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Jahresbericht für die Zeit vom 19.03.2010 bis zum 06.05.2011

Was lange währt, wird endlich gut, denn es war gar nicht so einfach, einen, für alle passenden Termin, zu finden.
Macht es euch erst einmal schön gemütlich, denn das wird der längste Jahresbericht den wir je hatten, zumindest vom Zeitraum her.

Auf der letzten Generalversammlung am 19. März konnte der Vorsitzende Jürgen Harlizius 14 Hoffsänger begrüßen. In bewährter Weise legte unser Kassier Andreas Schlimbach seinen lückenlosen Kassenbericht vor. Wie von den Kassenprüfern bestätigt ist die Kasse hervorragend geführt, ein herzliches Dankeschön dafür. Wahlen standen aufgrund des Zweijahresrhythmuses nicht an.

Am 28. März haben wir dann noch einmal unsere gelben Hemden angezogen, denn Walters Vater hatte Geburtstag und gerne haben wir Ihm ein Ständchen gebracht.

Im Frühjahr traf sich dann bereits die Findungskommmission für das neue Programm, jedes Jahr dieselbe Prozedur.
Am 22.05. haben wir im Garten von Familie Harlizius ein Ständchen gebracht, da Barbara zu einem Gartenfest eingeladen hatte, sie feierte Ihren 50. Geburtstag. Der Liedtext, Heinz war der Dichter, war allerdings frei erfunden und hatte lt. Jürgen nichts mit wahren Begebenheiten zu tun oder doch? Ansonsten verlief der Sommer aus Sicht der Hoffsänger ruhig. Erst zum Probenbeginn Anfang September wurde es wieder offiziell.

Der Jahresausflug wurde dann mehr oder weniger spontan von Friedel Gerhards und Walter Kempen organisiert. Am Samstag, den 02.10. haben wir uns um 15:00 im Dorfhaus getroffen, wo wir uns langsam mit Kaffee, Kuchen auf das Kommende eingestimmt haben. Friedel Gerhards, Imker mit Leib und Seele, hat uns einen kleinen Einblick in sein Hobby gegeben. Es war so interessant, dass wir es leider vorzeitig beenden mussten, denn der Bus wartete schon. Mit dem ging es dann in Richtung Holland. Bis Wahn haben wir es geschafft, denn dort gab es im neuen Brauhaus, im umgebauten, ehemaligen Gut Elzhof, ein zünftiges Abendessen. Die Haxen waren wirklich riesig. Dann ging es hinüber zum „Kölschen Milieu“. Zitat: „Eine ausgelassene Stimmung trifft hier auf gefühlvolle Momente, sodass man am Ende des Abends, nach einer Achterbahn der Gefühle, mindestens zwei Tränchen vergossen hat, eine vor Rührung und eine vor Lachen“.

Ende Oktober gab es dann wieder ein großes Fest, auf dem die Hoffsänger nicht fehlen durften. Am 23.10. feierte Anneliese und Franz-Josef Schlimbach ihre Goldhochzeit. Die Hoffsänger waren donnerstags zum Polterabend eingeladen und haben dort tüchtig gesungen. Nach der Messe haben wir Spalier gestanden, leider nur im Turm, denn der Segen kam von oben. Am Abend haben wir dann noch unser Programm dargebracht.
Beim Kränzen wurde auch Egon Kruse zum ersten Mal gesichtet und Gott sei Dank nicht zum letzten Mal. Er wurde eine feste Bank in der Session, und man konnte auch sehen, dass es ihm gefallen hat. Herzlich Willkommen im Kreis der Hoffsänger.

Die Probenzeit verlief wie immer mit dem üblichen auf und ab. Wie immer musste unser Programm wachsen.
Begonnen haben wir mit dem schnelleren Lied: Man hät schon ens ne Dach, dann folgte Sing Kölsche Jung sing, Mir jet et jot jot jot, Schenk mir Dein Herz, das Schlüssellied. Dabei haben wir versucht Bierdeckel, die mit einem Schlüsselbild und unserer Internetadresse beklebt waren, ins Publikum zu werfen. Dann folgte noch das rasante Bickendorfer Büdchen und mit einem Potpourri haben wir das Programm beendet.
Am Ende hatten wir sogar En Colonia noch als Reserve, was wir aber eigentlich viel zu selten gesungen haben.

Die lange Session begann für uns früh, denn bei der Proklamation in Seelscheid am 13. November hatten wir unseren 1. Auftritt, allerdings im Wesentlichen mit dem alten Programm. In der Aula am Wennigerbach bei der KG für uns Pänz sind wir sehr gut angekommen. Wir wurden direkt für Wieverfastelovend gebucht. Zum Einsingen haben wir vorher noch ein Ständchen für Hedwig Merten gesungen, die im Dorfhaus ihren 80. Geburtstag feierte.
Das Probeneinerlei wurde noch durch das Panhasessen in der Adventszeit aufgelockert.

Am ersten Freitag des Neuen Jahres zog dann auch wieder eine Abordnung der Hoffsänger alsSternsinger durch die Mucher Kneipen. Überall wurden wir mit offenen Armen empfangen und durften das kölsche Sternsingerlied: „Mer kummen us dem Morjenland“ vortragen, als Zugabe gab es dann noch „Mer wünsche üch ne Engel för d’r Heimweg“. Der eine Abend ist fast zu kurz für alle Kneipen, am Ende waren wir wirklich froh, dass schon einige geschlossen hatten. Wir konnten dasRekordergebnis von 947,53 € an Klaus Gertz von der Pfarrgemeinde, der uns, ebenso wie Gemeindereferent Clemens Rieger, begleitet hat, überreichen. Der Bus wurde uns diesmal von der evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt, da der Majestix keine Winterreifen hatte.

Am nächsten Tag haben wir, es ist ja schon fast Tradition, das neue Programm zum ersten Mal in Pohlhausen gesungen, ein Heimspiel, bei dem unser „Wibbelstenz“ Heinz sich wieder mal selbst übertraf.  Als nächstes folgte der Auftritt in Eischeid bei dem Frühschoppen der KG Rot Weiß Neunkirchen.

Ab 10.Januar hat sich dann wieder unsere „DECKE TRUMM“ mit dem diesjährigen Motto: De Hoffsänger han wat zo „beaten“ am Kreisel gedreht. Wie immer wurde sie von Didi restauriert und von Reinhard mit dem neuen Motto bemalt.

Mit einem gelungenen Auftritt bei der Proklamation in Much am 15.01., bei der wir den Eisbrecher spielen mussten, das Publikum ist toll mitgegangen, ging es jetzt richtig in die Session.

Am nächsten Tag, dem 16. 01. folgte unser Frühschoppen im Dorfhaus mit einem schönen Programm, Frühschoppen ist leicht untertrieben, bei vielen Sitzungen wird so ein Programm nicht angeboten.
Eigentlich war es ja ein karnevalistisches Jubiläum, denn es war der 11. Frühschoppen und wie von Anfang an, wurde der Frühschoppen durch die Dancing Kids eröffnet. Diese Gruppe war bis jetzt als einzige auf jedem Frühschoppen mit ihren Tänzen dabei, dies haben noch nicht einmal die Hoffsänger selber geschafft. Inzwischen tanzen auch schon Kinder und Enkelkinder der Hoffsänger dort mit.

