anja & Achim Spanier kommen doch aus unserem schönen Oberheiden.

Die Hoffsänger wünschten dem Erntepaar eine schöne, erfolgreiche Regentschaft und viel Spaß an der Freud.

 Beim anschließenden Bauernmarkt war auch wieder unser Hoffsänger-Chef als „Schweinefürst“ aktiv und trieb seine „Mädels“ Berta, Herta, Frieda zu Höchstleistungen beim Schweine-Wettrennen an.

 20.09.2016 Unser Sangesbruder Klaus Baster ist an diesem Tag, nach langer, schwerer Krankheit, verstorben. Klaus gehörte mit zu den ersten Hoffsängern, wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren und haben ihn auf seinem letzten Weg das Geleit gegeben.

…unser Klaus .. letzter Gruß

Bitte erhebt Euch zu einer Gedenkminute.

Los ging’s richtig am Freitag, den 18. 11 2016 im Eichhof bei der Proklamation des Eichhof-Dreigestirns, war und ist immer ein tolles Erlebnis, allerdings auch anstrengend, vor allem wenn sie mitsingen.

 27.11. 2016   92. Geburtstag im Inselhof

 Dann wurde es etwas stiller, der Advent wurde zum „letzten Proben und für den Feinschliff benötigt und das erste gemeinsame Fest, war der Silvesterabend im Dorfhaus.

5.-8.01.2017 Sternsingeraktion der HoffsängerSelbst Schnellfall und Glatteis konnten uns nicht abhalten, wir kamen überall hin. Die einzelnen Besuche kann ich gar nicht aufzählen, mir fehlt der Überblick.

Endstation war immer die Schublade.

Erstmals traten wir dieses Mal auch in der evangelischen Kirche in Ruppichteroth auf, was für uns ein besonderes Erlebnis war und ein kleiner musikalischer Beitrag zur Messe- Gestaltung.

Von nun an ging es Schlag auf Schlag: 

14.01.2017 Pohlhausen – Man staune, diesmal klappte in meiner „Lieblingsscheune“ alles, ein Super Auftritt und Stimmung in der Bude, und es gab sogar Freibier.

15.01.2017 Unser Jubiläumsfrühschoppen: 33 Jahre Hoffsänger „Su lang mir wisse, wie Heufressen jeiht!!!“, war das Motto, es wurde ein Feuerwerk an karnevalistischen Darbietungen geboten.Pünktlich um 11:11 h gab unser „Chef“ Jürgen den Startschuss und wie immer machten die Bambini’s der Dancing Kids den Eisbrecher.

Eine besondere Freude war es die „Mucher Politprominenz“, angeführt von Bürgermeister N. Büscher, Vizebürgermeisterin J. Manstein und Vizelandrätin N. Kuhnert begrüßen zu dürfen.

Weitere Programmpunkte waren:

„Das Karnevalskomitee Pohlhausen“

Juniorinnentruppe der Dancing Kids

Das Prinzenpaar der KG Spaß am Karneval aus Overath, mit Prinz Günter IV und seiner Prinzessin Brigitte begleitet vom Tambourcorps Edelweiß.

 Es wurde dann um etwas Ruhe gebeten, denn unser Ehren-und Überraschungsgast wurde angekündigt. Wer kennt ihn nicht aus Funk, Fernsehen und dem Kölner Karneval – Ne Bergische Jung“ alias Willibert Pauels.

Der humorvolle Vortrag, der den Zusammenhang zwischen Kirche und Karneval näher betrachtete, war eine Rakete wert. Nicht die großen Säle sind erstrebenswert, sondern der hausgemachte, mit viel Herzblut gefeierFrohsinn ist das was die Tradition aufrecht hält.

    

unsere Dekke Trumm                  unser Ehrengast W. Pauels

Weiter ging es mit:

dem Mucher Bläserchor unter der Leitung von Dirigent Ralf Stümper;

 Der MKV präsentierte „endlich“ wieder einmal ein Dreigestirn, allerdings keine Mücher, sondern Seelscheider,-aber das tat keinen Abbruch, mit Jungfrau „Franzi“ Frank Oberdörster, Prinz Andi I. Andreas Oberdörster, Bauer Flo Florian Weesbach und Prinzenführer Tobi Tobias Frohn mit tollen Gefolge, und seine Tanzgruppen – Die Mucher Grashüpfer – Große, Mittlere und Kleine – ein schwungvoller Auftritt, wirklich sehenswert.

Dorfgrenadiere Birkenfeld;

 Die Jecken Märjelinger mit Prinz Ralf II, seine Deftigkeit Bauer Muli und seine Lieblichkeit Jungfrau Markus. Durch die karnevalistische Welt werden Sie vom Prinzenführer Marcel Spanier geleitet. Seine Stellvertreterin ist Britta Lang-Kowol. Sie hatten eine große Mannschaft, genannt Schmölzchen, vor allem die Mädel der Tanzgarde sind sehr nett anzusehen, dabei, und diese boten, wie immer Spektakuläres.

 Den Abschluss bildeten diesmal, auch ein Augenschmaus, die Teichgirls aus Kreuzkapelle.

Impressionen vom Frühschoppen

 07.02.2017: Bowling-Turnier des Unternehmer-Initiative Rhein-Berg e.V. in der Bowling Lounge in Overath und wir waren dabei. . Wir waren zwar nicht das erfolgsreichste Team im Bowlen, aber immerhin haben wir uns ganz gut geschlagen. Da wir nur 7 Mann hoch waren, wurde das 8. Mitglied als Blinder von jedem bedient und siehe da der „Hoff“ war mit Abstand der Beste.

Im Rahmen der Vorstellung der einzelnen Karnevalsgesellschaften, Dreigestirnen, Prinzenpaaren und Gefolgen haben auch wir uns mit einem Potpourri eingebracht, tatkräftig unterstützt von den „Jecken Märjelinger“. Und wenn die da sind, dann is jet loss. Und so endete der schöne Abend in einem gemeinschaftlichen Absingen der Overheder Hymne – Dem Mond – auf Wunsch unserer „Märjelinger Fründe“ lautstark.

29.01.: 70. Geb. Helmut Pfister – Wir brachten im ein Ständchen in der Martinusstube.

08.02.: obligatorischer Auftritt bei der Behinderten Gruppe im Dorfhaus

11.02.2017: Hoffsitzung

„Joh do wor vielleich jet loss“, bei der diesjährigen Hoffsitzung. Pünktlich um 20:00 h eröffnete der diesjährige “ Maitre de Plessier“, Andreas Schlimbach, später wurde er von seiner Tochter Lena als Co-Kommentatorin unterstützt, die Hoffsitzung, die zu einem Feuerwerk von Darbietungen, überwiegend präsentiert von eigenen Kräften, wurde.   

Wichtige Programmpunkte waren:

            Die Dancing Kids

            Hoffsänger (2 x)

            Hilde & der staatse Heer (Angi Drue & Friedhelm Rabin)

            Fräulein Edith Buse (Jürgen-unser Cherf)

            Der Mann mit dem Paraplü (Walter Kempen)

            „Kölsch“ e Mädels, denn so leckere Kölschgläser habe ich noch nie             gesehen! Die Mädels (Frauen) vom Hoff brachten einen schwungvollen            Tanz zum Lied der Bläck Fööss -„ich bin ne Kölsch Glas“

            Die „Holzi’s“ von Erntedankverein Much. Wo gesägt wird fallen auch Späne, im wahrsten Sinne des Wortes,   schwungvoll – eine tolle Vorstellung

Was ist eine Hoffsitzung ohne eigenes Dreigestirn? Und man fand wieder 3, die ihr Meisterstück fertigbrachten. Wer hat schon ein tierisches Gefolge aufzubieten? – die Overheder. Prinz Erik, Bauer Martin und Jungfrau Christina (Christoph) zogen mit Gefolge „Hennes“, der (die) noch nicht ganz stubenrein war, mit Trommeln und Zimbum ein. Die Lieblichkeit Christina musste, wie im richtigen Leben, die Hinterlassenschaften von Hennes beseitigen.

  

„Hoffgemeinschafts-Chef“ mit Assistentin        Dreigestirne unter sich…

Mit einem Konfettiregen zog das Mucher Dreigestirn Prinz Andi, Bauer Flo und Jungfrau Franzi mit Gefolge, angeführt von Prinzenführer Tobias Frohn ins Dorfhaus ein und präsentierten ihr Programm. Spätestens beim „Stammbaum“ standen dann alle zusammen, wie eine große Familie. Wer kann schon Opa, Papa, Mama, Onkel, Tante, Cousin, Enkelin an einem Abend in verschiedenen Vereinen, aber alle Jeck, aufbieten- in Oberheiden geht das!

12.02. Auftritt beim Ernteverein Röttgen (Bröltaler Ernteverein) im Inselhof

18.02.   Großkampftag.

Enmol em Johr do weed en Bustour jemaht, nämlich, wenn die Hoffsaenger „Großkampftag“ oder Ausflug haben.

Nach dem Einsingen im Dorfhaus ging es per Bus, gut und sicher gesteuert von unserem Fahrer Johannes Steinbach nach Eitorf – Alzenbach, wo der Festausschuss Eitorfer Karneval seine Seniorensitzung im Hotel Schützenhaus abhielt. Toller Saal und gute Beschallung, der Traum jedes Musikers. Von wegen Senioren, die machten mehr Stimmung also manche „Jungen“, vor allem die sangen und schunkelten kräftig mit. Mit unserem Jubiläumsprogramm und dem anschließenden Potpourri „Ov krütz oder quer“ brachten wir den Saal auf Betriebstemperatur. Wie bestätigte uns der Eitorfer Vorsitzende – ein Super Auftritt, man sieht ihr habt Spaß und Freud im Herzen und bringt es rüber.

Eitorf & Bröleck (bei Anke)

Nach der obligatorischen Flüssignahrungsaufnahme ging weiter nach Bröleck in die Bauernschenke, wo wir diesmal unser gemeinsames Karnevalsessen mit unseren Frauen veranstalteten. Herzlich empfangen und gut abgefüttert von Wirtin Anke wurden die Instrumente ausgepackt und entsprechend Programm gemacht. eine tolle Stimmung und die Bude brechend voll.

Und weiter ging’s nach Tillinghausen, wo wir der Frau unseres Sangesbruders Friedel Gerhards -Rosemie ein Ständchen (zum runden) brachten -Sin mer op en Jebootsdach enjelade, do jeit mer hin..

Die Zeit drängte zum Aufbruch, denn wir wurden als Überraschung im Dorfhaus Oberheiden, anlässlich des 70. Geburtstages von Claudia Klein (Schwiegermutter von RAGO-Ralf Gossing) erwartet.

Dieses war der 3. Streich und der 4. folgt sogleich, denn es hieß -auf nach Eckhausen zur dortigen Sitzung, um den Abschluss zu machen. Dass es diesmal nicht ganz so voll war, tat der Stimmung keinen Abbruch, vor allem die vielen Jungen (Mädels und Jungs) feuerten ihren ehemaligen Lehrer Friedhelm kräftig an. Nach den letzten Stärkungs-Bierchen ging ein langer, aber wunderschönen erfolgreicher Tag zu Ende.

22.02.: Eingeladen haben die Schwestern der Cellitinnen-zur-heiligen-Elisabeth zu Ihrer Karnevalsveranstaltung, die wir nun schon seit 4 Jahren als festen Programmpunkt haben. Wie immer toll!.

Wenn man schon in Köln ist, muss man natürlich auch das Kölsche Jefühl auf sich einwirken lassen und wo kann man das am besten machen, in einer Kölschen Kneipe – im Petersberger Hof.

Nach einer ausgiebigen Stärkung (in fester & flüssiger Form) wurde Gitarre und Quetsch ausgepackt und entsprechend Stimmung gemacht. Da die „Bude“ voll war, war auch die Stimmung entsprechend und alle machten mit. Applaus und der eine oder andere Kranz Flüssignahrung war der Lohn für die Sänger und Musiker. Ich habe das Bild des Japaners immer noch vor mir.

   

Brauhaus-Stimmung/Jefüühl

PS: Übrigens -Man erwartet uns nächstes Jahr wieder!!!                   

23.02. Wieverfastelovend

Dieses Mal hatte der MKV am Rathaus ein Zelt aufgestellt, um nach der obligatorischen Rathausstürmung weiter feiern zu können. Unter anderem waren auch wir eingeladen, Stimmung zu machen und wir haben Stimmung gemacht.

Abend ging es dann nach Marienfeld zur Frauensitzung, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden, um die Trauerstimmung aufzuheitern. Da wir der letzte Programmpunkt waren konnten wir uns richtig austoben und wir brachten wieder Schwung in die Bude. Polonaise vor der Bühne und hinter uns auf der Bühne, dat es en Jefühl. Und zum Abschluss -Der Mond – ohne den geht gar nichts.

     

Polonaise vor und hinter uns…toll

Schade dass wir nicht mehr solche Auftritte haben,  vor allem Much lässt grüßen!

 

24.02. Großkampftag -Freitag, nach Weiberfasnacht

Nach unseren obligatorischen Besuchen im Azurit und Webersbitze besuchten wir unseren Sangesbruder Paul Michels um ihm ein Ständchen zu bringen.

Dann ab in die Schublade:

Sulang beim Stefan de Leechter no brenne… sulang mir wisse wie Heufresse jeiht.. unser diesjähriges Sessionslied, um getextet von unseren beiden jüngsten Mitgliedern Christian Neuschil und Christian Himpeler spiegelt den Wunsch wider, dass der traditionelle Karneval (Mücher) nicht ausstirbt, sondern noch ganz lebhaft bleibt, was der Schubladenabend “ Loss mer ens singe in d’r Schublad en Much“ bewies.

Schubladen Feeling

Ein Dreifaches Alaaf auf unser Publikum und die Fangemeinde. Damit bei den Hoffsaengern alles LIVE, ohne doppelten Boden oder Hintergrundgetöse läuft, ist unsere „Laute Fraktion“, unsere Musiker zuständig. Dass Applaus und Mitmachen beflügelt, bewies dann unser Gitarren-Duo Peter Drue & Markus Stommel mit der „Superjeilen Zick“. Für die tragenden Melodien sind unsere beiden Walter Loew und Kempen an den Queschebüggeln, für den Rhythmus unsere beiden Andreas Neuschil und Schlimbach an Schießbude und Dekke Trumm zuständig. Herzlichen Dank für Eure „Arbeit!“

Ehe man sich versah war es Mittnacht geworden und die Hoffsaengerhymne „Der Mond von Oberheiden“ wurde lautstark gefordert, und natürlich auch gesungen. Mit dem Lied „Mer wünsche üch ne Engel für d’r Heimweech“ endete ein wunderschöner karnevalistischer Abend.

