Endlich am 6. Mai 2011 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius 16 von 19 Aktiven begrüßen, wobei die 3 „Fehlenden\“ entschuldigt waren und kündigte den längsten Jahresbericht an. Da wichtige Punkte, bei denen die Meinungen unserer Frauen gefragt, zu besprechen waren, wurde der Ablauf der Tagesordnung geändert und die Punkte Jahresbericht, Ausflug 2011 und Beschaffung einheitlicher Jacken ans Ende der Versammlung gesetzt. Außerdem hatte unser Mitglied Friedel Gerhards alle Sänger, mit Ihren Frauen nach der Sitzung, anlässlich seines 60. Geburtstags zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Peter Wester und Friedel Gerhards bestätigten. Andreas, danke für deine gute Arbeit. Details kann jeder gerne bei Andreas einsehen.

Die Wahl des neuen Vorstandes ging zügig über die Bühne, da alle Vorstandsmitglieder, mit Ausnahme von Paul Michels, aus persönlichen Gründen, weitermachen wollten. – Weisheit: Never change a winning team! Nur ein neuer Schriftführer musste gewählt werden, der mit Reinhard Lacher gefunden wurde. Somit setzt sich der Vorstand für die Session 2011/12 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Jürgen Harlizius
2. Vorsitzender Peter Drue
3. Kassier Andreas Schlimbach
4. Beisitzer Hans Baur
5. Schriftführer und Pressewart Reinhard Lacher

Wie besprochen, wurde ein Programmausschuss gegründet, bestehend aus den Mitgliedern Peter Drue, Jürgen Harlizius, Walter Kempen, Andreas Neuschil, Andreas Schlimbach, Peter Wester, Gerd Schmidt und Reinhard Lacher, der sich bereits Mitte Mai traf, um das neue Programm auszuarbeiten, welches dann am Sonntag, den 17. Juli 2011 beim Grillfest mit Familie, vorgestellt wurde.

Unser Programm startete mit „Dat jeiht vorbei, Mer kölsche sin prima, Denn wenn et Leech usjing em Roxy, Dicke Mädchen haben schöne Namen und dem Bickendorfer Büdche\“. Abschluss bildete das Potpourri vom letzten Jahr. Auch wenn sich so mancher sträubte, ohne das Mondlied kamen wir kaum aus einem Saal, es ist halt doch unser Markenzeichen.

Am 11. September startete unsere erste Probe und wir konnten dabei 2 Spähfuxen begrüßen, nämlich Walter Kipshagen und Markus Stommel. Ich glaube mit den beiden haben wir keinen schlechten Fang gemacht, zumal sich Markus auch als Gitarist betätigt und damit unsere „Laute Fraktion\“ verstärkt.

Am 24.09.2011 starteten wir zu unserem Jahresausflug. Zuerst ein herzliches Dankeschön unserem Vergnügungskomitee, namentlich Klaus Baster, Friedhelm Rabin und Didi Bauer, das mit viel Mühe und Ausdauer ein wirklich gelungenes Programm auf die Beine gestellt hat.
Start war am Samstagmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück im Dorfhaus. Bei Speis und Trank gab es auch eine Modenschau zum Thema Hoffsängerjacken, die unser Dressman Jürgen gekonnt präsentierte.

Um halb zehn wurde der Bus mit dem notwendigen Reiseproviant (auch flüssiges) bestückt und los ging die Reise nach Duisburg. Zur Stärkung des Kreislaufs gab\’s Sekt, nicht nur für die Damen. Als Einstieg gab es eine Führung durch das „Binnenschiffer-Museum\“, das in dem ehemaligen Stadtbad Ruhrort untergebracht ist. Unser Museumsführer gab uns in gekonnter und vor allem verständlicher Weise, einen Einblick in die „christliche Seefahrt\“ auf Binnengewässern beginnend von Germanen, Römern, Mittelalter bis hin zur Neuzeit, von der Herstellung eines Einbaums, römischem Schiffsbaukunst, Plattbodenschiffe holländischer Konstruktion, Schaufelraddampfer (Schlepper) bis zum modernen Binnenschiff. Die Führung endete gewollt im angeschlossenen Restaurant „Schiffchen\“, wo wir unseren Wissensdurst löschen und bei Gulasch und Putte wieder für neue Kondition sorgen konnten.

Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns dann zum Schiffsanleger, wo uns eine zweieinhalbstündige Hafenrundfahrt durch den Duisburger Hafen, den größten Binnenhafen Europas, erwartete. Bei schönstem Sonnenschein, wie auch anders zu erwarten, wenn Engel reisen, auf dem Sonnendeck unseres Ausflugschiffes konnten wir uns einen Einblick verschaffen, was heute an so einem Binnenhafen alles daran hängt. Endlich wieder Boden unter den Füssen ging zum nächsten Höhepunkt. Unser Lustkomitee hatte Plätze im bekannten Duisburger Brauhaus Webster, der ersten Hausbrauerei in Duisburg, reserviert, wo der vorläufige Abschluss des Ausflugs stattfand. Bei zünftiger Blos m\’r jet un Bumskapell Musik, es war nämlich „Oktoberfest\“ an diesem Wochenende, schmeckte das Keller- und Oktoberfestbier gleich noch besser. Nachdem uns unserer Busfahrer Werner in gewohnter Manier sicher und wohlbehalten am Dorfhaus Oberheiden ausgeladen hatte, ging ein wunderschöner Ausflugstag zu Ende.

Die folgende Zeit wurde geprobt, mehr oder weniger intensiv, aber mit Erfolg.

Am 26.11 brachten wir Wolfgang Müller ein Ständchen zu seinem 40. Geburtstag, das ihn mehr oder weniger zur Rührung brachte.
Der 3.12. führte uns nach Marialinden in den Bergischen Hof, wo Walter Kempens Onkel Geburtstag feierte.

Nach den besinnlichen Weihnachtsfeiertagen kam wieder Schwung in die Bude, denn die Hoffsänger waren wieder als Sternsinger mit Stern, Gefolge, Gitarre und Quetschebüggel unterwegs durch „Hitz un Kält\“. Wir sammelten wieder für das Missionswerk der Kinder, diesmal unter dem Motto: „Kinder – Klopfet an Türen, pocht auf Eure Rechte\“ und sind sehr stolz darauf, dass wir Klaus Gertz von der Pfarrgemeinde den stolzen Betrag von Euro 1.500 (eintausendfünfhundert) übergeben konnten.
Höhepunkt der diesjährigen Sternsingeraktion war der Auftritt am 6. Januar beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes in Marienfeld, der zeigte wie nah Kirche und Karneval doch beisammen sind.

Applaus ist des Sängers Lohn und den bekamen wir reichlich, wofür wir uns bei allen nochmals sehr herzlich bedanken. Doch genau so schön war für uns, wenn man die eine oder andere kleine Träne im Auge der Zuhörer sah beim Vortrag unseres Liedes „Mer wünsche üch ne Engel för de Heimwäch“.

Der erste Auftritt in der neuen Session ist traditionsgemäß in der Festscheune Bockenbusch in Pohlhausen und somit die Feuertaufe. Das Karnevalskomitee Pohlhausen feiert heuer das 50-jährige Bestehen.

Ab dem 7. Januar drehte sich wieder „Unsere Dekke Trumm\“ mit dem diesjährigen Sessionsmotto„Denn wenn et Leech usjing im..\“ in Much auf dem Kreisel an der Wahnbachbrücke und kündigte unseren „Traditionellen Karnevalistischen Frühschoppen\“ an. Didi hatte die Trommel wieder in jungfräulichen Zustand gebracht, damit Reinhard sie wieder mit dem neuen Motto bemalen konnte.
Warum gerade dieses Lied als Motto? Es hat einen Bezug zu Much, den etwa zur Zeit des Roxy\’s gab es auch in Much noch ein Kino in dem das Licht ausging. Wer von den Muchern erinnert sich noch daran? Und das weiße Blüsje hatte damals, wie heute, doch genau soviel Reiz, wie uns von sicherer Quelle bestätigt wurde.
Das Motto sollte auch ein wenig zum Nachdenken anregen, wir alle wollen doch nicht, dass im Mucher Karneval „das Leech für immer us jeht\“, denn was einmal verloren geht, ist nur sehr schwer wieder zu bekommen.

Samstag, der 14.01. begann mit Einräumen und Schmücken des Dorfhauses und Einsingen für den Auftritt in der Diaspora von Büttgen. Jürgens Eltern feierten dort ihre Goldhochzeit und die Hoffsänger waren das Überraschungsgeschenk. Diesmal waren „die Futtertöpfe“ noch nicht geleert, wir wurden mit Kuchen und Kaffee verwöhnt. Auch eine Privatführung in der Kirche (Alt- und Neubau) wurde uns geboten.

Am Abend hatten wir noch einen Auftritt beim Vereinsring in Marialinden, der gut über die Bühne ging.

