Am 23. März 2012 konnte unser Vorsitzender Jürgen Harlizius 18 von 21 Aktiven zur satzungsgemäß eingeladenen Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Jahresbericht für die Zeit vom 08.05.2011 bis 22.03.2012 wurde vom Schriftführer Reinhard Lacher verfasst und vorgetragen, wobei er zu den einzelnen Punkten bereits kritische Anmerkungen machte, die anschließend entsprechend diskutiert wurden.

Andreas Schlimbach legte in gewohnter Weise seinen lückenlosen Kassenbericht vor, wie die beiden Kassenprüfer Peter Wester und Friedel Gerhards bestätigten.. Andreas, Danke für deine gute Arbeit.
Details zum Kassenbericht können bei Andreas direkt eingesehen werden.

Da keine Wahlen anstanden setzt sich der Vorstand für die Session 2012/13 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Jürgen Harlizius
2. Vorsitzender Peter Drue
3. Kassier Andreas Schlimbach
4. Beisitzer Hans Baur
5. Schriftführer und Pressewart Reinhard Lacher

Da der Programmfindungsausschuss, bestehend aus den Mitgliedern Peter Drue, Jürgen Harlizius, Walter Kempen, Andreas Neuschil, Andreas Schlimbach, Peter Wester, Gerd Schmidt und Reinhard Lacher, sich bestens bewährt hatte, wurden sie wieder berufen und so konnte wieder ein tolles Sessionsprogramm aufgestellt werden.

Unser Programm startete mit einem neuen Einmarsch mit Trommelsolo mit dem leicht abgewandelten Lied der Klüngelköpp „Mer fiere Karneval, he en Overheden“ einmarschierten.
Das Sessionsprogramm setzte sich dann wie folgt zusammen: „Mer bruche kener dä uns säät“, dann folgte „Denn wenn et Leech usjing em Roxy, Loss mer fühle, dat mer lebe“ und zuletzt„ Boogie Woogie un Beethoven“. Abschluss bildete das Potpourri vom letzten Jahr. Als Zugaben brachten wir je nachdem: Schenk mir Dein Herz, Dicke Mädchen, Kumm Papa. Auch wenn sich so mancher sträubte, ohne das Mondlied kamen wir kaum aus einem Saal, es ist halt doch unser Markenzeichen.

Das neue Programm sollte dann am Samstag, den 30.06.2012 bei Grillfest vorgestellt werden. Aufgrund des Todesfalls unseres ehemaligen Sangesbruders Manfred Schlimbach, welcher am 25.06.2012 nach langer, schwerer Krankheit verstarb, wurde das Grillfest verschoben.

Die Hoffsänger begleiteten „Manni“ auf seinem letzten Weg und werden ihm ein würdiges Andenken bewahren und seinem Wunsch entsprechen: „Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig, erzählt lieber von mir und traut Euch zu lachen“

Traditionsgemäß beginnt das Hoffsängerjahr mit dem Jahresausflug. Turnusmäßig war dieses Jahr wieder ein 2-Tagesausflug an der Reihe. Zu allererst ein herzliches Dankeschön an unser Organisationsteam Hans-Martin Deptner und Heinz Köllmann, die weder Kosten noch Mühen gescheut hatten und wirklich ein gelungenes Programm auf die Beine stellten.


Bild: Unser Postbus                                  Aachener Dom

Los ging’s am Samstag den 25.08.12 pünktlich um 8:30h am Dorfhaus in einem tollen „Gelben Bus“, es war kein Postbus. Das gemeinsame Frühstück wurde in einem schönen Gebäude, nämlich Schloss Paffendorf – vornehm geht die Welt zugrunde – gegen 10:00 h ausgiebig eingenommen.
Aus Zeitgründen musste etwas umdisponiert werden, die Besichtigung des Hambacher Tagesbaus wurde auf den folgenden Tag verschoben, da ein weiteres Highlight auf uns wartete, nämlich die Krönungsstätte namhafter Deutscher Könige, der Aachener Dom. Eine Führung, welche sehr informativ und kurzweilig war, brachte uns die Geschichte dieses Weltkulturerbes näher (von der Wolfssage bis zum Baustil!!!).
Der Nachmittag stand jedem zur freien Verfügung, dass jeder seinem Plessier frönen konnte, wobei man sich doch immer wieder an den markanten Plätzen, Elisenbrunnen, Rathaus, usw. traf.