Zum ersten Mal vertreten waren dagegen die „All Generations“, eine Tanzgruppe mit drei Generationen von der KG Rot-Weiß Neunkirchen. Eine Abordnung vom Karnevalskomitee Pohlhausen hat uns mit ihrer singenden Präsidentin besucht. Der Musikverein Marienfeld spielte ein buntes Potpourri von Karnevalsliedern. Die Birkenfelder Dorfgrenadiere überraschten mit wirklich modernem Beat zu den entsprechenden Tänzen.

Super Tänze und grandiose Hebefiguren wurden anschließend von der Seniorengarde der „KG für uns Pänz“ gezeigt, eine Augenweide. Sie waren trotz der eigenen Herrensitzung gekommen und hatten auch die Rakete verdient.

Höhepunkte des Frühschoppens waren die Besuche der Tollitäten. Der Reigen wurde eröffnet vonPrinz Josef IX. aus Neunkirchen. Die Husaren seines Gefolges singen ansonsten mit ihm im Kirchenchor. Dies war auch an ihren stimmgewaltigen und tonsicheren Liedbeiträgen zu erkennen. Der Mann an der Quetsch musste Hochleistung bringen bis der Riemen gerissen ist.
Das Dreigestirn aus Overath marschierte mit eigenem Tambourcorps ein und wieder wurde ordentlich gesungen und geschunkelt. Unser Dorfhaus platzte aus allen Nähten.

Nach dem eigenen Auftritt der Hoffsänger wurde es rot und weiß im Dorfhaus, denn die Mucher kamen. Erst die kleinen und großen Grashüpfer, dann die Prinzengarde in traditionellen Funkenuniformen und zum Abschluss das Dreigestirn mit Bauer Marc, Jungfrau Karin und Prinz Tobias. Die hatten bei uns wirklich ein Heimspiel, denn Omas und Opas waren Stolz, aber auch Onkel Andreas hat sehr persönliche Worte an das Dreigestirn, drei staatse Kääls, gerichtet, die Damen sollen sich um die Ordensübergabe gestritten haben.

Abgeschlossen wurde der Frühschoppen durch ein tolles Schlussbild. Das Mucher Dreigestirn und Gefolge, der MKV, die Dorfgrenadiere, weitere befreundete Karnevalisten und die Hoffsänger haben gemeinsam das Stammbaumlied der Bläck Föss und den Mond von Oberheiden gesungen. Anschließend wurde noch ordentlich weiter gefeiert. Wie immer wurde das Aufräumen von unseren rüstigen Rentnern im Handumdrehen erledigt.

Am Samstag den 22.01 folgte ein Ständchen auf dem 75. Geburtstag von Frau Kaulfuß in der Burg Overbach. Wie üblich bei Familie Kaulfuß, wurden wir mit einer fürstlichen Spende und reichlich Stärkung beschenkt.

Noch etwas müde haben wir am nächsten Sonntag im Pfarrsaal Hermerath auf dem Frühschoppen der Birkenfelder gesungen. Obwohl diesmal in einem größeren Rahmen, gab es wieder eine super Stimmung.
Dann gab es sogar 2 Wochenenden ohne Auftritte, die bis dahin auch immer geklappt hatten, aber damit keine Entzugserscheinungen auftreten und weil wir in der Huhmess singen sollten, haben wir dann noch eine Zwischenprobe eingelegt.

Der nächste Auftritt am Freitag den 11.02. war wieder mal eine Überraschung für ein Geburtstagskind. Herr Tuschen aus feierte seinen 70. Geburtstag im Saal Röttgen in Seelscheid. Diese Auftritte sind doch immer die schönsten, das Publikum ist super mitgegangen.

Am Sonntag gab es dann eine Bustour. Wir sollten auf dem Geburtstag eines Freundes von Angi und Peter singen, der in der „Quetsch in Köln-Rodenkirchen“ feierte. Peter hatte uns zwar vor lauter Imis gewarnt, aber die Geburtstagsgäste sind besser mitgegangen als die Kölschen im Lokal. Genau umgekehrt haben wir es dann anschließend im Reißdorfbrauhaus am Kleinen Griechenmarkt angetroffen. Das Publikum dort ist ordentlich mitgegangen und dann hat auch noch der FC gewonnen. Nach gutem Essen und reichlich Kölsch, unser Kassierer war etwas überrascht, sind wir wieder mit guter Laune in Richtung Much aufgebrochen. Walter hatte uns früher verlassen, da seine Tochter Steffi Geburtstag im Kreise der Familie feierte. So kam uns die spontane Idee auch dort noch einmal vorbeizuschauen. Auch als kleines Dankeschön für Walter, der mit seiner Quetsch ja immer bereit stehen muss. Herzlichen Dank dafür, was täten wir ohne Dich.

Freitag den 18.02 waren wir nur mit einer kleinen Truppe unterwegs, dennoch wurde es eng. Die Kneipe von Erika in Hetzenholz war voll mit den Dreigestirnen aus Overath und Much. Alle haben ordentlich mitgesungen und haben unsere Liederauswahl gelobt.
Am nächsten Tag, den 19.02. folgte die Hoffsitzung, die traditionell von den Hoffsängern eröffnet und geschlossen wurde, inklusive Horst Schlämmer und Gisela.

Am Sonntag hatten wir dann einen Auftritt in Heiligenhaus.
Zum 2. Mal haben wir dann am Donnerstag, den 24.02. im Altenheim in Wahlscheid gesungen. Zwar war nur Zeit für 2 Lieder, aber der Heimleiter wollte uns direkt für das Sommerfest als Chor buchen.

Freitags stand dann der Schubladenabend, das „Offene Singen“ an, ein wunderschöner Abend, die Kneipe war gut gefüllt. Sehr gut war das Abwechseln mit den 3 Musikern „von Schlagersahne“. Hier auch noch einmal herzlichen Dank an unsere Musiker. Welche Truppe kommt noch mit handgemachter Musik auf die Bühne, sicher, ein Markenzeichen der Hoffsänger.

Im Laufe des Abends ist noch das Dreigestirn mit Gefolge aufgeschlagen und hat mit uns gefeiert. Wir haben jetzt sogar einige mündliche und schriftliche Anträge auf Mitgliedschaften für die nächste Session vorliegen. Mal abwarten, was passiert.

Der Samstag (26.02.) war dann auch nicht ohne: Erst waren wir auf der Diamanthochzeit derEheleute Platz aus Makelsbach im Lindner – diese kleineren Gesellschaften sind eigentlich immer das beste Publikum für uns -, dann ging es nach Eckhausen, wo wir mit „Trommelwirbel“ empfangen wurden. Nach einem Boxenstop im Dorfhaus, bei dem alle Würstchenrestbestände leergefegt wurden, ging es noch zum gemütlichen Abend des BMC Mohlscheid ins Haus Röttgen. Dort waren wir der Schlusspunkt des Programms. Nach diversen Zugaben ist das Publikum noch mit einer Polonaise durch den Saal gezogen.

In der Karnevalswoche haben wir mittwochs für die Behindertengruppen im Dorfhaus gesungen und Wieverfastelovend bei der KG für uns Pänz in Seelscheid.