Allen Teilnehmern, dem Hausherrn Stefan und seinem Schubladenteam, das uns bestens mit Schmiermittel versorgt hatte, ein herzliches Dankeschön und das Versprechen, wir sehen uns wieder.

25.02. Aufbau des Bagagewagens und Kamellemischen 

26.02. Kölsche Huhmess – E Pappnas is jenau so joot, wie vum Pastor de Hoot.

Mittlerweile eine lieb gewordene Tradition ist die Kölsche Huhmess in St. Martinus zu Much. Und wie schon in den letzten Jahren durften die Hoffsänger zur musikalischen Unterstützung ihren Beitrag leisten. Zum Einzug des Pastors, angeführt von der Domgarde (Messdiener), den Abgeordneten der Mucher Karnevalsvereine und Tanzgruppen und des Dreigestirns, sangen die Hoffsänger „Du bess de Herjott..-Melodie: Du bess de Stadt“ umgedichtet von Heinz Köllmann, zum Friedensgruß den „Stammbaum“, zur Kommunion „Wenn am Himmel die Stäne danzen-(das Prinzenlied von 2011) und zum Abschluss „Su lang am Wahnbach de Leechter nu brenne..“

Köl’sche Huhmess…

Nach dem Auszug von Pastor und Vereinen gab es dann noch ein kleines Potpourri bekannter Karnevalslieder -Ov krütz oder quer- welches einen Querschnitt durch 33 Jahre Hoffsänger darstellt.

Anschließend ging’s dann nach Wiehl, wo wir ebenfalls einen Auftritt in der Katholischen Kirche, allerdings nach Schluss der Messe hatten. Am Verhalten der Besucher merkte man den Unterschied zwischen Tradition Much und „Karnevals – Diaspora Oberberg“. -Soll ich mich Fremdschämen oder Mitmachen, der Großteil tat schließlich letzteres und fanden es toll – der Schlussapplaus war der Beweis.

Und noch nicht Schluss mit Fierre – denn die Frau unseres Sangesbruders Martin Depner -Marion– feierte Ihren Geburtstag und die Hoffsänger gratulierten -op de Stross. Ein herzliches Dankeschön an Marion.

27.02. Mucher Rosenmontagszug

Es och d’r Himmel öfters jrau, un et Sönnche schingk jet mau, doch die Mucher han em Hätze Sunnesching, und einen guten Draht zu Petrus, denn trotz mieser Wetterprognose gab es keinen Regen und entsprechend toll war der Zooch.

 Die Hoffsaenger sind seit ihrer Gründung 1983/84 immer dabei, diesmal mir einer 35 Mann/Frau/ Kind-Fußgruppe. Mit dabei natürlich der Bagagewagen und die Dekke Trumm mit dem Hoffsaenger Sessionsmotto -Su lang mer wisse wie Heufresse jeiht….

 Eine besondere Freude war die Vorstellung am Rathausplatz durch die Jury vom MKV. Spontan wurde gemeinsam mit dem Maerjelinger Dreigestirn und Gefolge die Hoffsaengerhymne – Nichts ist so schön, wie der Mond von Oberheiden – angestimmt.

tolle Truppe bei Rosenmontagszug

 Eine Überraschung mit der wir nicht gerechnet haben, die uns aber mit Freude erfüllt, war, dass wir den 2. Platz bei den Fußgruppen erzielt haben. Ein Dankeschön von Hätzen mit dremol Alaaf!!.

 Nach dem Zug ging’s ins Dorfhaus nach Oberheiden, wo ein gemütlicher Ausklang mit Kind & Kegel stattfand. Einige „Standfeste“ hatten immer noch genug Energie um den Tag (Abend/Nacht) in der Schublade ausklingen zu lassen, wobei wir wieder beim Motto -Su lang beim Stefan de Leechter no brenne… angelangt wären. Es war ein schöner Tag.

Über das drum herum, Krach und Lautstärke kann jeder auf unserer Webseite oder den Much-Online Portalen nachlesen. Warum darauf weiter herum reiten, es wird eh sich nichts ändern.

28.02. Aufräumen und Nubbelverbrennen – Am Aschermittwoch ist alles vorbei,…

Schade, oder der eine oder andere wird sagen -Gott sei Dank- dass es jetzt vorbei ist, trotzdem es war für die Hoffsänger eine tolle Session mit guten Auftritten und einem schwungvollen Programm und Potpourri – Ein Querschnitt durch 33 Jahre Hoffsänger. Die Reaktionen des Publikums bei den verschiedenen Veranstaltungen bestätigte dies mehr als einmal.

Geburtsstunde unseres Mottos     Jubiläumsorden

Herzlichen Dank unseren Musikern und der „Jungen Liedfindungskomission“.

Um die Session würdig abzuschließen, trafen wir uns in der Dorfschenke bei Erika in Hetzenholz zum gemeinsamen Abendessen und Nubbelverbrennung.

Der Meister und sein Werk…      er brennt – der Nubbel

Nach dem Essen zelebrierte unser Chef Jürgen als „Nubbelpastor“ den Nubbelabgesang, indem er ihn zuerst lobte, dann die „Sünden“ auflud und mit dem Wunsch, dass er am 11.11.2017 wiederkehre, zum Verbrennen freigab, was dann auf dem Parkplatz stattfand.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön allen unseren Sängern, Musikern, Frauen, denn ohne die vielen Helfer wäre das nicht zu schaffen.

Hiermit bin ich am Ende meines Berichtes angelangt, ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt, nichts vergessen, und wenn, dann war es nicht mit Absicht. Es war alles in allem eine tolle Session.

Auftritte:  

Gesamt:                   36

Karneval:                 24

Privat:                      12

 

Für den Vorstand

Reinhard Lacher

Schriftführer & Pressereferent

Jahresbericht für die Zeit vom 21.03.15 bis zum 12.03.2016

Wieder ist eine Session vorüber, kurz aber trotzdem sehr schön und erfolgreich!

Rückblick Jahreshauptversammlung 2015:

Am 21.04.2015 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius leider nur 15 von 27 Aktiven zur satzungsgemäß eingeladenen Jahreshauptversammlung begrüßen, wobei 10 entschuldigt, 2 unentschuldigt waren. Die geringe Teilnahme war der kurzfristigen Anberaumung geschuldet.

Der Jahresbericht für die Zeit vom 10.04.2014 bis zum 20.03.2015 wurde vom Schriftführer Reinhard Lacher verfasst und vorgetragen.

Der Vorsitzende bedankte sich für die nun umfangreichere Pressearbeit auf unserer Homepage und im Mitteilungsblatt, sowie auf Mein-Much.de und Much-heute.de.

Unser Kassier und Geschäftsführer Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Peter Wester und Andreas Neuschil bestätigten. Andreas, Danke für deine gute Arbeit.  Details zum Kassenbericht können bei Andreas direkt eingesehen werden.

Bericht der Kassenprüfer:

Die Kasse wurde am 14.03.2015 von Peter Wester und Andreas Neuschil geprüft und in Ordnung befunden. Alles vorbildlich, entsprechend wurde der Antrag auf Entlastung des Kassiers gestellt:

14 dafür, 1 Enthaltung.

Entlastung des Vorstandes

Die anwesenden Mitglieder stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstandes:

Dafür: 10, Enthaltungen: 5

Wahl des Versammlungsleiters:

Thomas Spanier wurde einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.

Wahl des Vorstandes:

Da sich der bisherige  Vorstand bereit erklärt hatte den Verein weiter zu führen, wurde der Antrag auf Wahl en bloc einstimmig angenommen.

Da die bisherigen Vorstandsmitglieder die Wahl (dafür 10, Enth. 5) annahmen, bleibt alles wie gehabt:     

  1. Vorsitzender                                        Jürgen Harlizius
  2. Vorsitzender                                        Peter Drue
  3. Kassier und Geschäftsführer       Andreas Schlimbach
  4. Schriftführer und Pressewart     Reinhard Lacher
  5. Beisitzer                                                Hans Baur

Der neue/alte Vorstand bedankte sich für das Vertrauen.

Wahl der Kassenprüfer

Da Peter Wester turnusgemäß ausschied, war eine Neuwahl notwendig. Helmut Pfister wurde einstimmig gewählt. Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2015/16 sind: Andreas Neuschil und Helmut Pfister

Liederausschuss bzw. Liederauswahl:

Aufgrund der guten Erfahrung der letzten Sessionen wird sich dieser Ausschuss wieder mit der Liedauswahl beschäftigen. Folgende Mitglieder sollten wieder tätig werden und haben zugestimmt: Peter Wester, Andreas Schlimbach, Peter Drue, Andreas Neuschil, Thorsten Strusch, Reinhard Lacher, sowie 2 Musiker. Der Ausschuss hatte schon relativ früh ein entsprechendes Programm ausgearbeitet, welches wirklich Spitze war, nur mit dem Potpourri kam nicht so schnell zu Potte, hier spielte der teilweise Ausfall unseres musikalischen Leiters eine große Rolle, letztendlich zum Sessionsstart stand es und es war gut.

Da auch Walter Kempen wieder einstieg, hatten wir mit Walter und Walter musikalisch einiges zu bieten. Unsere gesamte „Laute Fraktion“ muss hier mal gelobt werden, manche Band wäre froh sowas in ihren Reihen zu haben.

Aussprache zu den Berichten:

Der Vorsitzende bedankte sich für die Berichterstattung von Schriftführer und Geschäftsführer für die geleistete Arbeit. Die Präsenz in den verschiedenen Medien (eigene Webseite, Mitteilungsblatt, Mein-Much.de und Much-heute.de) trägt zum positiven Erscheinen der Hoffsänger bei. Lt. Statistik hatten wir im Durchschnitt 1.114 Besuche/Tag (2015) = 406.682 / total 2015 auf unserer Homepage.

Neue Hemden:

Thorsten Strusch hat sich um diese Angelegenheit gekümmert und wie die Mehrheit beschlossen hat, rote Hemden mit Aufdruck am Kragen und neues Hoffsängerlogo und der linken Brustseite beschafft. Sie sehen toll aus.

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Liederbücher:

Dass die Schrift in den Liederbüchern so klein ausgefallen ist, war Künstlerpech, wir haben beschlossen, die Hefte neu in DIN A4 auflegen.  Rechtzeitig zum Schubladenabend waren sie fertig und kamen gut an, vor allem lesbar, auch für Brillenträger (wenn Brille vergessen wurde).

Walter Loew

Der Vorsitzende begrüßte zum Abschluss unsere „Aushilfe“ Walter Loew als offizielles Mitglied der Hoffsänger sehr zur Freude des Chors, der Applaus war entsprechend!

Jahresrückblick 2015/16 nach JHV:

Nach der JHV war dann die verdiente „Pause“ angesagt, aber ein wichtiger Termin war den meisten bekannt:

Unser Hoffsänger Urgestein Franz-Josef Schlimbach hat am 09.08.15 die Hoffsänger und Freunde zum Geburtstagsbrunch anlässlich seines 80-zigsten Geburtstag ins Dorfhaus Oberheiden eingeladen und alle sind gerne der Einladung gefolgt.

Die Hoffsaenger, zu deren Gründungsväter Franz-Josef gehört und immer noch aktiv ist, haben versucht den Lebenslauf und die Art, wie jeder Franz-Josef kennt, in einem kleinen musikalischen Potpourri darzustellen.

Unser Jubilar verbreitet stets Freude, Fröhlichkeit und zieht andere durch sein fröhliches Wesen mit, den Schalk im Nacken und für jede „Schandtat“ bereit. So gibt es eine Menge Verzällcher und Anekdoten und mancher kann sich noch daran erinnern, wie Franz-Josef mit dem Wagen Lebensmittel ausfuhr oder an Lebensmittelladen in Oberheiden.

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FJ mit Ehefrau Anneliese                                                                Ein Prosit der Gemütlichkeit

Unvergesslich die ersten Auftritte der Hoffsaenger in den „Franz-Josef-Sälen“ (Garage von FJ) und FJ mitten drin in diversen Rollen als Iwan Rebroff und der Tophit als Suleika.

Wir wünschten Franz-Josef weiterhin alles Gute und hoffen dass er uns noch lange erhalten bleibt, ist er doch derjenige der singen kann.

Vor der FJ-Feier hatten wir noch am 11. April einen Auftritt in Wersch bei Alois Berzbach.

Jahresausflug 22/23.08.15

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen! Man(frau) staunte, pünktlich um 7:30 h startete unser Bus, chauffiert von Fahrer Dirk, zur Fahrt ins Blaue, deren Ziel aber immer noch geheim war, lediglich das Motto – Kulinarische, kulturelle und amüsante Highlights sind zu entdecken, – probieren und genießen, gesellig und gemütlich hieß die Devise- wurde bekannt gegeben.

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Unser Bus mit Fahrer Dirk                                                 Frühstückspause

Nach ca. 1 1/2 h Fahrzeit wurde auf der Raststätte bei Bottrop Frühstück serviert, wie üblich, besten vorbereitet und arrangiert von unseren Frauen.

Nach der Stärkung ging es weiter zum Zielort, der endlich bekannt gegeben wurde, nach Südlohn, wo wir unseren Reiseleiter Bernd aufsammelten und weiter ging’s über die Grenze nach Winterswijk, einem kleinen, charmanten Städtchen, wo wir über einen typischen niederländischen Fisch- und Krammarkt bummeln konnten (sehenswert!).Um nicht einen Roman zu erzählen – nun Stichpunkte/Highlights des Ausfluges:

Openluchtmuseum en Herberg Erve Kots (Lievelde), mit eigener Brauerei, Biergartenrestaurant zum traditionellen Pfannkuchenessen. Rundgang durch das Freilichtmuseum: Toll erklärt, wie Mensch und Tier in einem Raum lebte und wie eine Rossölmühle funktioniert. Besichtigung der Käserei mit Führung.

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Openluchtmuseum Erve Kots                                  Kas stinkt nicht, er riecht feinherb

Mit vollem Bauch ging es dann zurück nach Südlohn zum Hotel Nagel. Nach der Zimmerbelegung und Gelegenheit zum Frischmachen (Restaurieren) gab’s dann endlich Abendessen, ein 3 Gänge Menü mit Spezialitäten des Hauses. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Biergarten wurde ausgiebig gesungen, sogar anwesende Gäste sangen mit (bis auf einen, der fühlte sich gestört, allerdings erst nach 22:00 h).

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der Weltrekoerd Nagel                                                     gesellige Runde im Hotel Nagel

Nach dem Frühstück Besuch des Bauernhofs der Familie Wehling, bekannt für sein Mais-Labyrinth und neuerdings für eine Bauerngolfanlage (8-Eimeranlage), wo ein kleiner sportlicher Wettkampf in Bauerngolf – die neue Volkssportart aus Holland, stattfand. Sodann hieß es „ ran an die Schläger und Eimer“ ; denn ausgestattet mit dem handfesten Equipment gilt es, wie im Profi-Golf, mit möglichst wenig Schlägen – über Wiesen und Hindernisse – einzuputten.