Um 17:00 h war dann Abfahrt in die Region Nord-Limburg zu unserem Übernachtungshotel TULIP Inn in Sevenum. Nach der Zimmerverteilung und kurzer Frischmachpause traf man sich dann zum gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein, das sich zu einem schönen Sängerfest entwickelte. Man soll es nicht glauben, dass trotz der im Dorfhaus wohlbehüteten (besser vergessenen) Gesangsbücher, so manches Lied mit mehr als der ersten Strophe gesungen wurde.
In Rahmen dieses Sängerfest erfolgte die Prämierung der Preisträger des Quiz, welches von Heinz Köllmann ausgearbeitet wurde. Da alle Bögen richtig ausgefüllt waren, musste das Los entscheiden, glückliche Gewinner/in waren 1. Helga Michels, 2. Didi Baur und 3. Andreas Schlimbach und die Preise wurden tatsächlich überreicht. Zum Abschluss des Abends stimmte Franz-Josef in gekonnter Weise – “So ein Tag, so wunderschön, wie heute“ – an, was er auch tatsächlich war.

Der 2. Tag begann mit einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück und kurzer Busfahrt zur „Floriade 2012“ nach Venlo. Die Floriade, die alle 10 Jahre stattfindet ist viel mehr als eine Blumenschau. Vielmehr wird hier ein Streifzug durch die Flora und Gartenbaukunst rund um den Globus gezeigt.


Bild: Floride Venlo                        Hambacher Tagebau

Um 15:30 h war dann Abfahrt Richtung Heimat, wobei wir noch den Abstecher zum Hambacher Tagebau machten. Welch ein Kontrast, vorher die komplette Farbpalette, hier dann vorherrschend braun, grau und schwarz. Trotzdem beeindruckend, vor allem die Stahlungetüme, die auf der einen Seite die Kohle abgraben, auf der anderen Seite den Abraum wieder verfüllen.
Nach einer ca. einstündigen Fahrt, welche nur durch eine Kaffee- und Pipipause unterbrochen wurde, erreichten wir wieder wohlbehalten unser schönes Oberheiden. Ein Dank gehört natürlich auch unserem Busfahrer Hans, der uns wohlbehalten und sicher kutschierte und mit Gedichten von Heinz Erhard unterhielt.
Zum Schluss nochmals herzlichen Dank allen Helfern und Beteiligten für diese Wochenende.

Da das am 30. Juni geplante Grillfest aus bekannten Gründen abgesagt werden musste, fand es nun am Sonntag, den 02. September 2012 um 18:00 h in unserem Dorfhaus in Oberheiden, im Rahmen unserer 1. Probe, mit Kind und Kegel und natürlich unseren Hoffsängerfrauen, statt.
Zu dieser Probe brachte Martin Deptner seinen Sohn Thomas als Spähfuxen mit, damit dieser etwas Hoffsängerluft schnuppern konnte. Er ist mittlerweile Mitglied und es scheint ihm immer noch Spaß zu machen.

30.09.12 Verabschiedung von Pastor Offermann
Offiziell nicht beteiligt, mit guten Ausreden aus der Verantwortung gewunden, er sollte es ja nicht wissen, als Überraschung brachten wir ihm und seiner Haushälterin „ein Wunschkonzert“ von Liedern. Wehrmutstropfen für uns, durch seine Versetzung geht uns ein großer Fan verloren.

25.11.12 Guter Auftritt bei der Diamanthochzeit von Walter Kempen’s Eltern im Bergischen Hof in Marialinden, wie immer viel Spaß bei so einer privaten Feier.