Eine ganz tolle Stimmung haben wir, trotz später Stunde, dann in Marienfeld, bei den „Hexen“ erlebt. Sicher einer der Höhepunkte der Session. Der Saal war begeistert, selbst vom Sitzungspräsident kam die entsprechende Anerkennung.
Von unserer Seite aus ein herzliches Dankeschön an all die „Jekke Weever“, denn ohne ihr Zutun und Ihre Unterstützung wäre so ein toller Abend nicht möglich.

Der Freitag war dann verdientermaßen etwas ruhiger. Erst haben wir im Azurit – im alten Klösterchen, gesungen. Die Gäste dort haben sich sehr gefreut, bei den Senioren kommen die alten Lieder, wir haben unser Programm dafür etwas angepasst, immer noch am Besten an.
Dann ging es weiter zur Webersbitze, dort wurde es sogar noch etwas chaotischer und wärmer als sonst die Jahre, denn das Mucher Dreigestirn und deren Gefolge hat gemeinsam mit uns den Saal gefüllt.
Ruhig und gemütlich wurde es dann noch in der Fischermühle, wo wir uns für den Endspurt mit einem Essen gestärkt haben. Die Damen haben sich bei Helga für die Unterstützung bei der Schneiderei mit einem Präsent bedankt.

Für den Sonntag hatten wir uns wieder einen Schulbus gemietet und Günter Tiedje aus Herfterath hat uns chauffiert. Mit Kind und Kegel, bei gutem Essen und entsprechenden Getränken, waren wir eine lustige Gemeinschaft. Es ging es zur KG Ahl Jecke nach Lohmar in ein kleineres Festzelt.
Wie immer hat sich dann der Pfarrkarneval von St. Stefan in Bergneustadt auf unsren Auftritt gefreut.

Wir haben es auch nicht all zu doll getrieben, denn am nächsten Morgen, Karnevalsonntag, mussten wir fit sein. Auf Wunsch des Prinzen sollten wir das „Stänelied“, sein Prinzenlied der Session, in der Kirche bei der „Kölschen Huumess“ singen. Dann waren wir plötzlich für 3 Lieder (Stammbaum, Sing Kölsche Jung sing, Stäneleed) eingeteilt. So haben wir uns auf Stuhlreihen in der Marienkapelle platziert. Ich glaube es war für Alle ein toller Moment und einer der Höhepunkte der Session. Beim Auszug wünschte sich Pastor Offermann noch ein schnelles Lied als Zugabe und dann haben wir: „Mir jeit et jot jot jot“ in die Kirche geschmettert.

Der Rosenmontag lief eigentlich wieder wie gehabt. Hier möchte ich mich aber noch einmal ausdrücklich bei Didi und auch bei seiner Frau Anneliese, bedanken, die immer im Hintergrund wirbeln. Was würden wir nur ohne Euch machen.
Da wir uns ziemlich spät eingereiht hatten und aufgrund einiger Organisationsmängel hat sich der Zug wie Kaugummi gezogen und die Hauptstrasse leerte sich bereits.

Am Dienstag war dann Katerstimmung und Aufräumen angesagt, aber am Abend sollten wir noch einmal in Overath beim Dreigestirnausziehen singen.

Wir nutzen vorher auch noch einmal die Gelegenheit uns bei Angi Drue für die Bereitschaft, quasi als Chefdesignerin, das Verschönern, ist es nötig oder möglich, unserer grauen Gesichter zu koordinieren, mit einem Blumenstrauß zu bedanken. Noch einmal herzlichen Dank dafür. Aber auch noch einmal Danke an all unsere Frauen, die immer dafür sorgen dass wir proper aussehen und strahlen, damit wir freudig in den Saal blicken.

Dies ist uns dann auch in Overath gelungen, wir haben viel Lob bekommen. Leider fehlte nur unser Overather Urgestein, der auch den Auftritt besorgt hatte, aber Peter Wester war in den letzten Tagen richtig krank.

Ich hoffe der Bericht war nicht zu lang, aber in dieser sehr langen Session hatten wir insgesamt 27 Auftritte, so viele wie schon lange nicht mehr und alle haben gut geklappt und das ein oder andere Highlight war sicher dabei. Nur wenn wir uns konzentrieren, das Beste geben und gemeinsam Spaß haben kommen wir gut rüber.

In diesem Sinne,
„mit dreemol Overheden Alaaf“
recht herzlichen Dank an Alle

Jürgen Harlizius

Jahresbericht für die Zeit vom 20.03.2009 bis zum 18.03.2010

Liebe Hoffsänger,

Wieder liegt ein schönes und erfolgreiches Hoffsängerjahr hinter uns. Auf der letzten Generalversammlung am 20. März 2009 konnte ich 13 Hoffsänger begrüßen. In bewährter Weise legte Andreas Schlimbach seinen lückenlosen Kassenbericht vor. Der amtierende Vorstand wurde für zwei Jahre wiedergewählt.

Schon am 3. April haben wir uns zur Goldhochzeit von Regina und Hans Stürmer wieder getroffen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir beim Spalier mit unseren gelben Hemden und gelben Rosen viele Pluspunkte sammeln.

Der Sommer verlief dann aus Hoffsängersicht eher ruhig, erst im September gab es wieder die ersten Proben. Wie immer, mit vielen Diskussionen, und einige haben mir persönlich noch am Rosenmontag in den Ohren geklungen. Denn es hatte geheißen: „Mir jeit et joot“, können wir nie singen. Naja, und über das Fliegerlied, dem Alptraum von Heinz, will ich jetzt gar nicht reden, aber das war sicherlich eine Ballermann-Einjahresfliege.

Peter Zieplies hatte sich aus gesundheitlichen und Thomas Spanier aus persönlichen Gründen abgemeldet, einige andere pausieren zurzeit aus beruflichen Gründen. Dafür haben wir aber eine optimale Verstärkung durch Martin Deptner, Andreas Neuschil und Peter Wester bekommen. Ich denke, ihr wart mehr als ein Ersatz und wir hoffen es hat Euch auch gefallen und wir können in der nächsten Session wieder auf Euch zählen.

Am Wochenende den 26./27. September ging es dann auf unseren zweitägigen Jahresausflug ins Sauerland. Nach einem guten Frühstück an der Autobahn ging es erst einmal zur Einkleidung und Einfahrt mit Grubenlok ins Besucherbergwerk Ramsbeck. Bei schönstem Spätsommerwetter haben wir dann gegrillt und uns mit verschiedenen Teams, von wilden Piraten bis zum Lehrersolo, einen Sängerwettstreit, zwar nicht auf der Wartburg, geliefert.

 

Dann ging es zum Hotel Albers nach Bödefeld bei Winterberg. Unvergessen bleibt sicher auch unser Alleinunterhalter, der ganz überrascht war über unsere Textsicherheit bei den Karnevalsliedern. Höhepunkt war sicher die Rappversion vom Mondlied und „Bödefeld Helau“. Am anderen Morgen lachte uns wieder die Sonne und mit Planwagen, Getränken und Gitarren ging es auf in die Sauerländer Berge bis zu einer Skipiste, wo es dann einen deftigen Eintopf gab.

Die anschließende Suche nach dem Bauernmarkt in Schmallenberg war etwas chaotisch, da die Veranstalter nicht mit solch einem Besucherandrang gerechnet hatten. Dafür lockte dann das Cafe und die Eisdiele und wir konnten zufrieden die Heimfahrt antreten. Herzlichen Dank an die Organisatoren, hier seien vor allen Dingen, Heinz mit seiner ganzen Familie, genannt.