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Verschollen im Maislabyrinth                            Frauenpower beim Bauerngolf

Besuch der Mühle Menke… ein Industrie-Denkmal der besonderen Art. Frau Maria Menke (ehemalige Besitzerin, heute ist „Ihre“ Mühle ein Denkmal) führte uns durch diese Turmwindmühle von 1812. „De Dampfmaschin“ war es schon wert. Schade, dass man nicht hinein- oder drunter kriechen konnte.

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Mühle Menke                                                                 Turmhaus

Turmhaus. Außergewöhnliche Räumlichkeit, hochwertige Pralinenkreationen und eine abwechslungsreiche Küche.  Begrüßung mit dem hauseigenen Schokolikör, hergestellt aus eigener sortenreiner Schokolade, Kaffeetafel mit Kuchen (Torten) Auswahl, sowie Rosinenbrot mit Käse und Schnittchen mit Knochenschinken, dazu Kaffee aus der großen Kanne.

Zum Abschluss nahmen  einige noch ein Bierchen, genannt GRENS, sah aus wie ALT, war aber ein Pilstyp, in einem wunderschön gestalteten „Biergarten“ . Dann hieß es leider Abschied nehmen von unserem Reiseleiter Bernd, denn die Heimfahrt war angesagt. Nach 2 1/2 h Fahrt inklusive der Vorstellung des Sessionsprogramm 2015/16 und einer Pipipause am Rasthof Ohligserheide trafen wir um 20:00 h am Dorfhaus in Oberheiden ein – Ein toller Ausflug ging leider zu Ende.

Last but not least, ein recht herzlicher Dank an unserer Organisationsteam Hannelore und Wolfgang Haas, d.h. das war das Meisterstück! Ein Dank auch all den anderen Helfern, ohne die es nicht geht, allerdings bei den Hoffsängern kein Problem. PS.: Übrigens wir wissen schon wer den nächsten Jahresausflug organisiert!!!

30.08.15        80. Geburtstag Mutter M. Deptner       Lindenhof Much            

12.09.15        80. Geburtstag Mutter P.  Wester          Eulenthal     

31.10.15        Ständchen zum 60. Geburtstag in Sommerhausen                       

14.11.15        15 Jahre Dancing Kids sind schon eine größere Party wert und die stieg am 14. 11. 2015 um 19:11:h im Dorfhaus Oberheiden.

Als die Anfrage kam, ob wir beim Programm mitmachen möchten, gab’s für die Hoffsänger nur eine Antwort : JA!! Haben doch die Hoffsänger zu den Dancing Kids eine besondere Verbindung. Seit unser traditioneller Frühschoppen gestartet ist, waren die Dancing Kids immer dabei, und sie haben alle Frühschoppen mitgestaltet, was nicht einmal den Hoffsängern gelang, da wir bei den ersten Frühschoppen keinen Eigenauftritt hatten. Außerdem sind einige Mädels die Töchter bzw. die Enkelinnen von aktiven Hoffsänger und welcher Papa oder Opa wäre darauf nicht stolz.

Verjüngung der Hoffsängertruppe: Mit Christian Neuschil, Christian Himpeler und Tobias Delling konnten wir unseren Altersdurchschnitt merklich senken. Ich glaube, denen 3en macht es richtig Spaß und wir begrüßen Sie als Hoffsänger. Außerdem können die 3, die „neuen“ Lieder glaubhafter an die Jugend rüberbringen als wir alten Säcke.

28.11.15        Proklamation Eichhof                              Eichhof

30.12.15     Die Hoffsänger präsentieren ihr neues „Outfit für die karnevalslose Zeit“ anlässlich des 40. Geburtstages ihres Sangesbruder Simon Miebach in Derschlag.. Ein schönes Fest.

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Das neue „Karnevalslose Outfit“                                   Mer kumme us dem Morjenland

Sternsingeraktion 2016

Mer kumme nit us dem Morjenland sondern aus Oberheiden und auch nicht zu Fuß oder mit Kamel, sondern per Bus, dafür aber auch mit entsprechendem Gefolge, Quetsch und Gitarren. Wie schon im vergangenem Jahr wurden dieses Jahr auch wieder Privathäuser besucht. Traditionell ging es dann an 4 Abenden durch die verschiedenen Wirtshäuser und Restaurants der Gemeinde und als Abschluss Pfarrhof und Schublade. Das Ergebnis – eine stattliche Summe von mehr als 2.000 €, die wir dem Pastor übergeben konnten.

08.01.16 Auftritt in Pohlhausen

Kein Kommentar.

09.01.16 Trommelaufbau

Wie üblich, von Didi präpariert, von Wolfgang und mir bemalen mit dem Motto: Mer sin jedäuf met 4711. Leider kommt unser Prunkstück in die Jahre (11J) und ist sanierungsbedürftig, einige Ideen zur Erneuerung sind schon geäußert worden, vor allem in Hinblick auf unser 33. Jubiläum.

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Unsere Dekke Trum                                                 bei den Mücher Jecke 2013

09.01.16 Prunksitzung der Mücher Jecke in Marienfeld

Unsere diesjährige Feuertaufe – und wir haben sie toll gemeistert, das Publikum ging entsprechend mit, die Resonanz war echt gut.

15.01.16 Dorfschänke Hetzenholz

Wie immer schön knuddelig, außerdem gibt es da immer was zum Essen.

Anschließend ging es zurück ins Dorfhaus, wo Werner Peters, ehemaliger Hoffsänger, seinen 80. Geburtstag feiert und wir ihm ein Ständchen brachten.

17.01.16 Unser Frühschoppen

„Mir sin jedäuf met 4711“, war im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur das Motto, es wurde ein Feuerwerk an karnevalistischen Darbietungen geboten.

Pünktlich um 11:11 h gab unser Vorsitzender Jürgen Harlizius den Startschuss und wie immer machten die Bambini’s der Dancing Kids den Eisbrecher.

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Dancing Kids Bambini                                                          Die Hausherren

Auch die Hausherren trugen Ihren Anteil zum gelungenen Programm bei. Gemäß dem Motto: Mir sin jedäuf met 4711-  gab es einen musikalischen Streifzug durch das aktuelle Programm, ohne Mond (er kam später).    

Der MKV präsentierte seine Tanzgruppen – Die Mucher Grashüpfer – Große und Kleine – ein schwungvoller Auftritt, sehenswert und seinen neuen Vorstand.

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Die Grashüpfer vom MKV                                            Der neue MKV Vorstand

Auch die „Mucher Politprominenz“, angeführt von Bürgermeister N. Büscher, Vizebürgermeisterin J. Manstein und Vizelandrätin N. Kuhnert und die Vertreter der Mucher Karnevalsvereine durften wir begrüßen. Bürgermeister N. Büscher wurde sogar vorgeschlagen in der nächsten Session als Prinz aufzutreten, das Much endlich wieder mal ein Dreigestirn stellen kann.

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Die Mucher Politprominenz                                         Die Mücher Jecke

Der nächste Programmpunkt „Das Karnevalskomitee Pohlhausen“  mit seiner singenden Präsidentin U. Lemmerz und Gefolge – kein Kommentar.

Was die Bambinis vorlegten, dem konnten die Juniorinnentruppe der Dancing Kids nicht nachstehen, das mit entsprechendem Applaus belohnt wurde.

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Juniorinnen der Dancing Kids                               Bläserchor Much                                                                                                      

Steh auf, mach laut .. kein Problem für den Mucher Bläserchor unter der Leitung von Klaus Steinbach, denn er füllte das Dorfhaus mit Schwung und Karnevalshits und das mit Mannes (Frauen) Stärke.

Dann war Blau-Gold angesagt, denn das Dreigestirn der KG Spaß am Karneval aus Overath, mit Prinz AXEL II, Bauer RAINER und Jungfrau JUTTA an der Spitze, lautstark begleitet vom Tambourchor Edelweiß hielt Einzug. Entsprechend wusselig  war es dann im Dorfhaus, was die Stimmung noch mehr anheizte

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Dreigestirn Overath                                                              Hoffsänger Teil 2

Mit dem aktuellen Potpourri leiteten die Hoffsänger den zweiten Teil des Programms ein, der zu  einem „Feuerwerk“ des Karnevals werden sollte.

Zuerst gab es was für Männeraugen, wahrlich eine Augenweide der Auftritt der Tanztruppe „La Cobranza“ vom Ernteverein Much. Mit 4 verschiedenen Kostümen wurden flotte Tänze geboten, die eine Rakete wert waren.

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La Cobranza                                                                           Dorfgrenadiere

Dann war auch was für Frauenherzen geboten, dafür zuständig sind, wie immer, die Dorfgrenadiere Birkenfeld, die mit einem tollen Programm wieder viel Spaß verbreiteten.

Nach einer kurzen Verschnauf- und Tanzpause kam der Höhepunkt des Frühschoppens. Er kündigte sich in Rot-Schwarz an, denn das Wieverdreigestirn der KG Jecke Märjelingener mit Prinz Britta I., Bauer Marion und Jungfrau Biggi hielt Einzug mit Elferrat, Musik und beiden Tanzgarden.

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Dat janze Märjelinger Jeschmölz                                 Das Wieverdreigestirn

Waren die Darbietungen der „Juniorinnen“ schon eine Rakete wert, das was die Mädels & Jungs der Großen Garde boten war schon professionell und braucht sich nicht vor den Profitanzgruppen des Kölner Karneval verstecken. Super Hebefiguren und „Würfe & Salti“ ließen manchem Jecken Herz und Atem still stehen. Wie meinte unser „Chef“, gut dass ich nicht der Vater eines der Tanzmädchen bin, denn ich bekomme beim Zuschauen schon ein ungutes Kribbeln im Bauch!

Auf Wunsch der Märjelinger, wurde in einer Spontanaktion die Quetsch und das Trömmelchen von den Hoffsängern wieder aktiviert und „Der Mond von Oberheiden“ in großer Runde gemeinsam gesungen, ein herrlicher Chor.

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Die große Garde                                                       Der Mond – gemeinsam

19.01.16 Evangelisches Pfarrheim

Trotz der ungünstigen Zeit 17:30 h waren doch eine Anzahl von Sängern und Musikern präsent, die Damen dankten es.

21.01.16 Brückenwache Bonn

Es war für uns eine große Überraschung und zugleich eine Herausforderung als wir die Einladung des Präsidenten des Festausschusses Siebengebirge Ralf Rother zum Prinzentreffen des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel am 21. Januar 2016 ins Zeughaus des Soldatencorps „Rot-Blau“ Beuel 1936 e.V., mit der Bitte diese Veranstaltung musikalisch zu untermalen, bekamen.

Für uns Hoffsänger gab es nur eine Antwort – JA – und wir haben unser Bestes gegeben, denn wir konnten fast in kompletter Mannschaftstärke auftreten.

Wie meinte der Sitzungspräsident am Ende: Ich kannte diese tolle Truppe gar nicht, ich bin durch einen Artikel im „Konfettiregen“ (Verbandszeitschrift) auf die aufmerksam geworden und bin sicher ich habe ein guten Griff getan.

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Hoffsänger im WDR Lokalzeit Bonn                          Hoffsänger mit RSE-Vertretern            

Die Veranstaltung wurde vom Regionalteam des WDRs aufgezeichnet und am 22.1.16 im WDR 3 Regionalprogramm Lokalzeit Bonn  (Bildquelle)ausgestrahlt. (ist noch in der Mediathek abrufbar).

23.01.16 Feuerwehr Seelscheid

Trotz schlechter Mikrophone, ein guter Auftritt, das Publikum (älteren) gingen toll mit, die Jüngeren wachten erst beim Potpourri auf.

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Dann ging es anschließend zum Hofburgfest bei den Jecken Märjelingern: Wat wor dat schön.. Noch knuddeliger als bei Erika, das Wieverdreigestirn war gut drauf und was war das Muß: der Mond! Anfrage: Habt ihr den nicht auf CD?

24.01.16 Dorfgrenadiere Birkenfeld im Eichhof

Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens feierten sie diesmal im Eichhof, guter Auftritt von uns.

27.01.16 Behindertengruppe im Dorfhaus

Wie immer das gleiche Hallo, Musik ist pure Freude.

30.01.16 Hoffsitzung

Fazit: Wer nicht da war, war selber schuld und hat wirklich was versäumt. Das war Karneval wie man ihn sich traditionell vorstellt – Wetzjer brenge – Leedcher singe – danze, sprenge„, alles war geboten und die „Aftersitzungsparty“ ging sehr lang, Dank unseres DJ Christian.

Einige Höhepunkte sind es wirklich wert genannt zu werden: Stina & Trina, die Dancing Kids groß & klein, Tangotänzer Eduard und Weihbischofsanwärter Friedhelm, Newcomer Marius Neuschil, Angi Drue mit minger Herbert, der Mann mit dem Höttche, die Mädelsgruppe Querbeat und die Ranzengarde.

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Stina & Trina                                                                          König der Löwen -Dancing Kids

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Weihbischofanwärter Friedhelm, Newcomer Marius , Der Mann met dem Höttche

Schade, dass das nicht honoriert wird, vor allem von gewissen Oberheidenern. Sicherlich war auch die Terminwahl, Überschneidung mit Eckhausen, etwas unglücklich.

31.01.16 Haus Marienfeld

Die bunten Männer haben wieder Stimmung und Freude für die Behinderten gebracht. Hier kann man richtig sehen, welche Wirkung Musik hat. Wie immer wurden wir auch bestens bewirtet.

02.02.16 Frauengemeinschaft Much in der Sülzberghalle

Es war eine tolle Stimmung, solche Hallengrößen sind ideal für uns.

03.02.16 Altenheim Köln

Wie in den letzten Jahren, für die „Alten“ ein Riesenspaß, wir haben das Programm darauf abgestimmt. Anschließend ging für einige noch in Brauhaus Peterhof, wo entsprechend Stimmung gemacht wurde, mit Quetsch, der Wirt honorierte das mit Bierchen. Er schlug vor, dass wir in der nächsten Session dort einen Auftritt machen, dem werden wir gerne nachkommen.

04.02.16 Wieverfastelovend – Frauengemeinschaft Marienfeld

Ein herrlicher Auftritt, da wir die letzte Gruppe waren, konnten wir uns richtig austoben, keiner würgte unser Programm ab. Marienfeld ist immer ein Heimspiel. Wir haben Denklinger vorgelassen (Zeitdruck), was uns zu Gute kam, Bier und Finanzielles.