Zum 12. Mal luden wir am 15. Januar 2012 zu unserem traditionellen Frühschoppen ins Dorfhaus Oberheiden ein und selbst Petrus hatte Wohlgefallen daran, denn das Sönn\’chen schien und ließ die Herzen und Gesichter der Jecken strahlen. Andreas Schlimbach, als Maitre de Plessier, führte in gekonnter Weise durch das Programm, das mehr Sitzungscharakter hatte denn ein Frühschoppen, es ging wirklich Schlag auf Schlag und das ohne „hochpreisige\“ Spitzenkräfte.

Wie immer wurde der Frühschoppen durch die Dancing Kids eröffnet. Diese Gruppe war bis jetzt alseinzige auf jedem Frühschoppen mit ihren Tänzen dabei, dies haben noch nicht einmal die Hoffsänger selber geschafft. Hier muss einmal lobend erwähnt werden, was Sabine Franzmann und ihre Kolleginnen hier geleistet haben, Hut ab davor.

Beim eigenen Auftritt, bei dem wir unser aktuelles Programm zum Besten gaben, bei manch einem wurden Erinnerungen an das „alte Mucher Kino\“ und das wieße Blüssje wieder vor Augen gerufen, wurde bereits kräftig geschunkelt und mitgesungen.
Höhepunkte des Frühschoppens waren die Besuche der Tollitäten. Das Dreigestirn vom Karnevalskomitee Pohlhausen, an der Spitze mit Prinz Volkmar I, Bauer Richard, Jungfrau Norberta und ihrer singenden Präsidentin Ulla Lemmerz, hat den Anfang gemacht.
Dann wurde es etwas lauter, den das Dreigestirn der KG Spass am Karneval aus Overath mit Prinz Frank II, Bauer Benjamin und Jungfrau Christin und dem Tambourcorps Blau-weiss Edelweiß zog ein. Es war ein Wirbelwind, der in blau und gold durch unser Dorfhaus, das aus allen Nähten platzte, fegte, getreu dem Motto: Sonst mach\’ ma Musik üverall, jetz fier\’ ma mit üch Karneval\“ und wieder wurde ordentlich gesungen und geschunkelt.

Die Birkenfelder Dorfgrenadiere überraschten uns wieder mit Ihren wirklich toll einstudierten Tänzen, die Musiktitel kamen uns wohl bekannt vor, ein Schelm der dabei Böses denkt. Nächster Höhepunkt: Nun wurde es wieder noch enger im Dorfhaus, denn die Farben Rot, Schwarz und Gold des Marialindener Prinzenpaares Pele I und Silvia mit Tanzgarde übernahmen mit dem Motto: Mer fiere met Üch\“ das Kommando im Dorfhaus.
Erst die kleinen und dann die großen Grashüpfer des MKV\’s, angeführt von Ralph Schippers, den Trainerinnen und dem EX-Prinz Tobias ließen unser Dorfhaus in Rut un Wiess erstrahlen.
Erstmals in Overheden waren die „Musikalischen Clowns\“ aus Heiligenhaus zu Gast und brachten mit tollen Kostümen und heißen Samba Rhythmen und Getöse unser Dorfhaus zum Beben, unter der Leitung von Martin Fischer. Ein kleines Heimspiel für die Mucherin Lara Knauer.
Nicht wegzudenken aus dem Programm des Frühschoppens ist die Seniorengarde der KG für Uns Pänz aus Seelscheid, die bei Ihrem tollen Auftritt so manches Herz stocken ließen mit Ihren akrobatischen Tanzeinlagen. Ein wirklich tolle Truppe unter der Organisation von Sascha Wilms.

Am Ende des Programms haben sich die Hoffsänger gemeinschaftlich bei den Gästen bedankt und sie verabschiedet. Anschließend haben alle Hoffsänger mit Frauen und Kindern im Kreis „getanzt“ und den gelungenen Frühschoppen ausklingen lassen. Nach Aussage vieler, war dies ein selten dagewesenes Gemeinschaftsgefühl – echt schön!!! – und jeder der nicht dabei war, hat was versäumt.
Wir freuen uns heute schon auf nächstes Jahr.
Das Aufräumen wurde wie jedes Jahr von unserer „Rentnergang\“ in gewohnter Weise erledigt.

Was lange währt, wird endlich gut. Man höre und staune – unsere Jacken, die nach fachkundiger Beratung, dank Unterstützung durch unsere Frauen, ausgewählt und bestellt wurden, waren eingetroffen. Nicht komplett, da einige Sondergrößen zu berücksichtigen waren, aber jetzt sind alle entsprechend einheitlich gekleidet. Wir können wirklich stolz darauf sein, wir geben damit ein gutes Bild ab.