Dann stürzten wir uns weiter in die Diskussionen, aber natürlich auch Proben für das neue Programm. Meiner Meinung wurde es dann auch ganz manierlich:

Die Wirtschafts- oder Weetschaftskrise war unser Thema. Erst kam das Klagelied der Weetslück (Black Föss), dann das schnelle „ Dat jeiht vorbei“ von den Paveier und anschließend sah man Menschen „us alle Länder an d´r Thek“, es folgte der Stammbaum von den Bläck Föss. Dann steigerte sich das Tempo wieder mit“ Mir jet et joot“ und zum Abschluss das Potpourri mit dem Fliegerlied als Höhepunkt.

Am 10. Oktober „mussten“ wir einen Auftritt auf dem Erntefest in Vilkerath absagen, da Gerd seinen 60. Geburtstag mit einem bayrischen Abend gefeiert hat. Und diesmal gaben nicht die Hoffsänger die lautesten Töne von sich, den Gerd hatte ein „bayrische Blaskapelle“ aus dem Siegtal bestellt.

Am Samstag den 2. Januar war wieder ein Teil der Hoffsänger als Sternsinger aktiv und die Mucher Gaststätten wurden besucht. Die Sternsingeraktion hatte dieses Jahr das Leitwort: „Utub yoon bu bees * Komm, geh mit!“ Diesen Spruch aus dem Senegal haben wir uns nicht zweimal sagen lassen.
Mit den kölschen Liedern: „Mer kummen us dem Morjenland“ und „Wir wünschen üch nen Engel för der Heimwäch“ haben wir die Gäste erfreut. Damit Kinder in der ganzen Welt wieder neue Wege finden, konnten wir 700 € an Kaplan Celso Sanchez, der uns auch mit einem Freund ein Stück des Weges begleitet hat, überreichen.

Unser erster Auftritt am 9. Januar war der Sprung in eiskalte Wasser, denn wir waren die Eisbrecher bei der Mucher Proklamation. Und es hat geklappt, beim zweiten Lied stand der Saal. Dann ging es direkt weiter nach Pohlhausen, hier klappte alles wie gehabt und zum Abschluss des Tages haben wir Norbert Henn zu seinem 50. Geburtstag im Dorfhaus noch ein Ständchen gebracht.

Am Montag haben wir dann unsere Trommel, die wieder von Didi restauriert und von Reinhard toll bemalt wurde auf dem Kreisel aufgebaut. Das Motiv waren: die Hoffsänger, die zur Linderung der Weetschaftskrise in die Schublade einmarschieren. Im SKeinz wurde sich dann noch etwas gestärkt.

Nach dem Motto: „Mir kumme mit alle Mann vorbei“, hatten wir am 17. Januar unseren Frühschoppen. Die Dancing Kids, die Grashüpfer, die Kindertanzgruppe der KG Jecke Märjelingener und als krönender Abschluss die Seniorengarde der KG für uns Pänz, Seelscheid erfreuten uns mit Ihren Tänzen. Geradezu akrobatische Hebefiguren waren zu sehen. Nach einem Jahr Pause waren auch die Birkenfelder Dorfgrenadiere wieder auf der Bühne präsent und begeisterten mit Ihren flotten Exerzierübungen, Gesängen und Tänzen. Das Bläsercorps Muchmacht mit Karnevalsschlagern Stimmung und war wieder mit vielen jungen Leuten präsent. Höhepunkte waren die Besuche der Tollitäten. So konnten wir das Prinzenpaar aus Pohlhausenund die Dreigestirne aus Overath und Much mit ihren prächtigen Gefolgen bei uns im Dorfhaus begrüßen. Die Mucher hatten auch in Oberheiden ein Heimspiel, denn der Saal tobte, beim Gesang von Prinz, Bauer und Jungfrau und den flotten Tänzen des Gefolges. Beim Einzug des Overather Dreigestirns drohte das Dorfhaus fast zu platzen, denn in der Nachbargemeinde wird in diesem Jahr ohne Grenzen gefeiert. Das Dreigestirn repräsentiert auch die Jecken in Marialinden. So zogen sie mit Tambourcorps und gemeinsam mit der KG Jecke Märjelingener ins Dorfhaus ein. Sie wollen nächstes Jahr unbedingt wiederkommen.

Nicht überall auf der Welt konnte so unbeschwert gefeiert werden, so haben wir auch Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. Aufgestockt durch die Hoffsänger konnten dann 250€ an die Caritas überwiesen werden. Das Aufräumen Dank der Rentnerabteilung wieder einmal sehr gut geklappt, Dankeschön, und am Montagnachmittag musste nur noch die Trommel abgebaut werden.

Am Freitag den 22. Januar haben wir in der Dorfschänke in Hetzenholz gesungen und gab es noch einen kleinen Ausklang im Dorfhaus.

Am nächsten Tag haben wir uns auf einer polnischen Geburtstagfeier im Dorfhaus eingesungen und dann waren wir in Marialinden auf der Sitzung des Vereinsrings. Da sie in Marialinden im diesem Jahr kein Prinzenpaar hatten, waren wir die Schlussnummer. Anschließend haben wir noch gemütlich in der Kneipe gesessen.
Sonntags folgte der Frühschoppen in Birkenfeld. Die Post war wieder voll, vor allem mit Frauen, sie sind unsere größten Fans und die Stimmung war Spitze. Dann ging es noch weiter insPflegeheim von Familie Kaulfuss nach Marienfeld. Wieder einmal wurden wir dort aufs herzlichste empfangen.

Am Freitag den 29. Januar haben wir gemeinsam mit den Bewohnern der Lebenshilfe Webersbitze und Andreas Ebel´s Ming Sing Ding unter dem Motto: Los mer singe en Much! in der Schublade gesungen. Das gemeinsame Singen war nicht ganz so dolle. Das werden wir im nächsten Jahr auch wieder anders machen. Aber Stefan hat uns aufs Beste bewirtet.

Am Samstag den 30.01. ging es, trotz großer Schneemengen, zur Karnevalsparty auf dem Berg. Das FIT Hotel hatte wieder zu einem karnevalistischen Abend eingeladen. Sonntags waren wir dann auf der Seniorensitzung in Heiligenhaus. Die alte Kirche ist immer wieder ein schöner Saal, anschließend ging es noch zu einem Geburtstag zum Sommerhäuserweg. Das war für mich bis jetzt die kälteste Grillparty des Jahres. Aber es waren auch nicht mehr all zu viele Gäste da. Das Geburtstagskind hat sich trotzdem sehr gefreut.

Mittwochs waren dann wieder einige auf der Sitzung von Köbes Schuhmacher in Köln und amDonnerstag folgte ein Auftritt im Altenheim von Wahlscheid, den hatten uns die KAZI -Funken vermittelt.

Das folgende Wochenende stand dann ganz im Zeichen der Hoffsitzung am Samstag den 6. Februar. Die Hoffsänger waren wieder an vielen Programmpunkten vom Präsidenten, über Männerballett bis zu Gisela und Horst Schlämmer beteiligt, nicht zu Letzt mit unserem Programm zum krönenden Abschluss.