Anschließend ging es noch in Schublade, Wunsch von Stefan Höller, wo wir hinter der Theke unser Programm abspielten, für manche wurde dann der Abend lang.

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Wieverfastelovend in Marienfeld                                             Abschluss in der Schublade

05.02.16 Großkampftag

Gestartet im Azurit, dann im Vorbeimarsch unserem Sangesbruder Paul Michels ein Ständchen gebracht, dann auf zur Webersbitze, wo wir schon erwartet wurden, incl. des Eichhof Dreigestirns.

Dann kam der Höhepunkt, der Schubladenabend.

Da wir das Programm vorher festgelegt, die Liedfolgen mit Seitennummern des neuen Textbuches ausgedruckt und auf den Tischen verteilt haben, konnte jeder nach Herzenslust mitsingen, was auch getan wurde. Toll fand ich persönlich, dass diesmal viele junge Leute anwesend und entsprechend mitmachten. Sicherlich auf unsere „Verjüngungskur“ zurückzuführen.

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Schubladen Abend

07.02.16 Kölsche Huhmess

Wie immer gut besucht, 2 der geprobten Lieder während der Messe vorgetragen, und nach der Messe noch das Programm und einige Lieder vorgetragen, vom Pastor animiert.

08.02.16 DÄ Zooch jeiht!!

Sah es zu Beginn des Montags, beim den letzten Vorbereitungen am Bagagewagen, noch etwas mau aus, Regen und ein paar Windböen, so lichtete sich ab 11:00 der Himmel und jetzt war es klar: D’r Zooch jeiht! Petrus muss ein Mücher sein, oder war es der schöne Gesang der Hoffsänger bei der Huhmess, der ihn so positiv stimmte, auf alle Fälle hatte er großes Verständnis für alle Jecken und gestalte das Wetter so, wie es Jecke verdient haben.

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Unsere Truppe mit Bagagewagen, Kind & Kegel

09.02.16 Gemeinsames Essen und Nubbelverbrennung

Eine gute Idee war der Entschluss, das gemeinsame Essen, dieses Mal am Veilchendienstag mit Nubbelverbrennung abzuhalten. Als Lokal wurde das “ Don Juan“ in Oberheister gewählt, wo man mit Spanischen Häppchen, genannt Tapas, einen gemütlichen Abend gestaltete.

Nach dem Essen zelebrierte „Nubbelpastor“ Friedel Gerhards den Nubbelabgesang, indem er ihn zuerst lobte, dann die „Sünden“ auflud und mit dem Wunsch, dass er am 11.11.2016 wiederkehre, zum Verbrennen freigab, was dann auf dem Parkplatz stattfand.

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Der Nubbel mit Pastor Friedel                  Sein Ende…

Nach der Zeremonie wurde noch ein „Absacker“ genommen und ein schöner Abend neigte sich dem Ende zu. Mit einem Dankeschön an alle Aktiven und vor allem an unsere Frauen, verabschiedete der Hoffsänger-Chef Jürgen alle in die verdiente Karnevalsruhepause.

Am 27.02.16 hatten wir dann noch einen Auftritt im Lindenhof bei einer Eisernen Hochzeit der Fam Platz.

War es auch eine kurze Session, so hatten wir relativ viel Auftritte während des Berichtzeitraumes:

Total:             32

Karneval:     23

Andere:         9

Hiermit bin ich am Ende meines Berichtes angelangt, ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt, nichts vergessen, und wenn, dann war es nicht mit Absicht. Es war alles in allem eine tolle Session.

Für den Vorstand

Reinhard Lacher

Schriftführer & Pressereferent

Bildquellen, wenn nicht anders vermerkt, RL (Reinhard Lacher OHS)

 

 

 

Jahresbericht für die Zeit vom 11.04.2014 bis zum 20.03.2015

Ein Jahr ist vergangen und was hat es uns gebracht?  Leid für die Einen, Freud für die Anderen, das ist Schicksal.
Am 11.04.2014 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius 24 von 26 Aktiven zur satzungsgemäß eingeladenen Jahreshauptversammlung begrüßen, wobei 1 von 2 „Fehlenden“ entschuldigt war.

Der Jahresbericht für die Zeit vom 22.03.2013 bis 11.04.2014 wurde vom Schriftführer Reinhard Lacher verfasst und vorgetragen. Der Vorsitzende bedankte sich für die nun umfangreichere Pressearbeit auf unserer Homepage und im Mitteilungsblatt, sowie auf Mein-Much.de.  und Much-heute.de

Unser Kassier und Geschäftsführer Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Martin Deptner und Peter Wester bestätigten. Andreas, Danke für deine gute Arbeit.

Details zum Kassenbericht können bei Andreas direkt eingesehen werden. Erfreulich waren die höheren Einnahmen an Gagen und das Plus beim Frühschoppen.

Bericht der Kassenprüfer: Die Kasse wurde am 04.04.2014 von Peter Wester und Martin Deptner geprüft und in Ordnung befunden. Alles vorbildlich, entsprechend wurde der Antrag auf Entlastung des Kassiers gestellt:
23 dafür, 1 Enthaltung.

Entlastung des Vorstandes

Friedel Gerhards stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes:
Dafür:  20, Enthaltungen: 4

Da in diesem Jahr keine Vorstandswahlen anstanden bleibt alles wie gehabt:

  1. Vorsitzender: Jürgen Harlizius
  2. Vorsitzender: Peter Drue
  3. Kassier und Geschäftsführer: Andreas Schlimbach
  4. Schriftführer und Pressewart: Reinhard Lacher
  5. Beisitzer: Hans Baur

Wahl der Kassenprüfer

Da Martin Deptner turnusgemäß ausscheidet, war eine Neuwahl notwendig. Andreas Neuschil wurde einstimmig gewählt.

Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2014/15 sind:

Peter Wester und Andreas Neuschil

Liederausschuss – Programmfindungskomitee:

Aufgrund der guten Erfahrung der letzten Sessionen wird sich dieser Ausschuss wieder mit der Liedauswahl beschäftigen.

Folgende Mitglieder sollen wieder tätig werden und haben zugestimmt:
Peter Wester, Andreas Schlimbach, Peter Drue, Andreas Neuschil, Gerd Schmidt, Reinhard Lacher, Walter Kempen und Thomas Deptner. Der Ausschuss wird ein entsprechendes Programm ausarbeiten, das dann vorgestellt wird. Peter Wester wird die Treffen zur Liedfindung koordinieren. (Start nach den Osterferien)

Dann war Sommerpause bis zum 28. Juni 14, denn da feierte die Frau unseres Sangesbruders Wolfgang Haas – Hannelore ihren 60. Geburtstag und die Hoffsänger brachten das Geburtstagsständchen inkl. Blümchen.

Hoffsänger Jahresausflug – eine Fahrt ins Blaue (16.08.2014)

Turnusgemäß wäre dieses Jahr ein 2-tägiger Ausflug geplant. Wolfgang Haas und Thomas Deptner erklärten sich bereit ein Programm auszuarbeiten. Als Termin wurde nach langer Diskussion das Wochenende 30./31. August 2014  festgelegt, aber es kam anders als man denkt!

Je näher der Termin des „geplanten 2-Tagesausflugs“ kam, umso mehr Absagen kamen. Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn ein Termin mit Mehrheitsbeschluss festgelegt wird, dass man sich dieses Wochenende freihält und dann kurzfristig alles Mögliche als Ausrede für Nichtteilnahme vorbringt.

So erklärte sich Wolfgang Haas bereit, kurzfristig einen 1-Tagesausflug zu organisieren, und Hut ab, es wurde ein wunderschöner Tag.

Los ging es um 8:00 h, vorsorglicher Weise wurde als Abfahrtszeit 7:45 h angegeben, man kennt ja das Zeitgefühl so mancher Pappenheimer.  Da es Wolfgang gelungen war einen 36 Mann (Frau) Bus zu organisieren, waren leere Plätze Mangelware. Fahrer Bruno begrüßte uns mit einem lockeren Spruch und los ging es.
So manchen plagte die Neugierde, es wurde gerätselt, vermutet und letztendlich blieb das Reiseziel ein Geheimnis unseres Organisators Wolfgang Hass. Am Rasthof Brohltal wurde eine kurze Rast mit Frühstück eingelegt, eine Stärkung zu früher Stunde tat den meisten gut.

Und weiter ging das Rätselraten, bis endlich die Mosel in Sicht kam. Was erwartete uns da? Eine Kutschenfahrt durch die Weinberge mit entsprechender flüssiger Verpflegung – vom Zuckerwasser bis Hengstenberg Altmeister, eben Moselwein. Ich will den Wein nicht verteufeln, nach dem 5. Glas hat man sich daran gewöhnt.

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Bilder: Frühstück am Rasthof Brohltal                      Weingut Knaup

Weinbauer Knaup Junior gab in den Weinbergen einen interessanten Einblick in die Arbeit in den Steillagen, die gängigen Rebsorten und die Bodenbeschaffenheit, die den Moselwein so einzigartig macht.
Nach einem kurzen Abstecher zur Marienkapelle (Leidenskapelle) ging die Fahrt, man staune, mit Gesang und das ohne Textbücher, zurück zum Weingut, wo uns ein zünftiges Mittagessen (Spießbraten mit Kartoffelsalat) erwartete.

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Bilder: Auf geht’s in die Weinberge                            Unser Moselschiff

Nach der Stärkung folgte der nächste Programmpunkt, eine Schifffahrt auf der Mosel von Trais nach Cochem. Für das Oberdeck war es zu kalt, aber immerhin hatte Petrus ein Einsehen mit den Hoffsängern und verschonte uns mit Regen, sogar Sonne für den Stadtbummel in Cochem hatte er im Programm. In Cochem hatte dann jeder 2 Stunden zur freien Verfügung, sei es ein Besuch der Reichsburg oder genüsslich Kaffeetrinken.

Pünktlich um 18:00 h traten wir die Rückfahrt nach Oberheiden an, wo dann der Abschluss mit einer kleinen Grillfeier (diverse Würste uns Fleischstücke waren genügend vorhanden Dank Grillmeister Didi)  stattfand.

Fazit: Eine gelungene Fahrt ins Blaue, bestens organisiert von Wolfgang und Hannelore Haas. Ein herzliches Dankeschön den beiden, natürlich auch unserem Schatzmeister Andreas, der seinen Geldsäckel großzügig öffnete.

Ich glaube, dass der Rest der Hoffsänger, die am Ausflug teilgenommen haben, denkt genauso, dass Wolfgang prädestiniert ist, den nächsten 2-tägigen Jahresausflug zu organisieren, sein Gesellenstück hat er schon abgeliefert – ein Schelm, der Böses denkt.

Programmvorstellung 2014/2015  und 1. Probe am 07. September 2014

Unser „Programmfindungsteam“ hatte schon zeitig getagt, gebrütet, abgewogen und die Liederauswahl bzw. den Programmablauf zusammengestellt, aber erstens es kommt anders, zweitens als Du denkst.

Die erste Probe mit Programmvorstellung fand am Sonntag, den 07.09. statt, mit einer stattlichen Anzahl von Hoffsängern. Unsere „ laute Fraktion“ hat in der Zwischenzeit aus den festgelegten Liedern ein Eingangspotpourri zusammengestellt und die Machbarkeit getestet, auch der Rest des Programms steht bereits fest.

MUCHER MUSIK NACHT  am 12.09.2014 und die Musiker der Overheder Hoffsänger

Was haben die Musiker der Overheder Hoffsänger mit der Mucher Musiknacht  gemeinsam und wie passt das zusammen? Ganz einfach, die liebevoll genannte „Laute Fraktion“, das heisst, ein Teil unserer Musiker ist als Band sehr aktiv und legte bei der Musiknacht in Erika Kemmerling’s  Dorfschenke Hetzenholz als Schlag(er)sahne mächtig los. Das komplette Repertoire, vom Schmusesong, 60 / 70 / 80 Jahre Hits über Country Style bis zum Rock wurde präsentiert. „Jonny be good“ vorgetragen von Markus Stommel, unserem Hoffsängergitarristen, war einfach nur Spitze, richtig professionell.

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Die „Schlag (er)Sahne“ der Hoffsänger  in der Dorfschänke Hetzenholz

Nun wurde weiter geprobt, das Potpourri von Gerd Schmidt zusammen gestellt und auf Machbarkeit geprüft, wieder umgestellt, wieder geprüft. Dazu kam noch die Situation, dass Elisabeth, die Frau unseres Akkordionspielers und wichtigsten Musikers so schwer erkrankte, dass man mit dem Schlimmsten rechnen musste. Ohne Akkordionbegleitung hätten wir  absagen müssen. In der Zwischenzeit hat sich aber Walter Loew bereit erklärt, uns hier entsprechend zu unterstützen, ein herzliches Dankeschön dafür! Walter, Du warst für uns mehr als ein Lückenbüßer, ein echter Hoffsänger mit Hätz un Siel.

Am 1.11.14 brachten die Hoffsänger Iris Labude zum 50. Geburtstag ein Ständchen im Dorfhaus.

Am 7. November 2014 trat nun das ein, was wir alle befürchteten, denn Elisabeth Kempen verstarb an diesem Tag nach langer, schwerer Krankheit Die Hoffsänger entboten der Trauerfamilie ihr aufrichtiges Beileid und haben  ELISABETH auf ihrem letzten Weg, am Freitag, den 14. 11. 2014 um 14:00 h auf dem Friedhof Marienfeld begleitet. Wir werden ihr ein würdiges Andenken bewahren.

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Todesanzeige von Elisabeth Kempen               Elisabeth im Kreis der Hoffsänger – Wir werden Dich vermissen

Aufgrund dieses traurigen Anlasses haben wir sämtliche Veranstaltungen bis zum 31. 12. 2014 abgesagt.

Auf ins Neue Jahr:

„Große Könige“ unterstützen „Kleine Könige“ – Sternsingeraktion 2015 der Overheder Hoffsänger

Erstmals wurden dieses Jahr auch Privathäuser in Gibbinghausen besucht.  …Mer leefen fast e Veedeljohr …stimmt nicht ganz, es waren 4 Tage (Abende) und es wurde mit dem Majestix, der uns dankenswerterweise von der kath. Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt wurde; gefahren. Gestartet wurde am Freitag, den 2. Januar mittags, am 2., 3., 8. und 9. Januar abends lief dann die „Tour“ durch die Gaststätten im Gemeindegebiet Much mit Stern, Gefolge und Gitarren durch „Hitz un Kält un Wüstensand und leider auch etwas viel Regen und Wind. Ein herzliches Dankeschön allen edlen Spendern, die unsere Sternsingeraktion unterstützt haben.
Wir sammelten auch dieses Mal wieder zur „Unterstützung der kleinen Könige“ für das Missionswerk der Kinder, heuer unter dem Motto: „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ und konnten Dank Ihrer Spendenfreudigkeit unserem Pastor einen stattlichen Betrag (ca. 2.000 €) übergeben.