Am 22.01. hatten wir unseren Auftritt bei den Dorfgrenadieren in Hermerath. Der Saal ist zwar von dem Platz her besser als die Post, es war ja dort immer sehr kuschelich, aber die Akustik ist ein Graus und Mikrofone sind scheinbar überall Mangelware. Allerdings die Stimmung ist immer noch toll.

Am 27.01 traf sich einen kleine Abordnung bei „Loos mer singe en Overath\“, ein schöner Abend (im Prinzip die Hitparade der Karnevalslieder – Vorstellung von 20 Liedvorschlägen, Publikum stimmt anschließend ab) – eine tolle Idee.

Sonntag, den 29.01 traten wir beim Ernteverein Röttgen im Inselhof auf, ein guter Auftritt für uns, zu mal auch etwas für unsere Kasse heraussprang.

Am 01. 02. traten wir in Dorfhaus bei der Behindertengruppe auf. Dieser Auftritt ist schon was besonderes, vor allem wenn man sieht, wie viel Freude man Menschen mit Musik bereiten kann. Auch wenn man sich mehr konzentrieren muss, da die Ablenkung sehr groß ist, aber ich glaube, der körperliche Kontakt mit den Behinderten, die sich dann als Bestandteil unserer Gruppe fühlen, sagt und bedeutet mehr als man mit Worten ausdrücken kann. Man muss nur in die Gesichter der Menschen sehen.
Freitag, den 03.02. besuchten wir Erika in der Dorfschänke in Hetzenholz, es war wie jedes Jahr, knuddelig und warm, je nach Truppe, die gerade ihren Auftritt hatte, übervoll.

Der MKV lud dann am Samstag, den 04.02. in die Burg Overbach zum Kostümabend ein. Unser Auftritt war gut, die die was verstanden machten toll mit, aber ohne Mikrofone gegen die Hälfte des Saals anzusingen, der sich lautstark an der Theke unterhielt, ist vergebene Liebesmüh..

Für uns Hoffsänger war es eine besondere Ehre zum Narrentreffen mit Bowlingturnier von derUnternehmer-Initiative Rhein-Berg am 07.02. in die Bowling Lounge Overath eingeladen zu werden. Viele Unternehmerinnen, Unternehmer und auch Kommunalpolitiker sind dem Karneval verbunden, aktiv oder als Förderer. Unter der Prämisse, gemeinsam kann man mehr erreichen, hier hat man das rechtzeitig gemerkt, bildet so eine gemeinsame Abendveranstaltung eine gute Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und für weitere Aktivitäten (heute nennt man das Netzwerk). Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Gruppen, Vereine und Tollitäten, es waren u. a. anwesend das Dreigestirn aus Overath, Prinzenpaar aus Marialinden, Prinz aus Heiligenhaus, Die Musikalischen Clowns aus Heiligenhaus, um nur einige zu erwähnen, folgte ein Bowlingturnier mit 10 Mannschaften. Gemäß dem Olympischen Gedanken, Dabeisein ist alles, belegt wir den guten 8. Platz in Anbetracht unserer Bowlingkünste eine tolle Platzierung. Bei der anschließenden Stärkung – Buffet und Getränke, konnten nette Gespräche und Erfahrungsaustausch geführt werden, vielleicht ergibt sich daraus die eine oder andere Einladung, wo wir uns dann entsprechend präsentieren können. Wir bekamen auch sehr positives Feedback zu unserem karnevalistischen Frühschoppen, d.h. präsent sein ist alles.

Am Freitag, den 10.02 fand dann der sog. Schubladenabend statt. Stefan bewirtete uns vorzüglich, das Essen wurde vor der Veranstaltung in der Martinusstube serviert. Leider fiel einer unserer Musiker wegen Krankheit aus, sodass wir den kompletten Abend bestreiten mussten, das Feedback von Besuchern war sehr positiv.

Der Auftritt am 11.02 in Eckhausen wurde auf Grund eines tragischen Vorfalls von den Eckhausenern verständlicher weise abgesagt.

Es folgten dann zwei tolle Auftritte, am 14.02. bei der Frauengemeinschaft in Much und an Weiberfasnacht bei den Dorfhexen in Marienfeld. Waren die Weever schon vorher gut drauf, beim Auftritt war der Teufel los. Hier zeigt sich wieder, wie entscheidend die Liedauswahl ist, wenn jede(r) mitsingen kann, auch wenn es nur der Refrain ist, ist das Ziel schon erreicht.

Freitag, den 17.02 folgten dann die Auftritte im AZURIT und auf der Webersbitze. Das anschließende gemeinsame Abendessen im Gasthaus Stommel im Friedensthal ließ einen schönen Tag zufrieden ausklingen.