Pastor Offermann verabschiedet sich                Der Hochzeitstanz

12.12.12 was für ein Datum! Hochzeit von Markus Stommel & Stephanie Rohler
Wie heißt es so schön in unserem Traditionslied: „Hoochzig fiere soll mer nit versäume…“ und genau diesem Motto folgend haben wir dem Brautpaar Markus und Stephanie Stommel ein Geburtstagständchen zur Standesamtlichen Hochzeit im Rathaus Much gebracht, mit Dekker Trumm und Akkordeon und einer kleinen, aber lautstarken Sängerschar.

30.12.2012 25 Jahre Schublade in Much und wir waren mit dabei!
Ein dreifach Hoch auf unsern STEFAN und dessen Gattin Susi nachträglich zum 50ziger, sowie auf25 Jahre SCHUBLADE. Als Stefan uns fragte, ob wir den Jubiläumsabend musikalisch unterstützen würden, gab es für uns nur eine Antwort – nämlich JA.
Die Liedauswahl wurde so getroffen, dass sie zum Programmablauf passte. Da die Theke der meist frequentierteste Platz in der Schublade ist und man hier Menschen aus allen „Ländern der Welt“ treffen kann, passte das Lied „Unser Stammbaum“ genau.

Der Vortrag über Braukunst und die Entstehung des HÖLLER’s, in Zukunft gibt es in der Schublade kein normales Kölsch mehr, sondern noch HÖLLER’s, durch Brauer Markus Fohr, war auch für Nicht-Bier-Trinker sehr interessant, vor allem was früher als Geschmacks- und Bitterstoffe zugesetzt wurde, selbst vor Tollkirsche machte man nicht halt (in manchen Ländern heute noch).
Hartmut Benz, Historiker und Heimatforscher ging in seinem anschließenden Vortrag auf das Kneipenwesen in Much, die Trinkgewohnheiten, auch von Mitgliedern der Obrigkeit, ein.  So konnte man im alten Much den Titel eines „Trunkenboldes“ von der Obrigkeit „verliehen“ bekommen.
Der Rest ist schnell erzählt, die Stimmung war prächtig, die Schublade proppenvoll, das ganze erinnerte schon an Karneval und das Höller’s mundete, die gezapften 970 Liter unterstrichen das.
Wir wünschen Stefan und seinem Team alles, alles Gute, weiterhin so ein glückliches Händchen und werden das Höller’s noch öfters testen.

Sternsingeraktion – wieder ein toller Erfolg
Am Donnerstag und Freitag den 3. und 4. Januar 2013 waren wieder einige der Hoffsänger als Sternsinger mit Stern, Gefolge, Gitarre und Quetschebüggel unterwegs durch „Hitz un Kält un Wüstensand, schön wäre es gewesen, leider war es mehr Nieselregen, aber de Föss die dunn uns hück ooch no wieh“.
Wir sammelten dieses Mal wieder für das Missionswerk der Kinder, heuer unter dem Motto: „Segen bringen – Segen sein“ und sind sehr stolz darauf, dass wir Klaus Gertz von der Pfarrgemeinde den Betrag von 1.200 € (eintausendzweihundert) übergeben konnten.

 
Bild: Sternsinger im Pfarrhaus und Schublade

05.01.2013 Auftritt in Pohlhausen
Alle Jahre wieder, der Auftakt und dieselbe Misere, keine Mikrophone, schlechte Akustik, Störung durch Bedienung während des Vortrags.

12.01.2013 Proklamation Much
Guter Auftritt, es war schwierig den Saal, welcher quasi „tot geschwadt war“ wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, was uns jedoch gelang, das Feedback bestätigte das.


Bild: Auftritt Proklamation Much           Pohlhausen

13.01.2013 Unser Frühschoppen
Er ist und bleibt der Höhepunkt unserer Session. Wir konnten ein 5-stündiges Programm bieten, das es in sich hatte, wo bekommt man umsonst so viel geboten. Schade, dass die Besucherzahlen zu wünschen übrig ließen. Wo waren die Leute vom Dorf und den umliegenden Käffern, von Much will ich gar nicht sprechen. Sind die Leute zu satt oder gilt: was nichts kostet, kann auch nichts sein, wo bleibt dann hier die Einstellung – Geiz ist geil!