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Bilder: Unsere „Großen Könige“                                    Die Dekke Trumm auf dem Kreisel

Ab jetzt war dann Karneval:

Das Programm, welches nach langen Brüten zustande kam, konnte sich sehen oder besser hören lassen, war wie folgt aufgebaut:
Mir jeiht et joot (Höhner), gefolgt von Wunderbar (Räuber) und Das Schwatze Schof (Räuber). Dann folgte das  Potpourri bestehend aus: Ov krüzz oder quer, Dat es Karneval, Echte Fründe, Su lang de Buzz noch hält und dem Refrain Ich bin ne kölsche Jung (Brings). Dass wir damit ins Schwarze getroffen hatten, zeigt die Resonanz aus dem jecken Publikum.

03.01.15 Aufbau der Trommel, von Didi vorbereitet, von mir mit dem Motto – das Schwatze Schof-versehen. Abends ging es dann nach Pohlhausen, mit einer Neuerung – zuerst zogen die Hoffsänger als 3 hl. Könige ein, dann der Rest der Truppe im Kostüm, ein voller Erfolg.

11.01. Unser Frühschoppen, ein tolles Programm und die Bude voll, allerdings überwiegend Eltern von den Hupfdohlen, die nach dem Auftritt ihrer Töchter wieder verschwanden, was sich auch im Umsatz niederschlug.

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Der Hoffsänger Auftritt mit Walter Loew an der Quetsch   Unser Chef mit Mucher Politprominenz

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Die Hot Angels von hintern und von vorne

16.01. Dorfschenke Hetzenholz, wie immer bei Erika, Bude voll, Stimmung gut, Gott sei Dank war ihr Bollerofen aus.

17.01. Auftritt in Birk im Gasthof Fielenbach– ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit -super Stimmung, sodass ein 2. Auftritt im selben Haus bei einer Geburtstagfeier erfolgte.

18.01. Auftritt bei den Dorfgrenadieren in Hermerath, wie immer.

24.01. Auftritt bei der Prunksitzung in Herchen, von uns gut, vor allem das Prinzenpaar ging toll mit, sonst „Obere Sieg“ sagt alles. Trotzdem sollten wir uns ein Beispiel nehmen, was dort noch in den kleinen Käffern an Karneval geboten wird.

Von Herchen ging es noch nach Gibbinghausen, wo Lore Merten ihren 44. Geburtstag feierte. War halt doch ein schönes Fest, alles wieder voll gewest.

Am 25.01. war Großkampftag, Johannes chauffierte die Hoffsänger im Bus zum Inselhof nach Alefeld, wo der Ernteverein Röttgen seinen Frühschoppen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge feierte. Erinnerung an Elisabeth Kempen, die hier sehr aktiv war.

Von dort ging es dann zum Haus Marienfeld, wo wir wieder reichlich bewirtet wurden. Wir machten eine Stunde Programm, ein Wunsch der Heimbewohner, für die  Musik Therapie ist , man kann es an ihren Gesichtern ablesen, jedesmal ein ergreifendes Erlebnis.

Damit noch nicht Schluss, per Bus ging es nach Marialinden zum Hofburgfest der Jecken Märjelinger – der Schlager des Abends war „Unser Mond von Oberheiden!“

27.01. Auftritt bei der evangelischen Kirche, aufgrund der Uhrzeit überwog die Klasse anstatt Masse (8 Mann) bei den Hoffsängern, es waren mehr Musiker als Sänger, trotzdem toll. Friedhelm war Musiker und Sänger in einer Person.

31.01 Auftritt bei der Feuerwehr in Seelscheid – ein Saal wie für uns gemacht, tolle Stimmung.

04.02. Auftritt bei der Behinderten Jugendgruppe im Dorfhaus, wie immer Stimmung und das Schönste für die Teilnehmer, Mitmachen bei den Hoffsängern, sogar die Prinzessin des Eichhof Dreigestirns.

07.02. Heimspiel in Eckhausen. Knuddelig, warm und die Bude voll, da macht es richtig Spaß, hier zeigte sich, dass wir mit unserem Programm ins Schwarze getroffen haben, den auch die „Jungen “ machten kräftig mit.

Zuvor hatten wir noch einen Auftritt in Marienfeld – Haus Lebensbaum, ein Geburtstagsgeschenk von D. Müller an einen seiner Mitarbeiter.

08.02. Auftritt im Altenheim in Marialinden, wo wir immer gut bewirtet werden. Das Programm wurde in 2 Teilen präsentiert, wobei das Potpourri mit den alten Liedern bei den „Alten Leuten“ immer gut ankommt.

11.02. Auftritt im Altenheim in Köln, auch dieses Mal ein gelungener Auftritt, alle machten toll mit, ein „internationales Publikum“ inklusive der Schwestern.
Der anschließende Besuch im Haus Unkelbach sollte überdacht werden, denn wenn man mehr Zeit benötigt einen Parkplatz zu suchen als in der Kneipe zuzubringen, ist was faul.

12.02. Wieverfastelovend – mit einer der härtesten, aber schönsten Tage der Session. Los gings im Eichhof, hier erlebte man live, was Musik für Behinderte bedeutet und das tollste natürlich mit auf der Bühne zu stehen.

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Das Eichhof – Dreigestirn  Inklusion live                   Beim Elferrat Frohsinn – Eischeid

Vom Eichhof ging es nach Eischeid in den Landgasthof Herchenbach zur Sitzung des Elferates Frohsinn, wo wir die Jecken Wiever auf Trab brachten. Ein Saal für uns, hier kann man das Publikum richtig mit ein beziehen.

Dann ging es auf nach Marienfeld zur Frauengemeinschaft zum krönenden Abschluss, für uns jedes Mal ein Highlight.

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Frauengemeinschaft Marienfeld – Einzug der „Gladiatoren“

Freitag, der 13., was soll’s, es war der Schubladenabend – Loss mer ens singe en d’r Schublade en Much– angesagt. Ein herzliches Dankeschön an Stefan und das Schubladenteam die dieses „Positive Chaos“ toll meisterten. Ein Dank auch allen Gästen, die so toll mitmachten, man konnte sehen wie der Funken von den Hoffsängern auf das Publikum übersprang und umgekehrt – ne superjeile Naach -. Auch unsere Musiker liefen zur Hochform auf mit „Jonny be good“ und „superjeile Zick“. 

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Unsere „Rocker“ Markus & Peter                             Knubbelvoll die Bude

Ein kleiner Wehmutstropfen! Wir hätten den 4. Teil genau so durchziehen sollen, wir die 3 anderen,  aber wir sind noch lernfähig und werden es beim nächsten Mal besser machen.

Zuvor besuchten wir noch das Azurit und das Haus Webersbitze, beides sind „Pflichtveranstaltungen“. Toll war der Auftritt von „Manni“ in der Webersbitze, ungeahnte tänzerische Fähigkeiten!

14.02. Hoffsitzung im Dorfhaus – wirklich toll, was hier auf die Beine gestellt wurde. Wir, die Hoffsänger, eröffneten und beschlossen den Abend, trotz fortgeschrittener Stunde noch textsicher.

15.02. Kölsche Huhmess -wir sangen das Gloria (du bess der Herrjott), den Stammbaum und den kölschen Jung während der Messe. Zum Abschluss Mir jeiht es joot und das Potpourri.

Nach der Kirche gings zu den Männern mit den langen Schläuchen ins Spritzehuus, ein guter Auftritt, leider ist die Akustik in der Fahrzeughalle bescheiden.
Ohne Mikrophone praktisch keine Chance sich hörbar zu machen – hier steht die Gage noch aus.

15.02. Rosenmontag – dr Zooch kütt und mir waren dabei. Leider hatten wir wieder ein Platz zwischen 2 Krächwägen, hier sollte mal seitens der Zugleitung eingeschritten werden, denn das ist eine Zumutung, die nichts mehr mit Karneval zu tun hat.

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Die Hoffsänger Gruppe                                          Unser Nachwuchs

16.02. der Abschluss der Session fand im Haus Altenrath in Marialinden statt, wo wir zu privaten Schlussfeier der jecken Märjelinger (Prinzen entkleiden) eingeladen waren.

Hiermit bin ich am Ende meines Berichtes angelangt, ich hoffe ich habe nichts vergessen, und wenn, dann war es nicht mit Absicht. Es war alles in allem eine tolle Session, wenn auch mit einem lachenden und weinenden Auge.

Mir dremol Alaaf in die neue Session

Reinhard Lacher

Schriftführer & Pressewart.

Jahresbericht für die Zeit vom 23.03.2012 bis zum 08.03.2013

Am 23. März 2012 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius 18 von 21 Aktiven zur satzungsgemäß eingeladenen Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Jahresbericht für die Zeit vom 08.05.2011 bis 22.03.2012 wurde vom Schriftführer Reinhard Lacher verfasst und vorgetragen, wobei er zu den einzelnen Punkten bereits kritische Anmerkungen machte, die anschließend entsprechend diskutiert wurden.

Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Peter Wester und Friedel Gerhards bestätigten.. Andreas, Danke für deine gute Arbeit.
Details zum Kassenbericht können bei Andreas direkt eingesehen werden.

Da keine Wahlen anstanden setzt sich der Vorstand für die Session 2012/13 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Jürgen Harlizius
2. Vorsitzender Peter Drue
3. Kassier Andreas Schlimbach
4. Beisitzer Hans Baur
5. Schriftführer und Pressewart Reinhard Lacher

Da der Programmfindungsausschuss, bestehend aus den Mitgliedern Peter Drue, Jürgen Harlizius, Walter Kempen, Andreas Neuschil, Andreas Schlimbach, Peter Wester, Gerd Schmidt und Reinhard Lacher, sich bestens bewährt hatte, wurden sie wieder berufen und so konnte wieder ein tolles Sessionsprogramm aufgestellt werden.

Unser Programm startete mit einem neuen Einmarsch mit Trommelsolo mit dem leicht abgewandelten Lied der Klüngelköpp „Mer fiere Karneval, he en Overheden“ einmarschierten.
Das Sessionsprogramm setzte sich dann wie folgt zusammen: „Mer bruche kener dä uns säät“, dann folgte „Denn wenn et Leech usjing em Roxy, Loss mer fühle, dat mer lebe“ und zuletzt„ Boogie Woogie un Beethoven“. Abschluss bildete das Potpourri vom letzten Jahr. Als Zugaben brachten wir je nachdem: Schenk mir Dein Herz, Dicke Mädchen, Kumm Papa. Auch wenn sich so mancher sträubte, ohne das Mondlied kamen wir kaum aus einem Saal, es ist halt doch unser Markenzeichen.

Das neue Programm sollte dann am Samstag, den 30.06.2012 bei Grillfest vorgestellt werden. Aufgrund des Todesfalls unseres ehemaligen Sangesbruders Manfred Schlimbach, welcher am 25.06.2012 nach langer, schwerer Krankheit verstarb, wurde das Grillfest verschoben.

Die Hoffsänger begleiteten „Manni“ auf seinem letzten Weg und werden ihm ein würdiges Andenken bewahren und seinem Wunsch entsprechen: „Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig, erzählt lieber von mir und traut Euch zu lachen“

Traditionsgemäß beginnt das Hoffsängerjahr mit dem Jahresausflug. Turnusmäßig war dieses Jahr wieder ein 2-Tagesausflug an der Reihe. Zu allererst ein herzliches Dankeschön an unser Organisationsteam Hans-Martin Deptner und Heinz Köllmann, die weder Kosten noch Mühen gescheut hatten und wirklich ein gelungenes Programm auf die Beine stellten.


Bild: Unser Postbus                                  Aachener Dom

Los ging’s am Samstag den 25.08.12 pünktlich um 8:30h am Dorfhaus in einem tollen „Gelben Bus“, es war kein Postbus. Das gemeinsame Frühstück wurde in einem schönen Gebäude, nämlich Schloss Paffendorf – vornehm geht die Welt zugrunde – gegen 10:00 h ausgiebig eingenommen.
Aus Zeitgründen musste etwas umdisponiert werden, die Besichtigung des Hambacher Tagesbaus wurde auf den folgenden Tag verschoben, da ein weiteres Highlight auf uns wartete, nämlich die Krönungsstätte namhafter Deutscher Könige, der Aachener Dom. Eine Führung, welche sehr informativ und kurzweilig war, brachte uns die Geschichte dieses Weltkulturerbes näher (von der Wolfssage bis zum Baustil!!!).
Der Nachmittag stand jedem zur freien Verfügung, dass jeder seinem Plessier frönen konnte, wobei man sich doch immer wieder an den markanten Plätzen, Elisenbrunnen, Rathaus, usw. traf.

Um 17:00 h war dann Abfahrt in die Region Nord-Limburg zu unserem Übernachtungshotel TULIP Inn in Sevenum. Nach der Zimmerverteilung und kurzer Frischmachpause traf man sich dann zum gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein, das sich zu einem schönen Sängerfest entwickelte. Man soll es nicht glauben, dass trotz der im Dorfhaus wohlbehüteten (besser vergessenen) Gesangsbücher, so manches Lied mit mehr als der ersten Strophe gesungen wurde.
In Rahmen dieses Sängerfest erfolgte die Prämierung der Preisträger des Quiz, welches von Heinz Köllmann ausgearbeitet wurde. Da alle Bögen richtig ausgefüllt waren, musste das Los entscheiden, glückliche Gewinner/in waren 1. Helga Michels, 2. Didi Baur und 3. Andreas Schlimbach und die Preise wurden tatsächlich überreicht. Zum Abschluss des Abends stimmte Franz-Josef in gekonnter Weise – “So ein Tag, so wunderschön, wie heute“ – an, was er auch tatsächlich war.

Der 2. Tag begann mit einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück und kurzer Busfahrt zur „Floriade 2012“ nach Venlo. Die Floriade, die alle 10 Jahre stattfindet ist viel mehr als eine Blumenschau. Vielmehr wird hier ein Streifzug durch die Flora und Gartenbaukunst rund um den Globus gezeigt.


Bild: Floride Venlo                        Hambacher Tagebau

Um 15:30 h war dann Abfahrt Richtung Heimat, wobei wir noch den Abstecher zum Hambacher Tagebau machten. Welch ein Kontrast, vorher die komplette Farbpalette, hier dann vorherrschend braun, grau und schwarz. Trotzdem beeindruckend, vor allem die Stahlungetüme, die auf der einen Seite die Kohle abgraben, auf der anderen Seite den Abraum wieder verfüllen.
Nach einer ca. einstündigen Fahrt, welche nur durch eine Kaffee- und Pipipause unterbrochen wurde, erreichten wir wieder wohlbehalten unser schönes Oberheiden. Ein Dank gehört natürlich auch unserem Busfahrer Hans, der uns wohlbehalten und sicher kutschierte und mit Gedichten von Heinz Erhard unterhielt.
Zum Schluss nochmals herzlichen Dank allen Helfern und Beteiligten für diese Wochenende.