Montags gab es für einige ein Wiedersehen in den alten Krankensälen des Klösterchens, denn die sind jetzt der Versammlungsraum des Seniorenheims und wir haben uns dort an der ersten Karnevalsveranstaltung beteiligt. Mittwoch haben sich die Behindertengruppen wieder im Dorfhaus getroffen, auch dort durften wir natürlich nicht fehlen.

An Wieverfastelovend sah es erst etwas mau aus, aber dann durften wir doch nach Marienfeld kommen. Viele unserer Frauen, und auch viele andere, sie sind unsere größten Fans, waren dort und wir hatten einen schönen Auftritt. Apropos Frauen, ich denke wir können froh sein, dass wir unsre haben und dass Sie die Hoffsänger immer so toll unterstützen. In diesem Jahr haben sie sich ja auch wieder getroffen, um sich auch endlich neue Kostüme zu nähen. Selbst jetzt geht es noch weiter.

Am Karnevalsfreitag waren wir wieder im Behindertenwohnheim Webersbitze, einen Besuch, den ich persönlich nicht missen möchte. Es ist immer schön, die Freude der Bewohner zu sehen und das ganze Jahr wird man im Dorf wie ein Star begrüßt.

Karnevalssamstag haben wir uns am Morgen zum Kamellemischen getroffen, auf Grund der Wetterlage (immer wieder Schnee) waren wir froh, dass wir unseren Wagen bei Heinz-Josef Merten in der Zimmerei vorbereiten konnten.

Am Abend hatten wir unser Sessionsessen im Inselhof in Alefeld und es war auch mal wieder kalt dort (Essen und Raum). Wir sind gespannt, ob wir im nächsten Jahr im neuen Lindenhof essen werden. Anschließend ging es zu einer Expedition ins Oberbergische. Es war wirklich eine Expedition, da es weiter schneite, Didi und Hans sind auch nicht bis zum Ziel gekommen, denn sie hatten eine Abfahrt im Kreisel verpasst.

Den letzten Auftritt der Session hatten wir beim Pfarrkarneval in St. Stephan. Einige Hoffsänger waren auch am nächsten Tag in der Kölschen Huhmess und nicht nur der Pastor mit seiner Predigt, auch das Dreigestirn haben so manch einen beeindruckt.

Den Rosenmontag haben wir in bewährter Weise verbracht. Morgens im Dorfhaus wurde der Baggagewagen geschmückt. Er wurde von Heinz gestellt und Reinhard hat die Tafeln bemalt. Auf Friedels Anhänger konnten wir auch die Trommel mitnehmen und noch einmal den Muchern präsentieren.
Abschließend wurde im Dorfhaus noch etwas gefeiert, da auch die Dorfgrenadiere den Tag dort ausklingen ließen. So haben wir auch dort noch einmal unser komplettes Programm aufgeführt. Und selbst dann, manch einer hatte ja doch schon etwas mehr getrunken, haben wir uns nicht blamiert.

Direkt am 1. Samstag in der Fastenzeit hatten wir noch einen Zusatzauftritt auf einem 70. Geburtstag in der Schublade, anschließend konnten wir auch noch MIA ein Geburtstagständchen bringen.

In diesem Jahr waren die Hoffsänger zum ersten Mal zu einem 61. Namenstag eingeladen. Diesen hat Friedhelm am 6. März im Dorfhaus gefeiert, „die Ky-Gass“ und der Hirtenjunge aus Overheed“ lassen grüssen.

In dieser Session haben wirklich alle 20 Auftritte super geklappt und das Feed back war mehr als positiv.

Der Vorstand möchte sich noch einmal bei Euch allen für die schöne Session bedanken. Besonders möchte ich noch einmal die Musiker erwähnen, die ja wirklich immer da sein müssen.

Mit dremol Overheeden Alaaf!
D’r Vorstand

Jahresbericht für die Zeit vom 29.02.2008 bis zum 19.03.2009

Das vergangene Hoffsängerjahr hat mit Trauer begonnen und endete auch mit Trauer, denn unsere Mitglieder Gerd Müller und Asil Egin haben uns für immer verlassen. Bitte erhebt Euch für eine Gedenkminute von den Plätzen. – Danke.


Auf der letzten Generalversammlung am 29. Februar konnten 17 Hoffsänger von mir begrüßt werden.

Im September begannen dann wieder die Proben, als neuen Hoffsänger konnten wir Martin Herudbegrüßen. Vielen erschienen die ausgewählten Lieder zu schwer und das Programm musste auch noch reifen, aber dann wurde es zu einer mehr als runden Sache.

Es ging um das Leben im Verein. Begonnen wurde mit dem Höhner Schlager: Kumm loss mer fiere. Dann folgte das eher unbekannte Bläck Föss Lied, Blos m’r jet & Bums Kapell, als Hommage an das diesjährige Mucher Prinzenpaar Wasi und Sabine (Siebert), die aus den Reihen des Bläsercorps stammen und auch von diesem mit weiteren Freunden und Verwandten, in einem eigenen Schulbus, durch die Session begleitet wurden. Dieses Lied war doch ziemlich lang, aber dann wurde es fetzig mit dem Lied „Dat jeiht vorbei..“ von den Paveier`n. Wenn Mama und Papa sich dann wieder vertragen haben, hieß es: Kumm Papapapa. Ein Lied aus dem letzten Jahr. Mit einer Mischung aus neuen und älteren Liedern war dann wieder unser Potpourri bestückt.

Schon beim ersten Auftritt am 10. Januar in Pohlhausen saß unser Programm wirklich gut und dies hat auch das Publikum gemerkt und honoriert. Und ich denke, da seid Ihr mit mir einig, so machen die Auftritte Spaß.


Die Hoffsänger „bewegen“ sich…     in Pohlhausen

Am letzten Freitag des Jahres war noch eine Abordnung als Sternsinger in den Mucher Gaststätten unterwegs. Mit dem kölschen Lied: „Mer kummen us dem Morjenland“ haben wir die Gäste erfreut. Wir konnten 500 € an den Diakon Celso Sanchez, der uns ebenso wie ein weiterer Freund und Gemeindereferent Clemens Rieger begleitet hat, überreichen.


Am Montag haben wir dann unsere Trommel, die wieder von Didi restauriert und von Reinhard toll bemalt wurde, auf dem Kreisel aufgebaut. Das Motiv war die Hoffsängerkapelle mit unserem aktuellen Kostüm nach dem Vorbild des Ordens von unserem 2000´er Dreigestirn.


Am Freitag den 16. Januar haben wir in der Dorfschänke in Hetzenholz gesungen. Am nächsten Tag waren wir in Marialinden auf der Sitzung des Vereinsrings.
Am nächsten Tag hatten wir wieder unseren karnevalistischen Frühschoppen im Dorfhaus. Direkt von Beginn an war unser Dorfgemeinschaftshaus in Oberheiden gut gefüllt.

Die kleinen und die großen Dancing Kids unter der bewährten Leitung von Sabine Franzmann waren wieder einmal unsere Eisbrecher und begeisterten mit ihren Showtänzen.


Zum ersten Mal waren die KAZI Funken aus Lohmar bei uns zu Gast. Sie wirbelten und wibbelten durchs Dorfhaus. Sogar Bürgermeister Alfred Haas durfte mitmachen und gab bei der Hebefigur mit der Mucher Heukönigin Simone Voßler ein sehr gutes Bild ab.