Nun zum Erfreulichen des Frühschoppens! Ne wat wor dat schön!!! Pünktlich um 11:11 h eröffnete Hoffsängerchef Dr. Jürgen Harlizius das Fastelovendstreiben mit der Begrüßung der Mucher Polit- und sonstiger Prominenz, angeführt von Vizelandrätin Frau Notburga Kunert, dem Vertreter des Regionalverbandes RSE Andre Linnemann, der bereits zahlreich anwesenden Jecken und mit einer Neuerung, denn die Hoffsänger starteten diesmal als erste Gruppe mit Ihrem offiziellen Programm unter dem Motto:“ Mer fiere Karneval he en Overheden, zesamme fiere mer he en uns’rem Veedel!.“


Bild: Hoffsänger Frühschoppen

Weiter ging es mit dem Pohlhauser Prinzenpaar Markus I. und Gisela II. und Ihrer singenden Präsidentin Ulla Lemmerz.

Die „Dancing Kids“ unter der Leitung von Sabine Franzmann traten mit der „Großen Truppe“ und den Bambini auf und so manches Herz hüpfte freudig mit, wenn Tochter oder Enkelin sich schwungvoll präsentierten.

Dann wurde es etwas lauter, denn der Bläserchor Much unter dem Stab von Klaus Steinbach. Eine tolle Truppe, die letztes Jahr ihr 50zig jähriges Bestehen feierte. Hier ein Paradebeispiel für Vereinsarbeit, begeistere die Jugend, dann kannst Du bestehen.


Bild: Die Dancing Kids                     Bläserchor Much

Die “Tanzflöhe des Erntevereins Donrath“ – von wegen Flöhe – lecker Mädscher sind das, brachten weiteren Schwung in die Bude und erfreuten nicht nur Männerherzen. Man sieht auch Erntevereine können im Karneval was auf die Beine (hübsche) stellen.


Bild: Tanzflöhe Donrath                   Musikalische Clowns Heiligenhaus

Schlag auf Schlag ging es weiter, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die „Musikalischen Clowns“ aus Heiligenhaus brachten mit Trommelwirbel, Saxophonen, Posaunen, Trompeten, Karnevalslieder im Sambarhythmus, richtig Stimmung unters Närrische Volk. Hier gibt, wie nicht anders zu erwarten eine Frau (Esther) den Ton an.

Was wäre der Karneval in Marialinden ohne Much, wohnt doch das Prinzenpaar Siggi I. und Prinzessin Eri in Much, selbst der Prinzenführer Torsten Strusch wohnte früher in Oberheiden.

Wenn die „Jecke Märjelingener“ im Dorfhaus aufschlagen, dann wird es knuddeling und eng. Mit großer und kleiner Tanzgarde in Schwarz und Rot, mit Elferrat und eigener Kapelle und natürlich das Prinzenpaar mit Pagen und Gefolge. Was die Tanzgarde bot war wirklich eine Rakete wert, manchen stockte das Herz bei den akrobatischen Hebefiguren.


Bild: Das Marialindener Prinzenpaar                Die Teichboys

Wir haben natürlich auch was für das weibliche Geschlecht geboten und das in Form der „Teichboys“aus Kreuzkapelle, staatse Junge in blauschwarzen Tanzröckchen und Gardehut mit Zöpfen.

Bühne frei für das „Mucher Dreigestirn“, oder besser „Familich“, denn Vater Bruno als Prinz, Söhne Matthias und Robin als Bauer und Jungfrau, wer kann das schon aufbieten.
Im „Schlepptau“ des Dreigestirns die „Mucher Grasshüpfer“ des MKV’s mit Juniorinnen und Bambinitruppe begleitet von Ralf Schippers, MKV-Vorsitzender und Tobias Frohn, der zugleich Prinzenführer ist.


Bild: Das Mucher Dreigestirn                    Die Grashüpfer des MKV

Und zum Abschluss nochmals was für Frauenherzen. Sie sind Stammgäste und jedes Jahr für eine Überraschung gut – die „Birkenfelder Dorfgrenadiere“ unter der Leitung von Kommandant Herry Schäfer.