Da das am 30. Juni geplante Grillfest aus bekannten Gründen abgesagt werden musste, fand es nun am Sonntag, den 02. September 2012 um 18:00 h in unserem Dorfhaus in Oberheiden, im Rahmen unserer 1. Probe, mit Kind und Kegel und natürlich unseren Hoffsängerfrauen, statt.
Zu dieser Probe brachte Martin Deptner seinen Sohn Thomas als Spähfuxen mit, damit dieser etwas Hoffsängerluft schnuppern konnte. Er ist mittlerweile Mitglied und es scheint ihm immer noch Spaß zu machen.

30.09.12 Verabschiedung von Pastor Offermann
Offiziell nicht beteiligt, mit guten Ausreden aus der Verantwortung gewunden, er sollte es ja nicht wissen, als Überraschung brachten wir ihm und seiner Haushälterin „ein Wunschkonzert“ von Liedern. Wehrmutstropfen für uns, durch seine Versetzung geht uns ein großer Fan verloren.

25.11.12 Guter Auftritt bei der Diamanthochzeit von Walter Kempen’s Eltern im Bergischen Hof in Marialinden, wie immer viel Spaß bei so einer privaten Feier.

Pastor Offermann verabschiedet sich                Der Hochzeitstanz

12.12.12 was für ein Datum! Hochzeit von Markus Stommel & Stephanie Rohler
Wie heißt es so schön in unserem Traditionslied: „Hoochzig fiere soll mer nit versäume…“ und genau diesem Motto folgend haben wir dem Brautpaar Markus und Stephanie Stommel ein Geburtstagständchen zur Standesamtlichen Hochzeit im Rathaus Much gebracht, mit Dekker Trumm und Akkordeon und einer kleinen, aber lautstarken Sängerschar.

30.12.2012 25 Jahre Schublade in Much und wir waren mit dabei!
Ein dreifach Hoch auf unsern STEFAN und dessen Gattin Susi nachträglich zum 50ziger, sowie auf25 Jahre SCHUBLADE. Als Stefan uns fragte, ob wir den Jubiläumsabend musikalisch unterstützen würden, gab es für uns nur eine Antwort – nämlich JA.
Die Liedauswahl wurde so getroffen, dass sie zum Programmablauf passte. Da die Theke der meist frequentierteste Platz in der Schublade ist und man hier Menschen aus allen „Ländern der Welt“ treffen kann, passte das Lied „Unser Stammbaum“ genau.

Der Vortrag über Braukunst und die Entstehung des HÖLLER’s, in Zukunft gibt es in der Schublade kein normales Kölsch mehr, sondern noch HÖLLER’s, durch Brauer Markus Fohr, war auch für Nicht-Bier-Trinker sehr interessant, vor allem was früher als Geschmacks- und Bitterstoffe zugesetzt wurde, selbst vor Tollkirsche machte man nicht halt (in manchen Ländern heute noch).
Hartmut Benz, Historiker und Heimatforscher ging in seinem anschließenden Vortrag auf das Kneipenwesen in Much, die Trinkgewohnheiten, auch von Mitgliedern der Obrigkeit, ein.  So konnte man im alten Much den Titel eines „Trunkenboldes“ von der Obrigkeit „verliehen“ bekommen.
Der Rest ist schnell erzählt, die Stimmung war prächtig, die Schublade proppenvoll, das ganze erinnerte schon an Karneval und das Höller’s mundete, die gezapften 970 Liter unterstrichen das.
Wir wünschen Stefan und seinem Team alles, alles Gute, weiterhin so ein glückliches Händchen und werden das Höller’s noch öfters testen.

Sternsingeraktion – wieder ein toller Erfolg
Am Donnerstag und Freitag den 3. und 4. Januar 2013 waren wieder einige der Hoffsänger als Sternsinger mit Stern, Gefolge, Gitarre und Quetschebüggel unterwegs durch „Hitz un Kält un Wüstensand, schön wäre es gewesen, leider war es mehr Nieselregen, aber de Föss die dunn uns hück ooch no wieh“.
Wir sammelten dieses Mal wieder für das Missionswerk der Kinder, heuer unter dem Motto: „Segen bringen – Segen sein“ und sind sehr stolz darauf, dass wir Klaus Gertz von der Pfarrgemeinde den Betrag von 1.200 € (eintausendzweihundert) übergeben konnten.

 
Bild: Sternsinger im Pfarrhaus und Schublade

05.01.2013 Auftritt in Pohlhausen
Alle Jahre wieder, der Auftakt und dieselbe Misere, keine Mikrophone, schlechte Akustik, Störung durch Bedienung während des Vortrags.

12.01.2013 Proklamation Much
Guter Auftritt, es war schwierig den Saal, welcher quasi „tot geschwadt war“ wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, was uns jedoch gelang, das Feedback bestätigte das.


Bild: Auftritt Proklamation Much           Pohlhausen

13.01.2013 Unser Frühschoppen
Er ist und bleibt der Höhepunkt unserer Session. Wir konnten ein 5-stündiges Programm bieten, das es in sich hatte, wo bekommt man umsonst so viel geboten. Schade, dass die Besucherzahlen zu wünschen übrig ließen. Wo waren die Leute vom Dorf und den umliegenden Käffern, von Much will ich gar nicht sprechen. Sind die Leute zu satt oder gilt: was nichts kostet, kann auch nichts sein, wo bleibt dann hier die Einstellung – Geiz ist geil!

Nun zum Erfreulichen des Frühschoppens! Ne wat wor dat schön!!! Pünktlich um 11:11 h eröffnete Hoffsängerchef Dr. Jürgen Harlizius das Fastelovendstreiben mit der Begrüßung der Mucher Polit- und sonstiger Prominenz, angeführt von Vizelandrätin Frau Notburga Kunert, dem Vertreter des Regionalverbandes RSE Andre Linnemann, der bereits zahlreich anwesenden Jecken und mit einer Neuerung, denn die Hoffsänger starteten diesmal als erste Gruppe mit Ihrem offiziellen Programm unter dem Motto:“ Mer fiere Karneval he en Overheden, zesamme fiere mer he en uns’rem Veedel!.“


Bild: Hoffsänger Frühschoppen

Weiter ging es mit dem Pohlhauser Prinzenpaar Markus I. und Gisela II. und Ihrer singenden Präsidentin Ulla Lemmerz.

Die „Dancing Kids“ unter der Leitung von Sabine Franzmann traten mit der „Großen Truppe“ und den Bambini auf und so manches Herz hüpfte freudig mit, wenn Tochter oder Enkelin sich schwungvoll präsentierten.

Dann wurde es etwas lauter, denn der Bläserchor Much unter dem Stab von Klaus Steinbach. Eine tolle Truppe, die letztes Jahr ihr 50zig jähriges Bestehen feierte. Hier ein Paradebeispiel für Vereinsarbeit, begeistere die Jugend, dann kannst Du bestehen.


Bild: Die Dancing Kids                     Bläserchor Much

Die “Tanzflöhe des Erntevereins Donrath“ – von wegen Flöhe – lecker Mädscher sind das, brachten weiteren Schwung in die Bude und erfreuten nicht nur Männerherzen. Man sieht auch Erntevereine können im Karneval was auf die Beine (hübsche) stellen.


Bild: Tanzflöhe Donrath                   Musikalische Clowns Heiligenhaus

Schlag auf Schlag ging es weiter, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die „Musikalischen Clowns“ aus Heiligenhaus brachten mit Trommelwirbel, Saxophonen, Posaunen, Trompeten, Karnevalslieder im Sambarhythmus, richtig Stimmung unters Närrische Volk. Hier gibt, wie nicht anders zu erwarten eine Frau (Esther) den Ton an.

Was wäre der Karneval in Marialinden ohne Much, wohnt doch das Prinzenpaar Siggi I. und Prinzessin Eri in Much, selbst der Prinzenführer Torsten Strusch wohnte früher in Oberheiden.

Wenn die „Jecke Märjelingener“ im Dorfhaus aufschlagen, dann wird es knuddeling und eng. Mit großer und kleiner Tanzgarde in Schwarz und Rot, mit Elferrat und eigener Kapelle und natürlich das Prinzenpaar mit Pagen und Gefolge. Was die Tanzgarde bot war wirklich eine Rakete wert, manchen stockte das Herz bei den akrobatischen Hebefiguren.


Bild: Das Marialindener Prinzenpaar                Die Teichboys

Wir haben natürlich auch was für das weibliche Geschlecht geboten und das in Form der „Teichboys“aus Kreuzkapelle, staatse Junge in blauschwarzen Tanzröckchen und Gardehut mit Zöpfen.

Bühne frei für das „Mucher Dreigestirn“, oder besser „Familich“, denn Vater Bruno als Prinz, Söhne Matthias und Robin als Bauer und Jungfrau, wer kann das schon aufbieten.
Im „Schlepptau“ des Dreigestirns die „Mucher Grasshüpfer“ des MKV’s mit Juniorinnen und Bambinitruppe begleitet von Ralf Schippers, MKV-Vorsitzender und Tobias Frohn, der zugleich Prinzenführer ist.


Bild: Das Mucher Dreigestirn                    Die Grashüpfer des MKV

Und zum Abschluss nochmals was für Frauenherzen. Sie sind Stammgäste und jedes Jahr für eine Überraschung gut – die „Birkenfelder Dorfgrenadiere“ unter der Leitung von Kommandant Herry Schäfer.

Mit unserer „heimlichen Hymne, Dem Mond von Oberheiden“ wurde der offizielle Teil des Frühschoppens, der sich mittlerweile zu einem Spätschoppen ausgewachsen hatte, beendet.


Bild: Birkenfelder Dorfgrenadiere                      Hoffsänger zum Abschluss

20.01.2013 Auftritt bei den Dorfgrenadieren in Hermerath:
Guter Auftritt, es waren genug Mikrophone vorhanden, es ist und bleibt für uns ein Heimspiel.

23.01.2013 Gemeindesenioren – ev. Gemeindehaus
Guter Auftritt mit 15 Hoffsängern. Wenig Publikum, (ältere Leute aus Much), aber wir haben gute Stimmung verbreitet und den Saal zum Abschluss nochmals von den Stühlen geholt.

26.01. 2013 Eckhausen
Eng, knuddelig und gute Stimmung, das beflügelt jeden Sänger und Musiker.

27.01.2013 Haus Marienfeld
Ein fröhliches Lachen ist mehr wert als Geld. Es ist schon ein besonderer Auftritt im Haus Marienfeld, wo wir von Fam. Kaulfuß wieder bestens bewirtet wurden. Herzlichen Dank dafür.

31.01.2013 Altenheim Wahlscheid
Auch hier ein guter Auftritt, selbst Omas rockten.

02.02.2013 Hoffsitzung
„Ich han ne Mütz, ich bin jetzt Präsident“ … und er, Andreas Schlimbach, war der Präsident, zugleich der Eisbrecher, der gekonnt durch das wirklich tolle Programm der Hoffsitzung führte. Nach dem Überraschungscoup des Präsidenten brachten dann die Hoffsänger mit einem bunten Reigen von Potpourris und kölschen Liedern die Stimmung auf Trapp.


Bild: Der Präsident mit Mütz’                       Stärkung für die Hoffsänger

Thomas Spanier und Didi Baur als Krätzjersänger mit ihrem Quetschebüggelmann Klaus Baster brachten „Moritaten“ aus dem Dorf – und Alltagsleben eines Dachdeckers zum Besten.

Dann wurde es bunt, denn die Dancing Kids unter der Leitung von Sabine Franzmann füllten die Bühne und rissen mit ihren Tänzen die Jecken von den Stühlen. Mädels – einfach super! Als Dank ein Rakete!


Bild: Die Krätzjersänger               Das Oberheidener Prinzenpaar

Bühne frei für das Overheder Prinzenpaar Hubertus I. und Lisbeth I., dargestellt von Anita Spanier und Monika Ley, das war große Show und gekonnt und passend für jede Situation, das richtige Schlückchen (Sektfläschchen im Blumenstrauß).

Nächster Höhepunkt, der Auftritt des Mucher Dreigestirns. Wer kann das schon bieten, acht Kinder, zwei im Dreigestirn, sechs im Gefolge und als Prinz Papa Bruno Arenz.


Bild: Die „Scharfen Schafe“                 Der Präsident dankt ab…

Dorfhaus und Schafe in Oberheiden, eine Geschichte für sich und geeignet für Persiflagchen, wie die„Scharfen Schafe“ vom Dorfhaus bewiesen haben. Tolle Idee und gekonnt umgesetzt als Showtanz von Frauen und Mädels aus der Hoffgemeinschaft.

Der Abschluss des gelungenen Fastelovends war den Hoffsängern vorbehalten, die mit ihrem aktuellen Programm nochmals die Stimmung anheizten.
Bevor die Hymene – „Der Mond von Oberheiden“ gefordert und gesungen wurde, schloss der Präsident die Hoffsitzung, wobei er sein Eingangslied umgedichtet hat und die Mütz wieder ablegte.

Eine Rakete auf Andreas und tollen Abend!

05.02.13 Bowlingturnier Overath
Auch dieses Jahr wurden wir zum Bowlingabend des Unternehmerverbandes Overath eingeladen und wir wurden nicht letzter. Vielleicht sollte man hier in Betracht ziehen, uns nächstes Jahr mit einen Kurzauftritt zu präsentieren, bekannt zu werden ist keine Schande, vor allem anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums.

06.02.12 Behindertengruppe Oberheiden
Musik, Gesang und Tanz lässt Gesichter strahlen, besonders merkt man das bei Behinderten, die dann voll aus sich herausgehen. Es gibt doch nicht Schöneres, wenn sie sich dann in den Hoffsängerreihen eingliedern und aus vollem Halse mitsingen. Wie immer ein beeindruckender Abend.

07.02.13 Weiberfasnacht
Heuer hatten wir an diesem Tag zwei Auftritte, die sich sehen lassen konnten. Es macht einfach Spaß, wenn das Publikum mitgeht, der Funke springt dann einfach über.

Ernteverein Donrath:
Ein Saal wie für uns gemacht. Aufgrund einer guten Anlage kam alles gut rüber, Stimmung sehr gut, alle machten toll mit. Keiner im Saal hatte so fetzige Lieder von uns erwartet.