Die Mucher Grashüpfer mit ihren drei Abteilungen steigerten die Stimmung weiter. Sie wurden von Ralph Schippers, dem 2. Vorsitzenden des MKV´s präsentiert, der noch ein Grußwort sprach und Andreas mit dem Sessionsorden ehrte.

Das Karnevalskomitee Pohlhausen machte mit seiner Prinzessin Marina den Anfang im Reigen der Tollitäten.


Dann folgte der Musikverein Marienfeld mit zahlreichen Hits zum Mitsingen. Gerne hätten sie noch länger gespielt, aber die „KG für uns Pänz“ aus Seelscheid mit ihrer Seniorengarde stand schon vor der Tür. Wir bekamen wirklich akrobatische Tanzfiguren zu sehen. Das Dorfhaus tobte und erst nach mehreren Zugaben durften sie wieder gehen.


Dann platzte das Dorfhaus aus allen Nähten, denn das Mucher Prinzenpaar Wasi und Sabine (Siebert) kam mit seinem Gefolge aus den Reihen des Bläsercorps. Sie begeisterten mit Ihren Hits und zur eigenen Musik wurde auch noch getanzt. Eine Premiere für uns war das lebende Schlagzeug, an dem sich Prinz Wasi beim „Trömmelcheleed“ einmal richtig austoben konnte.

 


Auch wir, die Hoffsänger, konnten mit unserem wirklich tollen Programmvortrag einen Beitrag zu dem gelungenen Fest leisten. Festgehalten wurden die Höhepunkte, wie immer, denn Sie ist einer der treuesten Fans der Hoffsänger, von „unserer“ Fotografin Trixi, die sich unseren Sessionsorden redlich verdient hatte.

Den traditionellen Abschluss des Programms bildete die KG Jecke Märjelingener, die in diesem Jahr mit einem Kronprinzen und der Kindertanzgruppe vorbeigekommen sind. Wie immer haben auch sie mit ihrer eigenen Musikkapelle begeistert. Es geht nichts über handgemachte Musik..


Am Freitag den 23. Februar waren wir auf dem Prinzentreffen in Pohlhausen. Sonntags folgte derFrühschoppen in Birkenfeld. Die Post war wieder voll, vor allen Dingen mit Frauen, und die Stimmung war Spitze, obwohl die Dorfgrenadiere in diesem Jahr nicht durch die Säle gezogen sind.

Am folgenden Freitag haben wir mit dem Mucher Prinzenpaar und seinem Gefolge zu einem offenen Singen in die Schublade eingeladen. Unter dem Motto: „Los mer singe en Much!“ haben wir alte und neue Karnevalslieder gesungen und natürlich auch unser Programm gebracht. Obwohl eigentlich kaum Reklame gemacht wurde, war die Kneipe voll.


Anfang Februar waren wieder einige Hoffsänger mit dem Taxi in Köln auf der Sitzung von Köbes Schuhmacher. Langsam wird’s zur Tradition.

Am Samstag den 7.02. haben wir erst die Niedersachsen auf dem 50. Geburtstag von Lisa Schwarz von der Danziger Str. begeistert und dann ginge es weiter zur Karnevalsparty auf dem Berg. Das FIT Hotel hatte wieder zu einem karnevalistischen Abend eingeladen, das Publikum war begeistert. Einige Hoffsänger haben noch lange weiter gefeiert.

In der folgenden Woche war Oberheiden durch den plötzlichen Tod von Walter Anders geschockt. Er stand immer bereit wenn wir was Gedrucktes brauchten.

Am Mittwoch haben wir auf der Karnevalsfeier der Behindertenfreizeitgruppe und der Jugendgruppe im Dorfhaus gesungen, aber die Hoffsitzung ist ausgefallen. Dafür konnten wir dann aber in Eckhausen und auf dem 50. Geburtstag von Barbara Oppenberg im Dorfgemeinschaftshaus in Wellerscheid auftreten. Neben vielen Geistlichen warten dort auch viele Karnevalisten aus Köln und Umgebung vertreten, die alle begeistert waren.

Am Sonntag waren wir dann in Loope auf dem 60. von Simons Vater. Auch hier konnten wir das Publikum zum Schunkeln und Singen bringen, was Simon Miebach nicht unbedingt erwartet hatte. Dann ging es weiter ins Pflegeheim von Familie Kaulfuss nach Marienfeld. Sie freuten sich wirklich, dass wir seit Jahren mal wieder da waren.

An Wieverfastelovend sind wir zu einer ersten Expedition ins Oberbergische gestartet. Wir hatten Simon einen Auftritt an seiner neuen Wirkungsstätte versprochen. Zuerst haben sich die Oberberger geziert, dann wurden sogar zwei Auftritte daraus. Donnerstag haben wir im Krahwinkelsaal von Bergneustadt vor 300 Frau gesungen, die Stimmung war sehr gut.

Aber nicht zu vergleichen mit dem, was uns dann im Dorfhaus und Turnhalle in Marienfelderwartete. Dort wurden wir nach dreijähriger Abstinenz fast schon frenetisch erwartet. Die Damen stürmten wirklich vor die Bühne und wir waren entsprechend gut drauf. Das war wirklich das Highlight der Session.

Am Karnevalsfreitag haben wir wieder im Behindertenwohnheim Webersbitze begonnen. Dann waren wir im Lindenhof zu unserem Sessionsessen und anschl. sind wir noch im Dorfhaus aufgeschlagen, wo Mia mit Familie und einem Teil der Hoffsänger ihren Geburtstag feierte.

Karnevalssamstag haben wir uns am Morgen zum Kamellemischen getroffen. Schnell war die Arbeit erledigt, denn auf Wunsch des MKV’s haben wir im Rewemarkt Dornseifer gesungen. Die vorbeieilenden Einkäufer waren zwar erstaunt, aber haben sich auch gefreut.

Am Abend ging es zur 2. Expedition ins Oberbergische. Nach den guten Erfahrungen bei den Frauen waren unsere Erwartungen an die Pfarrsitzung etwas zu hoch, aber das Publikum war mit den „Mucher Sängern“ zufrieden.

Einige wenige haben sich am nächsten Tag in der Kölschen Huhmess sehen lassen und nach Treffen und Schminken, hier ein herzliches Danke Schön an alle Frauen, die uns dabei immer unterstützen haben, ging es nach Lohmar zu den Kazi Funken. Im proppevollen Pfarrsaal haben wir zum letzten Mal in der Session mit unserem Programm geglänzt.
Wie sagte der Kommandant Frank Sieben: Er wüsste ja, dass Frauen ohne Luft zu holen reden könnten, aber das es auch Männer gibt, die ohne Luft zu holen singen könnten, hätte er noch nicht gewusst.

Im letzten Jahresbericht habe ich geschrieben: Wir kommen authentisch rüber und dies wird sich weiter rum sprechen, so dass wir in der nächsten Session wieder weitere Engagements erwarten können. Und dies war der Fall. Insgesamt haben wir 21 Mal unser Programm dargebracht. Und in der ganzen langen Session hatten wir kein freies Wochenende. Herzlichen Dank noch einmal an Alle die immer da waren.