Die Hoffsitzung am Karnevalssamstag, 18. 02. wurde fast nur von eigenen Kräften gestaltet und brachte Beifallsstürme. Souverän führte Andreas Schlimbach durchs Programm, bei dem Hoffsänger den Eisbrecher spielten, gefolgt von den Grashüpfern des MKV in Begleitung der „Kinderprinzessin Luna-Justine\“. Anschließend versuchte Noah 2012 alias Jürgen Harlizius eine Arche zu bauen, was ihm Angesichts des Paragraphendschungels und des Amtsschimmels nicht einfach gemacht wurde. Hoffentlich nimmt Noah 2012 seine neue Rolle nicht zu ernst und zu Bibeltreu, denn dann wird der Tanz ums Goldene Kalb (Karneval) eingeschränkt werden müssen – und dass wollen wir nicht!!
Eine Rakete für die Dancing Kids unter der Regie von Sabine Franzmann, die ihre drei Mädelgruppen (stimmt nicht ganz – es ist auch ein staatser Jung dabei) auf Trapp und Schwung hält.

„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht\“, toll, was die Frauen (Hühner vom Hoff) hier auf die Beine gestellt haben, vom knusprigen Backhühnchen bis zum Suppenhuhn, inklusive stolzen Gockel war alles vertreten.
Was Much nicht hatte, der Hoff konnte es bieten, nämlich ein Dreigestirn. Angeführt von Prinz Jürgen (Harlizuis), dem Buur Hans (Baur) und der Jungfrau Maren (Mark Traska) wurde das Dorfhaus zum Tollhaus.

                                   „also sprach Noah“….                            Der Hühnerhofrock…

Schlag auf Schlag weiter im Programm: Pipi und Zwei kleine Gauner – präsentiert vom „Spanier –Clan\“ und „Altrocker\“ Didi (Hans Baur), der die Rockversion des Mondliedes darbot, Bödefeld lässt grüssen, rundeten das Programm ab.
Den Abschluss machten dann wieder die Hoffsänger mit dem Sessionsprogramm und nach vielen Zugaben mit der Originalversion des „Mondes von Oberheiden\“.
Ein Orden für seine langjährige Vorstandsarbeit, die er leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortführen kann, erhielt Manfred Schlimbach. Manni, Danke für das Geleistete.

Was wäre Karnevalssonntag ohne die „Köl\’sche Huhmess\“. Dass Kirche und Karneval eine tolle Mischung sein kann wurde von Pastor Max Offermann beispielhaft zelebriert. Dem einen oder anderen Politiker und Ratsherrn sollte ins Stammbuch geschrieben werden sich die Predigt zu Herzen nehmen und im stillen Kämmerlein über den Inhalt nachdenken – es lohnt sich!!
Für die Hoffsänger gehört diese Huhmess zu den Höhepunkten der Session, denn in Abstimmung mit dem Martinus-Chor, der für den kirchlichen musikalischen Teil zeichnet, waren die Hoffsänger für den karnevalistischen Musikbereich zuständig, Der Stammbaum, En Colonia und ein köl\’sches Liederpotpourri zum Abschluss der Messe war unser Beitrag.

Nach der Huhmess waren wir zum karnevalistischen Frühschoppen bei der Mucher Feuerwehreingeladen, wo wir unser Programm mit großem Beifall zum Besten gaben. Leider haben sich einige bei diesem Auftritt was weggeholt und wurden mit Erkältung ins Bett gezwungen.

Mit der Teilnahme am Rosenmontagszug und Ausklang im Dorfhaus endete eine gelungene und tolle Session 2011/12.
Der karnevalistische „Sommerschlaf\“ beginnt nach der Jahreshauptversammlung im März – allerdings heißt es dann auch schon wieder „nach der Session ist vor Session\“, denn wir wollen wieder ein aktuelles und flottes Programm auf die Beine stellen.

Zum Schluss noch ein Wort zu unserem Flugschüler Peter Wester, (Fliegen kann jeder, nur Landen ist das Problem!!). Ich weis, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, aber trotzdem wir haben dich vermisst bei den letzten Auftritten und wünschen dir baldige Genesung, auf dass du wieder richtig laufen kannst.

Ich hoffe ich habe nichts Gravierendes in meinem Bericht vergessen, ich habe erst am vorletzten Wochenende von meinem Vortragsglück erfahren. Zum Abschluss, wie immer ein herzliches Dankeschön unseren Frauen, die uns toll unterstützen und hilfreich mit RAT UND TAT zur Seite stehen. Was wären wir ohne unsere Frauen.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche und schöne Session 2012/13.
Für den Vorstand
Reinhard Lacher
Schriftführer