Bild: Weiberfasnacht in Donrath und in Marienfeld

Frauengemeinschaft Marienfeld:
Ich bin der Meinung, dass wir uns selbst übertroffen haben. Wir konnten den Saal nochmals anheizen und das Dank der „Jecken Wiever“!

08.02.13 Loss mer singe en d’r Schublad en Much
Der härteste Tag der Session. Nach unseren Auftritten im Azurit – auch „Die Alten“ können feiern und gehen mit, und dann im Haus Webersbitze und anschließend ging es in die Schublade.

Die Schublade voll, jeder Platz war besetzt und die Gäste ließen sich von dem Spaß an der Freud anstecken und machten ganz toll mit. Zum Auftakt brachten die Hoffsänger den Kölschen Stammbaum, symbolisch für die Leute an der Theke, gefolgt von einer Reihe bekannter Lieder aus früheren Sessionsprogrammen.

Das Eis war gebrochen! Der nächste Block war das aktuelle Sessionsprogramm, abgeschlossen mit Boggie, Woogie un Beethoven, wo unsere beiden Gitarristen schon ihr Können unter Beweis stellten. Das Potpourri „Kölsche Mädcher“ schloss den zweiten Programmteil.


Bild: Loos mer singe en d’r Schublade         Die Rocker !!

Da das Publikum großartig mitmachte, Textbücher zum Mitsingen wurden ausgegeben, ließen sich die Musiker von der Stimmung zu ungeahnten Improvisationskünsten hinreißen, was in einemrockigem Gitarrensolo von Markus Stommel und Peter Drue gipfelte. „Die Schublade brannte!!“

Zwischenzeitlich traf auch das Mucher Dreigestirn in der Schublade ein und wieder konnten unsere Musiker ihr Talent zeigen, denn sie unterstützten den Prinzen Bruno bei seinem Sessionslied „53804“, ein Superlied, anstelle von CD-Musik.

Es folgten weitere bekannte Lieder, die von den Hoffsängern, zusammen mit dem Publikum dargebracht wurden, wie Kumm Papapa, Bickendorfer Büdche und natürlich die Superjeile Zick.

Dass die Hoffsänger vielseitig sind beweist die Darbietung des „Gefangenenchors aus der Oper Nabucco“, allerdings mit leicht verändertem Text.

Den Abschluss, es war bereits nach Mitternacht, bildeten dann „Der Mond von Oberheiden“ und By, by my Love….

Ein wirklich toller Abend ging zu Ende und man sah nur zufriedene Gesichter der Gäste und strahlende Hoffsänger.
Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an Stefan Höller und die Schubladenmannschaft, die uns wieder verwöhnten, aber ohne die so ein Abend nicht möglich gewesen wäre.

09.02.13 KG Ahl Jecke Lohmar
Wir waren wieder der “Opener“ in einem erst zu 1/4 gefüllten Zelt in Lohmar. Mit 18 anwesenden Hoffsängern waren wir sehr gut aufgestellt. Unser Auftritt war gut und die anwesenden Leute haben gut mitgemacht. Klar ist die Stimmung in einem fast leeren Zelt natürlich nicht so gut.

Beim anschließenden Abendessen in Kreuzkapelle war die Stimmung ebenfalls sehr gut. Das Essen war gut und wir haben viel gelacht. Fast alle Partnerinnen waren anwesend. Elisabeth Kempen hatte Geburtstag und wir haben ein Geschenk überreicht und ein Ständchen gesungen. Danach haben wir in der Kneipe noch unser Programm gesungen. Die wenigen Gäste waren hellauf begeistert. Zum Schluss den “Mond“.

10.02.13
Kölsche Huhmess

Die Huhmess am Karnevalssonntag gehört sicher auch zu den Höhepunkten jeder Session, zumal heuer Pastor Kalina sie hielt, das Jahr 1 nach Offermann.
Wir haben zum Gloria das von Heinz umgetextete Lied gesungen: Du bes ming Stadt und zum Friedensgruß den Stammbaum. Nach der Messe haben wir noch unter dem Kirchturm: Mir jeht et joot, joot, joot, gesungen.

Feuerwehr Much
Nach der Huhmess ging es zur Feuerwehr, wo wir wieder den Eisbrecher machen mussten. Vom Originalprogramm konnten wir nur 4 Lieder bringen, dann kam uns das Dreigestirn dazwischen, hier retteten unsere Musiker mit Livemusik, die nicht sofort verfügbare CD.

11.02.13 Rosenmontag
Wie jedes Jahr wurde der Bagagewagen mit Hänger und Trommel bestückt, aus Zeitmangel wurden die alten Dekotafeln verwendet, welche aber auch noch zum Motto passten. Gute Stimmung bei den 20 Erw. und 5 Ki./Jug.


Bild: Die Hoffsänger im Rosenmontagszug

Die “After-Zug-Party“ im Dorfhaus war ein voller Erfolg.
Neben gut der Hälfte des Bläsercorps Much waren auch noch einige andere Gäste anwesend (Ernteverein Much/Tillinghausen/…) => geschätzt 50-60 Leute, die aber trotzdem noch das Programm dargeboten haben, (ging so, war aber nicht so tragisch) viel Applaus und gute Stimmung. Danach haben einige vom Bläsercorps noch musiziert. Highlights:
Peter Stümper mir der Tuba – eine halbe bis dreiviertel Stunde Alleinunterhalter mit allem was er und die Tuba hergegeben hat!!! Echt klasse.
A Capella Chor der Fam. Haas (Radio Haas) – toll klingende Lieder und ein Auftritt als Krätzchesänger (vun d´r Eierquell- Bläck Föss)
Alle, die DA waren, waren total begeistert. Gegen 23:00 h wurde das Dorfhaus abgeschlossen.

18.03.13 Frühjahrempfang der Gemeinde Much im Klösterchen
Jürgen, Paul, auch in der Funktion als Vorsitzender des Kirchenchors Hetzenholz und ich sind der Einladung gefolgt.
Präsentiert und geehrt wurden die neuen Ehrenamtskartenbesitzer, eine Trommelkombo und der Shanty – Chor aus Sommerhausen, die beide die Veranstaltung musikalisch umrahmten. Hier ging es darum, sehen und gesehen werden. Auf der anderen Seite, ohne Ehrenämtler würden viele Kommunen und Vereine ganz schön im Regen stehen..

Hiermit bin ich am Ende des Jahresberichts angelangt, ich hoffe, ich habe nichts Gravierendes in meinem Bericht vergessen, wenn ja, war es nicht Absicht.

Zum Abschluss, wie immer ein herzliches Dankeschön unseren Frauen, die uns toll unterstützen und hilfreich mit RAT UND TAT zur Seite stehen. Was wären wir ohne unsere Frauen.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche und schöne Session 2013/14, denn nach der Session ist vor der Session und nicht vergessen es ist ein Jubeljahr!

Für den Vorstand
Reinhard Lacher
Schriftführer & Pressewart.

Jahresbericht für die Zeit vom 06.05.2011 bis zum 22.03.2012

Endlich am 6. Mai 2011 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius 16 von 19 Aktiven begrüßen, wobei die 3 „Fehlenden\“ entschuldigt waren und kündigte den längsten Jahresbericht an. Da wichtige Punkte, bei denen die Meinungen unserer Frauen gefragt, zu besprechen waren, wurde der Ablauf der Tagesordnung geändert und die Punkte Jahresbericht, Ausflug 2011 und Beschaffung einheitlicher Jacken ans Ende der Versammlung gesetzt. Außerdem hatte unser Mitglied Friedel Gerhards alle Sänger, mit Ihren Frauen nach der Sitzung, anlässlich seines 60. Geburtstags zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Peter Wester und Friedel Gerhards bestätigten. Andreas, danke für deine gute Arbeit. Details kann jeder gerne bei Andreas einsehen.

Die Wahl des neuen Vorstandes ging zügig über die Bühne, da alle Vorstandsmitglieder, mit Ausnahme von Paul Michels, aus persönlichen Gründen, weitermachen wollten. – Weisheit: Never change a winning team! Nur ein neuer Schriftführer musste gewählt werden, der mit Reinhard Lacher gefunden wurde. Somit setzt sich der Vorstand für die Session 2011/12 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Jürgen Harlizius
2. Vorsitzender Peter Drue
3. Kassier Andreas Schlimbach
4. Beisitzer Hans Baur
5. Schriftführer und Pressewart Reinhard Lacher

Wie besprochen, wurde ein Programmausschuss gegründet, bestehend aus den Mitgliedern Peter Drue, Jürgen Harlizius, Walter Kempen, Andreas Neuschil, Andreas Schlimbach, Peter Wester, Gerd Schmidt und Reinhard Lacher, der sich bereits Mitte Mai traf, um das neue Programm auszuarbeiten, welches dann am Sonntag, den 17. Juli 2011 beim Grillfest mit Familie, vorgestellt wurde.

Unser Programm startete mit „Dat jeiht vorbei, Mer kölsche sin prima, Denn wenn et Leech usjing em Roxy, Dicke Mädchen haben schöne Namen und dem Bickendorfer Büdche\“. Abschluss bildete das Potpourri vom letzten Jahr. Auch wenn sich so mancher sträubte, ohne das Mondlied kamen wir kaum aus einem Saal, es ist halt doch unser Markenzeichen.

Am 11. September startete unsere erste Probe und wir konnten dabei 2 Spähfuxen begrüßen, nämlich Walter Kipshagen und Markus Stommel. Ich glaube mit den beiden haben wir keinen schlechten Fang gemacht, zumal sich Markus auch als Gitarist betätigt und damit unsere „Laute Fraktion\“ verstärkt.

Am 24.09.2011 starteten wir zu unserem Jahresausflug. Zuerst ein herzliches Dankeschön unserem Vergnügungskomitee, namentlich Klaus Baster, Friedhelm Rabin und Didi Bauer, das mit viel Mühe und Ausdauer ein wirklich gelungenes Programm auf die Beine gestellt hat.
Start war am Samstagmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück im Dorfhaus. Bei Speis und Trank gab es auch eine Modenschau zum Thema Hoffsängerjacken, die unser Dressman Jürgen gekonnt präsentierte.

Um halb zehn wurde der Bus mit dem notwendigen Reiseproviant (auch flüssiges) bestückt und los ging die Reise nach Duisburg. Zur Stärkung des Kreislaufs gab\’s Sekt, nicht nur für die Damen. Als Einstieg gab es eine Führung durch das „Binnenschiffer-Museum\“, das in dem ehemaligen Stadtbad Ruhrort untergebracht ist. Unser Museumsführer gab uns in gekonnter und vor allem verständlicher Weise, einen Einblick in die „christliche Seefahrt\“ auf Binnengewässern beginnend von Germanen, Römern, Mittelalter bis hin zur Neuzeit, von der Herstellung eines Einbaums, römischem Schiffsbaukunst, Plattbodenschiffe holländischer Konstruktion, Schaufelraddampfer (Schlepper) bis zum modernen Binnenschiff. Die Führung endete gewollt im angeschlossenen Restaurant „Schiffchen\“, wo wir unseren Wissensdurst löschen und bei Gulasch und Putte wieder für neue Kondition sorgen konnten.

Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns dann zum Schiffsanleger, wo uns eine zweieinhalbstündige Hafenrundfahrt durch den Duisburger Hafen, den größten Binnenhafen Europas, erwartete. Bei schönstem Sonnenschein, wie auch anders zu erwarten, wenn Engel reisen, auf dem Sonnendeck unseres Ausflugschiffes konnten wir uns einen Einblick verschaffen, was heute an so einem Binnenhafen alles daran hängt. Endlich wieder Boden unter den Füssen ging zum nächsten Höhepunkt. Unser Lustkomitee hatte Plätze im bekannten Duisburger Brauhaus Webster, der ersten Hausbrauerei in Duisburg, reserviert, wo der vorläufige Abschluss des Ausflugs stattfand. Bei zünftiger Blos m\’r jet un Bumskapell Musik, es war nämlich „Oktoberfest\“ an diesem Wochenende, schmeckte das Keller- und Oktoberfestbier gleich noch besser. Nachdem uns unserer Busfahrer Werner in gewohnter Manier sicher und wohlbehalten am Dorfhaus Oberheiden ausgeladen hatte, ging ein wunderschöner Ausflugstag zu Ende.

Die folgende Zeit wurde geprobt, mehr oder weniger intensiv, aber mit Erfolg.

Am 26.11 brachten wir Wolfgang Müller ein Ständchen zu seinem 40. Geburtstag, das ihn mehr oder weniger zur Rührung brachte.
Der 3.12. führte uns nach Marialinden in den Bergischen Hof, wo Walter Kempens Onkel Geburtstag feierte.

Nach den besinnlichen Weihnachtsfeiertagen kam wieder Schwung in die Bude, denn die Hoffsänger waren wieder als Sternsinger mit Stern, Gefolge, Gitarre und Quetschebüggel unterwegs durch „Hitz un Kält\“. Wir sammelten wieder für das Missionswerk der Kinder, diesmal unter dem Motto: „Kinder – Klopfet an Türen, pocht auf Eure Rechte\“ und sind sehr stolz darauf, dass wir Klaus Gertz von der Pfarrgemeinde den stolzen Betrag von Euro 1.500 (eintausendfünfhundert) übergeben konnten.
Höhepunkt der diesjährigen Sternsingeraktion war der Auftritt am 6. Januar beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes in Marienfeld, der zeigte wie nah Kirche und Karneval doch beisammen sind.

Applaus ist des Sängers Lohn und den bekamen wir reichlich, wofür wir uns bei allen nochmals sehr herzlich bedanken. Doch genau so schön war für uns, wenn man die eine oder andere kleine Träne im Auge der Zuhörer sah beim Vortrag unseres Liedes „Mer wünsche üch ne Engel för de Heimwäch“.

Der erste Auftritt in der neuen Session ist traditionsgemäß in der Festscheune Bockenbusch in Pohlhausen und somit die Feuertaufe. Das Karnevalskomitee Pohlhausen feiert heuer das 50-jährige Bestehen.

Ab dem 7. Januar drehte sich wieder „Unsere Dekke Trumm\“ mit dem diesjährigen Sessionsmotto„Denn wenn et Leech usjing im..\“ in Much auf dem Kreisel an der Wahnbachbrücke und kündigte unseren „Traditionellen Karnevalistischen Frühschoppen\“ an. Didi hatte die Trommel wieder in jungfräulichen Zustand gebracht, damit Reinhard sie wieder mit dem neuen Motto bemalen konnte.
Warum gerade dieses Lied als Motto? Es hat einen Bezug zu Much, den etwa zur Zeit des Roxy\’s gab es auch in Much noch ein Kino in dem das Licht ausging. Wer von den Muchern erinnert sich noch daran? Und das weiße Blüsje hatte damals, wie heute, doch genau soviel Reiz, wie uns von sicherer Quelle bestätigt wurde.
Das Motto sollte auch ein wenig zum Nachdenken anregen, wir alle wollen doch nicht, dass im Mucher Karneval „das Leech für immer us jeht\“, denn was einmal verloren geht, ist nur sehr schwer wieder zu bekommen.