Mit unserer „heimlichen Hymne, Dem Mond von Oberheiden“ wurde der offizielle Teil des Frühschoppens, der sich mittlerweile zu einem Spätschoppen ausgewachsen hatte, beendet.


Bild: Birkenfelder Dorfgrenadiere                      Hoffsänger zum Abschluss

20.01.2013 Auftritt bei den Dorfgrenadieren in Hermerath:
Guter Auftritt, es waren genug Mikrophone vorhanden, es ist und bleibt für uns ein Heimspiel.

23.01.2013 Gemeindesenioren – ev. Gemeindehaus
Guter Auftritt mit 15 Hoffsängern. Wenig Publikum, (ältere Leute aus Much), aber wir haben gute Stimmung verbreitet und den Saal zum Abschluss nochmals von den Stühlen geholt.

26.01. 2013 Eckhausen
Eng, knuddelig und gute Stimmung, das beflügelt jeden Sänger und Musiker.

27.01.2013 Haus Marienfeld
Ein fröhliches Lachen ist mehr wert als Geld. Es ist schon ein besonderer Auftritt im Haus Marienfeld, wo wir von Fam. Kaulfuß wieder bestens bewirtet wurden. Herzlichen Dank dafür.

31.01.2013 Altenheim Wahlscheid
Auch hier ein guter Auftritt, selbst Omas rockten.

02.02.2013 Hoffsitzung
„Ich han ne Mütz, ich bin jetzt Präsident“ … und er, Andreas Schlimbach, war der Präsident, zugleich der Eisbrecher, der gekonnt durch das wirklich tolle Programm der Hoffsitzung führte. Nach dem Überraschungscoup des Präsidenten brachten dann die Hoffsänger mit einem bunten Reigen von Potpourris und kölschen Liedern die Stimmung auf Trapp.


Bild: Der Präsident mit Mütz’                       Stärkung für die Hoffsänger

Thomas Spanier und Didi Baur als Krätzjersänger mit ihrem Quetschebüggelmann Klaus Baster brachten „Moritaten“ aus dem Dorf – und Alltagsleben eines Dachdeckers zum Besten.

Dann wurde es bunt, denn die Dancing Kids unter der Leitung von Sabine Franzmann füllten die Bühne und rissen mit ihren Tänzen die Jecken von den Stühlen. Mädels – einfach super! Als Dank ein Rakete!


Bild: Die Krätzjersänger               Das Oberheidener Prinzenpaar

Bühne frei für das Overheder Prinzenpaar Hubertus I. und Lisbeth I., dargestellt von Anita Spanier und Monika Ley, das war große Show und gekonnt und passend für jede Situation, das richtige Schlückchen (Sektfläschchen im Blumenstrauß).

Nächster Höhepunkt, der Auftritt des Mucher Dreigestirns. Wer kann das schon bieten, acht Kinder, zwei im Dreigestirn, sechs im Gefolge und als Prinz Papa Bruno Arenz.


Bild: Die „Scharfen Schafe“                 Der Präsident dankt ab…

Dorfhaus und Schafe in Oberheiden, eine Geschichte für sich und geeignet für Persiflagchen, wie die„Scharfen Schafe“ vom Dorfhaus bewiesen haben. Tolle Idee und gekonnt umgesetzt als Showtanz von Frauen und Mädels aus der Hoffgemeinschaft.

Der Abschluss des gelungenen Fastelovends war den Hoffsängern vorbehalten, die mit ihrem aktuellen Programm nochmals die Stimmung anheizten.
Bevor die Hymene – „Der Mond von Oberheiden“ gefordert und gesungen wurde, schloss der Präsident die Hoffsitzung, wobei er sein Eingangslied umgedichtet hat und die Mütz wieder ablegte.

Eine Rakete auf Andreas und tollen Abend!