Den Rosenmontag haben wir in bewährter Weise verbracht. Morgens im Dorfhaus wurde der Baggagewagen geschmückt. Er wurde von Heinz gestellt und Reinhard hat die Tafeln bemalt. Auf Friedels Anhänger konnten wir auch die Trommel mitnehmen und noch einmal den Muchern präsentieren.


Der traurige Abschluss des Hoffsängerjahres war der Tod von unserem Freund Asil am Sonntag den 8. März. Am Montag hatten wir die Möglichkeit uns hier an dieser Stelle, wo wir so oft gemeinsam gesungen und gefeiert haben, uns von Ihm zu verabschieden. Er war nicht unbedingt unser lautester oder unser tonsicherste Sänger. Aber auch der Karneval und unsere Lieder haben die verschiedensten Seiten. Es gibt die lauten, die überschäumenden Seiten und dann gibt es die ruhigen und nachdenklichen Seiten. Diese Seite wurde auch von Asil vertreten. Mit dem Schalk im Nacken und ein Griemeln im Gesicht, so kannten wir Ihn. Er war ein ruhiger, froher und zufriedener Pol in der Gemeinschaft der Hoffsänger. So sollte er für uns ein Vorbild sein und er war da, wenn man Ihn brauchte. Schon von der Krankheit gezeichnet, hat er immer noch fröhlich bei den Proben mitgesungen und bis zu Letzt hat er versucht bei unseren Auftritten mitzuwirken. Selbst seine Dialysetermine hat er danach ausgerichtet. Diskutieren konnte man mit Ihm gut, aber Streit gab es nie. Ich bin der festen Überzeugung, dass er die ganze Session bei jedem Auftritt bei uns war, und ich hoffe und glaube, dass es auch in der Zukunft so ist.

Der Vorstand möchte sich noch einmal bei Euch allen für die schöne unvergessene Session bedanken. Freud und Leid liegen manchmal eng beisammen, so ist das Leben.

Dankeschön!
Jürgen Harlizius – 1. Vorsitzender

Anmerkung der Redaktion:

Mit der Jahreshauptversammlung endet das Hoffsänger Jahr und das Geschick wird in die Hände des neuen (alten) Vorstandes gelegt. Wir die Hoffsängerschar wünschen unseren Zugpferden ein gutes Gelingen und möge ihr Wirken mit Werbung neuer Mitglieder und einem tollen Programm im Hoffsängerjahr 2009/10 gekrönt sein.


Paul Michels Hans „Didi“ Baur
Peter Drue
Jürgen Harlizius Andreas Schlimbach

Mit dreemol „Overheden Alaaf“ !!!

Jahresbericht für die Zeit vom 30.03.2007 bis zum 29.02.2008

Wir Ihr gemerkt habt, hatte das vergangene Hoffsängerjahr nur 11 Monate, da wir die kürzeste Session aller Zeiten hatten.

Ein erster runder Geburtstag stand im Mai an Hans Stürmer wurde am 9. Mai 70. Feiern wollte er am 11. Mai. Dies haben wir in sehr gedrückter Stimmung gemacht. Freude und Leid liegen oft eng beieinander, denn am selben Tag ist unser Gründungsmitglied Ewald gestorben.

Noch im letzten Jahr hat er mit uns auf der Bühne gestanden. Mit seiner ruhigen, besonnenen, aber auch fröhlichen und hilfsbereiten Art wird er uns immer in Erinnerung bleiben.

Wenn mer Dich bruch, was de stets berick,
E Jlöck, mit Dir joov et ni Strick.
Du hats e herrlich Laache em Jesech

Auf besonderen Wunsch der Familie haben wir mit anfänglichem Unbehagen in der Kirche nach dem Seelenamt das umgetextete Lied: „Du bes dä Mann“ gesungen. Ich glaube wir und alle Messbesucher waren wirklich ergriffen.

Dann ging es weiter mit den runden Geburtstagen: Paul wurde am 3.07. 60 und am darauf folgenden Samstag wurde im Dorfhaus gefeiert. Eine Woche später am 13 Juli folgte dann Thomas mit seinem 50stem.

Vor dem Beginn der Proben war unser Ausflug: Am Samstag den 11. August ging es morgens zu einem ausgedehnten Frühstück in einen Cafe in Engelskirchen. Von dort fuhr uns Werner nach Weilburg an der Lahn. Zwischendurch im Bus wurde fleißig am Rätsel getüftelt. Nach tagelangem Regen und Hochwasser hatten wir aber schönes Wetter erwischt. Erst haben wir gemeinsam an einer Schlossführung teilgenommen und dann blieb noch ausreichend Zeit für einen Stadtbummel. Der Tag wurde mit einem zünftigen Ritteressen auf Burg Greifenstein abgeschlossen. Die Reste wurden uns noch eingepackt, so dass wir sie auf einer unserer Proben noch aufgewärmt verzehren konnten.

Es gab auch noch eine Überraschung. Wieder durften die Hoffsänger ein Erntepaar stellen. Barbara und Jürgen wurden von Regina und Hans abgelöst. So hatten wir wieder einen Grund zu feiern und haben in der, nach dem Motto Rock und Tanz unterm Erntekranz, geschmückten Sülzberghalle auch einen Beitrag gebracht.

In dieser Session hatte das Programm auf Grund der kurzen Session das Motto:
Wie schnell doch su a johr verjet.
Jetzt simmer all wieder he.
Däm een deit et fluppe d´r andre hät Pech.

So haben wir mit dem alten Lied: „ov krüz oder quer“ angefangen, dann folgte das neue Bläck Föss Lied: “Jetzt sim mer all wieder he“. Von den Stühlen holten wir dann die Leute mit „Kumm Papapapapa“. Auf den letzten Drücker haben wir dann noch das erst als Zugabe geplante Sternlied mit kölschen Zwischentexten hineingenommen. Obwohl in dieser Session oft gecovert hat unsere Version das Publikum trotzdem begeistert. Dann folgte zum Abschluss ein furioses Potpourri.

Aber nicht alle Hoffsänger waren durch das Proben und die Weihnachtszeit ausgelastet. Am letzten Freitag des Jahres war noch eine Abordnung als Sternsinger in den Mucher Gaststätten unterwegs. Mit dem kölschen Lied: „Mer kummen us dem Morjenland“ haben wir die Gäste erfreut. Wir konnten uns ganz herzlich für die reichlichen Spenden für die Sternsingeraktion der Kinder bedanken. Wir konnten 540 € an den Gemeindereferenten Clemens Rieger, der uns ebenso wie PastoralreferentSimon Miebach begleitet hat, übergeben.

Im neuen Jahr wurde die Session für uns kurz aber heftig und sehr schön. Den ersten Auftritt am 6. Januar hatten wir wieder in Pohlhausen. Das ist immer eine Bank für uns, auch schon beim ersten Auftritt.

Mit einer Abordnung haben wir am Montag den 7. Januar die Wohltätigkeitssitzung – „Alles für Andere“. in den Satorysälen besucht. Um 3 Uhr sind wir sehr zufrieden mit dem Taxi nach Much zurückgekehrt.

Am Dienstag haben wir dann unsere Trommel auf dem Kreisel aufgebaut. Etwas chaotisch war die Suche nach dem Banner, aber Dank der Vermittlung von Reinhard Schlimbach, hat uns die Raiffeisenkasse noch einmal das Bedrucken eines Banners finanziert.