Samstag, der 14.01. begann mit Einräumen und Schmücken des Dorfhauses und Einsingen für den Auftritt in der Diaspora von Büttgen. Jürgens Eltern feierten dort ihre Goldhochzeit und die Hoffsänger waren das Überraschungsgeschenk. Diesmal waren „die Futtertöpfe“ noch nicht geleert, wir wurden mit Kuchen und Kaffee verwöhnt. Auch eine Privatführung in der Kirche (Alt- und Neubau) wurde uns geboten.

Am Abend hatten wir noch einen Auftritt beim Vereinsring in Marialinden, der gut über die Bühne ging.

Zum 12. Mal luden wir am 15. Januar 2012 zu unserem traditionellen Frühschoppen ins Dorfhaus Oberheiden ein und selbst Petrus hatte Wohlgefallen daran, denn das Sönn\’chen schien und ließ die Herzen und Gesichter der Jecken strahlen. Andreas Schlimbach, als Maitre de Plessier, führte in gekonnter Weise durch das Programm, das mehr Sitzungscharakter hatte denn ein Frühschoppen, es ging wirklich Schlag auf Schlag und das ohne „hochpreisige\“ Spitzenkräfte.

Wie immer wurde der Frühschoppen durch die Dancing Kids eröffnet. Diese Gruppe war bis jetzt alseinzige auf jedem Frühschoppen mit ihren Tänzen dabei, dies haben noch nicht einmal die Hoffsänger selber geschafft. Hier muss einmal lobend erwähnt werden, was Sabine Franzmann und ihre Kolleginnen hier geleistet haben, Hut ab davor.

Beim eigenen Auftritt, bei dem wir unser aktuelles Programm zum Besten gaben, bei manch einem wurden Erinnerungen an das „alte Mucher Kino\“ und das wieße Blüssje wieder vor Augen gerufen, wurde bereits kräftig geschunkelt und mitgesungen.
Höhepunkte des Frühschoppens waren die Besuche der Tollitäten. Das Dreigestirn vom Karnevalskomitee Pohlhausen, an der Spitze mit Prinz Volkmar I, Bauer Richard, Jungfrau Norberta und ihrer singenden Präsidentin Ulla Lemmerz, hat den Anfang gemacht.
Dann wurde es etwas lauter, den das Dreigestirn der KG Spass am Karneval aus Overath mit Prinz Frank II, Bauer Benjamin und Jungfrau Christin und dem Tambourcorps Blau-weiss Edelweiß zog ein. Es war ein Wirbelwind, der in blau und gold durch unser Dorfhaus, das aus allen Nähten platzte, fegte, getreu dem Motto: Sonst mach\’ ma Musik üverall, jetz fier\’ ma mit üch Karneval\“ und wieder wurde ordentlich gesungen und geschunkelt.

Die Birkenfelder Dorfgrenadiere überraschten uns wieder mit Ihren wirklich toll einstudierten Tänzen, die Musiktitel kamen uns wohl bekannt vor, ein Schelm der dabei Böses denkt. Nächster Höhepunkt: Nun wurde es wieder noch enger im Dorfhaus, denn die Farben Rot, Schwarz und Gold des Marialindener Prinzenpaares Pele I und Silvia mit Tanzgarde übernahmen mit dem Motto: Mer fiere met Üch\“ das Kommando im Dorfhaus.
Erst die kleinen und dann die großen Grashüpfer des MKV\’s, angeführt von Ralph Schippers, den Trainerinnen und dem EX-Prinz Tobias ließen unser Dorfhaus in Rut un Wiess erstrahlen.
Erstmals in Overheden waren die „Musikalischen Clowns\“ aus Heiligenhaus zu Gast und brachten mit tollen Kostümen und heißen Samba Rhythmen und Getöse unser Dorfhaus zum Beben, unter der Leitung von Martin Fischer. Ein kleines Heimspiel für die Mucherin Lara Knauer.
Nicht wegzudenken aus dem Programm des Frühschoppens ist die Seniorengarde der KG für Uns Pänz aus Seelscheid, die bei Ihrem tollen Auftritt so manches Herz stocken ließen mit Ihren akrobatischen Tanzeinlagen. Ein wirklich tolle Truppe unter der Organisation von Sascha Wilms.

Am Ende des Programms haben sich die Hoffsänger gemeinschaftlich bei den Gästen bedankt und sie verabschiedet. Anschließend haben alle Hoffsänger mit Frauen und Kindern im Kreis „getanzt“ und den gelungenen Frühschoppen ausklingen lassen. Nach Aussage vieler, war dies ein selten dagewesenes Gemeinschaftsgefühl – echt schön!!! – und jeder der nicht dabei war, hat was versäumt.
Wir freuen uns heute schon auf nächstes Jahr.
Das Aufräumen wurde wie jedes Jahr von unserer „Rentnergang\“ in gewohnter Weise erledigt.

Was lange währt, wird endlich gut. Man höre und staune – unsere Jacken, die nach fachkundiger Beratung, dank Unterstützung durch unsere Frauen, ausgewählt und bestellt wurden, waren eingetroffen. Nicht komplett, da einige Sondergrößen zu berücksichtigen waren, aber jetzt sind alle entsprechend einheitlich gekleidet. Wir können wirklich stolz darauf sein, wir geben damit ein gutes Bild ab.

Am 22.01. hatten wir unseren Auftritt bei den Dorfgrenadieren in Hermerath. Der Saal ist zwar von dem Platz her besser als die Post, es war ja dort immer sehr kuschelich, aber die Akustik ist ein Graus und Mikrofone sind scheinbar überall Mangelware. Allerdings die Stimmung ist immer noch toll.

Am 27.01 traf sich einen kleine Abordnung bei „Loos mer singe en Overath\“, ein schöner Abend (im Prinzip die Hitparade der Karnevalslieder – Vorstellung von 20 Liedvorschlägen, Publikum stimmt anschließend ab) – eine tolle Idee.

Sonntag, den 29.01 traten wir beim Ernteverein Röttgen im Inselhof auf, ein guter Auftritt für uns, zu mal auch etwas für unsere Kasse heraussprang.

Am 01. 02. traten wir in Dorfhaus bei der Behindertengruppe auf. Dieser Auftritt ist schon was besonderes, vor allem wenn man sieht, wie viel Freude man Menschen mit Musik bereiten kann. Auch wenn man sich mehr konzentrieren muss, da die Ablenkung sehr groß ist, aber ich glaube, der körperliche Kontakt mit den Behinderten, die sich dann als Bestandteil unserer Gruppe fühlen, sagt und bedeutet mehr als man mit Worten ausdrücken kann. Man muss nur in die Gesichter der Menschen sehen.
Freitag, den 03.02. besuchten wir Erika in der Dorfschänke in Hetzenholz, es war wie jedes Jahr, knuddelig und warm, je nach Truppe, die gerade ihren Auftritt hatte, übervoll.

Der MKV lud dann am Samstag, den 04.02. in die Burg Overbach zum Kostümabend ein. Unser Auftritt war gut, die die was verstanden machten toll mit, aber ohne Mikrofone gegen die Hälfte des Saals anzusingen, der sich lautstark an der Theke unterhielt, ist vergebene Liebesmüh..

Für uns Hoffsänger war es eine besondere Ehre zum Narrentreffen mit Bowlingturnier von derUnternehmer-Initiative Rhein-Berg am 07.02. in die Bowling Lounge Overath eingeladen zu werden. Viele Unternehmerinnen, Unternehmer und auch Kommunalpolitiker sind dem Karneval verbunden, aktiv oder als Förderer. Unter der Prämisse, gemeinsam kann man mehr erreichen, hier hat man das rechtzeitig gemerkt, bildet so eine gemeinsame Abendveranstaltung eine gute Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und für weitere Aktivitäten (heute nennt man das Netzwerk). Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Gruppen, Vereine und Tollitäten, es waren u. a. anwesend das Dreigestirn aus Overath, Prinzenpaar aus Marialinden, Prinz aus Heiligenhaus, Die Musikalischen Clowns aus Heiligenhaus, um nur einige zu erwähnen, folgte ein Bowlingturnier mit 10 Mannschaften. Gemäß dem Olympischen Gedanken, Dabeisein ist alles, belegt wir den guten 8. Platz in Anbetracht unserer Bowlingkünste eine tolle Platzierung. Bei der anschließenden Stärkung – Buffet und Getränke, konnten nette Gespräche und Erfahrungsaustausch geführt werden, vielleicht ergibt sich daraus die eine oder andere Einladung, wo wir uns dann entsprechend präsentieren können. Wir bekamen auch sehr positives Feedback zu unserem karnevalistischen Frühschoppen, d.h. präsent sein ist alles.

Am Freitag, den 10.02 fand dann der sog. Schubladenabend statt. Stefan bewirtete uns vorzüglich, das Essen wurde vor der Veranstaltung in der Martinusstube serviert. Leider fiel einer unserer Musiker wegen Krankheit aus, sodass wir den kompletten Abend bestreiten mussten, das Feedback von Besuchern war sehr positiv.

Der Auftritt am 11.02 in Eckhausen wurde auf Grund eines tragischen Vorfalls von den Eckhausenern verständlicher weise abgesagt.

Es folgten dann zwei tolle Auftritte, am 14.02. bei der Frauengemeinschaft in Much und an Weiberfasnacht bei den Dorfhexen in Marienfeld. Waren die Weever schon vorher gut drauf, beim Auftritt war der Teufel los. Hier zeigt sich wieder, wie entscheidend die Liedauswahl ist, wenn jede(r) mitsingen kann, auch wenn es nur der Refrain ist, ist das Ziel schon erreicht.

Freitag, den 17.02 folgten dann die Auftritte im AZURIT und auf der Webersbitze. Das anschließende gemeinsame Abendessen im Gasthaus Stommel im Friedensthal ließ einen schönen Tag zufrieden ausklingen.

Die Hoffsitzung am Karnevalssamstag, 18. 02. wurde fast nur von eigenen Kräften gestaltet und brachte Beifallsstürme. Souverän führte Andreas Schlimbach durchs Programm, bei dem Hoffsänger den Eisbrecher spielten, gefolgt von den Grashüpfern des MKV in Begleitung der „Kinderprinzessin Luna-Justine\“. Anschließend versuchte Noah 2012 alias Jürgen Harlizius eine Arche zu bauen, was ihm Angesichts des Paragraphendschungels und des Amtsschimmels nicht einfach gemacht wurde. Hoffentlich nimmt Noah 2012 seine neue Rolle nicht zu ernst und zu Bibeltreu, denn dann wird der Tanz ums Goldene Kalb (Karneval) eingeschränkt werden müssen – und dass wollen wir nicht!!
Eine Rakete für die Dancing Kids unter der Regie von Sabine Franzmann, die ihre drei Mädelgruppen (stimmt nicht ganz – es ist auch ein staatser Jung dabei) auf Trapp und Schwung hält.

„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht\“, toll, was die Frauen (Hühner vom Hoff) hier auf die Beine gestellt haben, vom knusprigen Backhühnchen bis zum Suppenhuhn, inklusive stolzen Gockel war alles vertreten.
Was Much nicht hatte, der Hoff konnte es bieten, nämlich ein Dreigestirn. Angeführt von Prinz Jürgen (Harlizuis), dem Buur Hans (Baur) und der Jungfrau Maren (Mark Traska) wurde das Dorfhaus zum Tollhaus.

                                   „also sprach Noah“….                            Der Hühnerhofrock…

Schlag auf Schlag weiter im Programm: Pipi und Zwei kleine Gauner – präsentiert vom „Spanier –Clan\“ und „Altrocker\“ Didi (Hans Baur), der die Rockversion des Mondliedes darbot, Bödefeld lässt grüssen, rundeten das Programm ab.
Den Abschluss machten dann wieder die Hoffsänger mit dem Sessionsprogramm und nach vielen Zugaben mit der Originalversion des „Mondes von Oberheiden\“.
Ein Orden für seine langjährige Vorstandsarbeit, die er leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortführen kann, erhielt Manfred Schlimbach. Manni, Danke für das Geleistete.

Was wäre Karnevalssonntag ohne die „Köl\’sche Huhmess\“. Dass Kirche und Karneval eine tolle Mischung sein kann wurde von Pastor Max Offermann beispielhaft zelebriert. Dem einen oder anderen Politiker und Ratsherrn sollte ins Stammbuch geschrieben werden sich die Predigt zu Herzen nehmen und im stillen Kämmerlein über den Inhalt nachdenken – es lohnt sich!!
Für die Hoffsänger gehört diese Huhmess zu den Höhepunkten der Session, denn in Abstimmung mit dem Martinus-Chor, der für den kirchlichen musikalischen Teil zeichnet, waren die Hoffsänger für den karnevalistischen Musikbereich zuständig, Der Stammbaum, En Colonia und ein köl\’sches Liederpotpourri zum Abschluss der Messe war unser Beitrag.

Nach der Huhmess waren wir zum karnevalistischen Frühschoppen bei der Mucher Feuerwehreingeladen, wo wir unser Programm mit großem Beifall zum Besten gaben. Leider haben sich einige bei diesem Auftritt was weggeholt und wurden mit Erkältung ins Bett gezwungen.

Mit der Teilnahme am Rosenmontagszug und Ausklang im Dorfhaus endete eine gelungene und tolle Session 2011/12.
Der karnevalistische „Sommerschlaf\“ beginnt nach der Jahreshauptversammlung im März – allerdings heißt es dann auch schon wieder „nach der Session ist vor Session\“, denn wir wollen wieder ein aktuelles und flottes Programm auf die Beine stellen.

Zum Schluss noch ein Wort zu unserem Flugschüler Peter Wester, (Fliegen kann jeder, nur Landen ist das Problem!!). Ich weis, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, aber trotzdem wir haben dich vermisst bei den letzten Auftritten und wünschen dir baldige Genesung, auf dass du wieder richtig laufen kannst.

Ich hoffe ich habe nichts Gravierendes in meinem Bericht vergessen, ich habe erst am vorletzten Wochenende von meinem Vortragsglück erfahren. Zum Abschluss, wie immer ein herzliches Dankeschön unseren Frauen, die uns toll unterstützen und hilfreich mit RAT UND TAT zur Seite stehen. Was wären wir ohne unsere Frauen.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche und schöne Session 2012/13.
Für den Vorstand
Reinhard Lacher
Schriftführer

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