05.02.13 Bowlingturnier Overath
Auch dieses Jahr wurden wir zum Bowlingabend des Unternehmerverbandes Overath eingeladen und wir wurden nicht letzter. Vielleicht sollte man hier in Betracht ziehen, uns nächstes Jahr mit einen Kurzauftritt zu präsentieren, bekannt zu werden ist keine Schande, vor allem anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums.

06.02.12 Behindertengruppe Oberheiden
Musik, Gesang und Tanz lässt Gesichter strahlen, besonders merkt man das bei Behinderten, die dann voll aus sich herausgehen. Es gibt doch nicht Schöneres, wenn sie sich dann in den Hoffsängerreihen eingliedern und aus vollem Halse mitsingen. Wie immer ein beeindruckender Abend.

07.02.13 Weiberfasnacht
Heuer hatten wir an diesem Tag zwei Auftritte, die sich sehen lassen konnten. Es macht einfach Spaß, wenn das Publikum mitgeht, der Funke springt dann einfach über.

Ernteverein Donrath:
Ein Saal wie für uns gemacht. Aufgrund einer guten Anlage kam alles gut rüber, Stimmung sehr gut, alle machten toll mit. Keiner im Saal hatte so fetzige Lieder von uns erwartet.


Bild: Weiberfasnacht in Donrath und in Marienfeld

Frauengemeinschaft Marienfeld:
Ich bin der Meinung, dass wir uns selbst übertroffen haben. Wir konnten den Saal nochmals anheizen und das Dank der „Jecken Wiever“!

08.02.13 Loss mer singe en d’r Schublad en Much
Der härteste Tag der Session. Nach unseren Auftritten im Azurit – auch „Die Alten“ können feiern und gehen mit, und dann im Haus Webersbitze und anschließend ging es in die Schublade.

Die Schublade voll, jeder Platz war besetzt und die Gäste ließen sich von dem Spaß an der Freud anstecken und machten ganz toll mit. Zum Auftakt brachten die Hoffsänger den Kölschen Stammbaum, symbolisch für die Leute an der Theke, gefolgt von einer Reihe bekannter Lieder aus früheren Sessionsprogrammen.

Das Eis war gebrochen! Der nächste Block war das aktuelle Sessionsprogramm, abgeschlossen mit Boggie, Woogie un Beethoven, wo unsere beiden Gitarristen schon ihr Können unter Beweis stellten. Das Potpourri „Kölsche Mädcher“ schloss den zweiten Programmteil.


Bild: Loos mer singe en d’r Schublade         Die Rocker !!

Da das Publikum großartig mitmachte, Textbücher zum Mitsingen wurden ausgegeben, ließen sich die Musiker von der Stimmung zu ungeahnten Improvisationskünsten hinreißen, was in einemrockigem Gitarrensolo von Markus Stommel und Peter Drue gipfelte. „Die Schublade brannte!!“

Zwischenzeitlich traf auch das Mucher Dreigestirn in der Schublade ein und wieder konnten unsere Musiker ihr Talent zeigen, denn sie unterstützten den Prinzen Bruno bei seinem Sessionslied „53804“, ein Superlied, anstelle von CD-Musik.

Es folgten weitere bekannte Lieder, die von den Hoffsängern, zusammen mit dem Publikum dargebracht wurden, wie Kumm Papapa, Bickendorfer Büdche und natürlich die Superjeile Zick.

Dass die Hoffsänger vielseitig sind beweist die Darbietung des „Gefangenenchors aus der Oper Nabucco“, allerdings mit leicht verändertem Text.

Den Abschluss, es war bereits nach Mitternacht, bildeten dann „Der Mond von Oberheiden“ und By, by my Love….

Ein wirklich toller Abend ging zu Ende und man sah nur zufriedene Gesichter der Gäste und strahlende Hoffsänger.
Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an Stefan Höller und die Schubladenmannschaft, die uns wieder verwöhnten, aber ohne die so ein Abend nicht möglich gewesen wäre.

09.02.13 KG Ahl Jecke Lohmar
Wir waren wieder der “Opener“ in einem erst zu 1/4 gefüllten Zelt in Lohmar. Mit 18 anwesenden Hoffsängern waren wir sehr gut aufgestellt. Unser Auftritt war gut und die anwesenden Leute haben gut mitgemacht. Klar ist die Stimmung in einem fast leeren Zelt natürlich nicht so gut.

Beim anschließenden Abendessen in Kreuzkapelle war die Stimmung ebenfalls sehr gut. Das Essen war gut und wir haben viel gelacht. Fast alle Partnerinnen waren anwesend. Elisabeth Kempen hatte Geburtstag und wir haben ein Geschenk überreicht und ein Ständchen gesungen. Danach haben wir in der Kneipe noch unser Programm gesungen. Die wenigen Gäste waren hellauf begeistert. Zum Schluss den “Mond“.

10.02.13
Kölsche Huhmess

Die Huhmess am Karnevalssonntag gehört sicher auch zu den Höhepunkten jeder Session, zumal heuer Pastor Kalina sie hielt, das Jahr 1 nach Offermann.
Wir haben zum Gloria das von Heinz umgetextete Lied gesungen: Du bes ming Stadt und zum Friedensgruß den Stammbaum. Nach der Messe haben wir noch unter dem Kirchturm: Mir jeht et joot, joot, joot, gesungen.

Feuerwehr Much
Nach der Huhmess ging es zur Feuerwehr, wo wir wieder den Eisbrecher machen mussten. Vom Originalprogramm konnten wir nur 4 Lieder bringen, dann kam uns das Dreigestirn dazwischen, hier retteten unsere Musiker mit Livemusik, die nicht sofort verfügbare CD.

11.02.13 Rosenmontag
Wie jedes Jahr wurde der Bagagewagen mit Hänger und Trommel bestückt, aus Zeitmangel wurden die alten Dekotafeln verwendet, welche aber auch noch zum Motto passten. Gute Stimmung bei den 20 Erw. und 5 Ki./Jug.


Bild: Die Hoffsänger im Rosenmontagszug

Die “After-Zug-Party“ im Dorfhaus war ein voller Erfolg.
Neben gut der Hälfte des Bläsercorps Much waren auch noch einige andere Gäste anwesend (Ernteverein Much/Tillinghausen/…) => geschätzt 50-60 Leute, die aber trotzdem noch das Programm dargeboten haben, (ging so, war aber nicht so tragisch) viel Applaus und gute Stimmung. Danach haben einige vom Bläsercorps noch musiziert. Highlights:
Peter Stümper mir der Tuba – eine halbe bis dreiviertel Stunde Alleinunterhalter mit allem was er und die Tuba hergegeben hat!!! Echt klasse.
A Capella Chor der Fam. Haas (Radio Haas) – toll klingende Lieder und ein Auftritt als Krätzchesänger (vun d´r Eierquell- Bläck Föss)
Alle, die DA waren, waren total begeistert. Gegen 23:00 h wurde das Dorfhaus abgeschlossen.

18.03.13 Frühjahrempfang der Gemeinde Much im Klösterchen
Jürgen, Paul, auch in der Funktion als Vorsitzender des Kirchenchors Hetzenholz und ich sind der Einladung gefolgt.
Präsentiert und geehrt wurden die neuen Ehrenamtskartenbesitzer, eine Trommelkombo und der Shanty – Chor aus Sommerhausen, die beide die Veranstaltung musikalisch umrahmten. Hier ging es darum, sehen und gesehen werden. Auf der anderen Seite, ohne Ehrenämtler würden viele Kommunen und Vereine ganz schön im Regen stehen..

Hiermit bin ich am Ende des Jahresberichts angelangt, ich hoffe, ich habe nichts Gravierendes in meinem Bericht vergessen, wenn ja, war es nicht Absicht.

Zum Abschluss, wie immer ein herzliches Dankeschön unseren Frauen, die uns toll unterstützen und hilfreich mit RAT UND TAT zur Seite stehen. Was wären wir ohne unsere Frauen.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche und schöne Session 2013/14, denn nach der Session ist vor der Session und nicht vergessen es ist ein Jubeljahr!

Für den Vorstand
Reinhard Lacher
Schriftführer & Pressewart.