Freitag den 11. Januar ging es zuerst ins Servatius Haus nach Siegburg, denn die Karnevalsvereinigung aus Zange mit den Schützen und der Hunnenhorde feierten eine Seniorensitzung. Dann ging es weiter zur Karnevalsparty auf dem Berg. Das FIT Hotel hatte wieder zu einem karnevalistischen Abend mit buntem Programm eingeladen.
Am nächsten Tag waren wir seit vielen Jahren mal wieder in Marialinden. Auf der Sitzung des Vereinsrings konnten wir wirklich glänzen. Der Saal Altenrath war begeistert. Anschließend durften wir uns nicht verausgaben, denn am Sonntag den 13. Januar hatten wir wieder unseren karnevalistischen Frühschoppen im Dorfhaus, der dieses Jahr von Anfang an sehr gut besucht war. Als Sessionsorden für unsere Gäste gab es von der Bäckerei Frohn gebackene Clowngesichter.

So haben wir u .a. dem wegen Krankheit pausierenden Gerd Müller und Mia Schlimbach einen Orden übergeben können.

Die kleinen und die großen Dancing Kids unter der bewährten Leitung von Sabine Franzmann begeisterten uns wieder mit ihren Showtänzen. Aus Kindern werden Leute. Die Tänze derBirkenfelder Dorfgrenadiere waren nicht weniger schwungvoll. Herr Pastor Max Offermann lud alle Anwesenden zur Huhmess am Karnevalssonntag ein. Unser Bürgermeister Alfred Haas und der Präsident des MKV Andreas Weber sprachen ein paar kurze Grußworte.

Mit schmissigen Karnevals-Potpourris wurde die Stimmung vom Bläsercorps Much weiter angeheizt. Dann wurde es eng und bunt im Dorfhaus. Das Mucher Dreigstirn mit ihrem herrlichen Gefolge, aus unserem Nachbardorf Bövingen, brachten mit ihren eigenen Liedern zu Discorhythmen den Saal zum Kochen.

Das Karnevalskomitee Pohlhausen hatte in diesem Jahr zwar keine Tollitäten, dafür haben Sie uns aber mit einer neuen Tanzgarde überrascht.

Dann platzte das Dorfhaus aus allen Nähten, denn die KG für uns Pänz aus Seelscheid kam mit ihrer beiden Junioren- und Seniorengarde vorbei.

Den krönenden Abschluss des Programms bildeten Prinz Deddie und Prinzessin Anette aus Marialinden. Mit ihrem großen Gefolge und der eigenen Musikkapelle brachten sie das Dorfhaus zum Toben. Die KG Jecke Märjelingener in ihren rot, gold und schwarzen Vereinsfarben füllten das Dorfhaus restlos.

In der Dorfschänke Hetzenholz hatten wir am nächsten Freitag unseren Auftritt. Der Samstag war dann frei. Ich glaube da waren viele etwas traurig. Sonntags ging´s dann zum Frühschoppen in Birkenfeld.
In Pohlhausen hat in diesem Jahr zum 2. Mal ein Prinzentreffen stattgefunden. Da wir auf unseren Auftritten immer frenetisch vom Karnevalskomitee gefeiert werden und sie auch regelmäßig an unserem Frühschoppen teilnehmen haben wir gedacht, wir müssten uns dort auch einmal sehen lassen. Wir haben wieder einmal sehr gut gesungen.
Sonntagnachmittag folgte die Seniorensitzung der Heiligenhauser Karnevalsfreunde. Für uns war es fast ein Familienausflug, da viele Frauen, Kinder und Enkelkinder mitgefahren waren.
In der Karnevalswoche konnten wir noch auf der Karnevalsfeier der Behindertenfreizeitgruppe am Mittwoch den 30. Januar viel Freunde machen.
Am Karnevalsfreitag haben wir wieder im Behindertenwohnheim Webersbitze begonnen. Dann folgte ein weiteres Highlight der Session.
Stefan Höller hatte uns zu einem Offenen Singen in die Schublade eingeladen. Wir haben fast vier Stunden ohne große Pausen gesungen. Viele Lieder aus alten Programmen und zahlreiche Potpourris kamen ohne viel Proben super rüber. Uns allen hat das Singen richtig Spaß gemacht.
Karnevalssamstag folgte die Hoffsitzung in Oberheiden. Andreas Schlimbach hat als Köbes souverän durch das Programm geführt und als Overheder Dreigestirn sind Prinz Peter, Bauer Martin und Jungfrau Didilinde mit den Hoffsängern als Gefolge aufgetreten. Ein Bauer vom Ernteverein war zu Gast. Simon hat mit beleuchtetem Kreisel und Feuer und Didi mit Maske und Schelle den Winter vertrieben. Fulminanter Abschluss waren die Glocken von Rom mit Angela Drue.
Einige wenige haben sich am nächsten Tag in der Kölschen Huhmess sehen lassen und dann ging es zum Aufräumen und Kamellemischen ins Dorfhaus. Dort herrschte eine Superstimmung, man merkte dass Alle mit Spaß dabei waren.
Den Rosenmontag haben wir in bewährter Weise verbracht. Morgens im Dorfhaus wurde der Baggagewagen geschmückt
Wir waren wieder einmal eine starke Truppe, denn mit über 30 Personen haben wir am Zug teilgenommen. Trotz Dauerregen haben wir sogar noch den Vorbeizug des Dreigestirns abgewartet.

Den Ausklang gab´s wie immer im Dorfhaus. Einige unentwegte Hoffsänger sah man noch am frühen Morgen durch Much ziehen oder wanken.
Mit dem heutigen Tag endet wieder einmal ein Hoffsängerjahr.

Der Vorstand bedankt sich bei Euch allen sehr herzlich

Jahresbericht 2006/2007 der Overheder Hoffsänger

Fast auf den Tag vor einem Jahr, haben wir am 31. März unser Hoffsängerjahr begonnen. Das Frühjahr verlief aus Hoffsängeraugen recht ruhig. Es wurde zwar schon fleißig am Programm gebastelt, aber der nächste offizielle Termin war unser Ausflug. Am Samstag den 29. Juli ging es morgens früh mit dem Bus in Richtung Hessen und Bayern.

Wir haben unser Quartier im Hotel Zur Rose in Boxtal bezogen, dann ging es nach Wertheim.

Auf dem Altstadtfest haben wir sogar das Publikum mit mehreren Spontankonzerten begeistert. Am nächsten Tag ging´s bei ziemlich hohen Temperaturen nach Miltenberg und zum Kloster Engelberg.

Am 3. September haben wir mit den Proben begonnen Barbara und Jürgen hatten in diesem Jahr die große Ehre, das Mucher Erntepaar auf dem Erntefest zu stellen. Die Hoffsänger haben als Bauern verkleidet gesungen und die Overheder Marktfrauen dazu getanzt.

Danach begannen aber die intensive Probenarbeit für das Programm. Einen recht spontanen Auftritt hatten wir am 11. November auf der Sesssionseröffnung des MKV.

In dieser Session haben wir eine musikalische Surftour unternommen: Sportlich in den früheren, jungen Jahren auf dem Surfbrett bis heute, bequem zu Hause im Sessel, dafür aber weltweit im Internet.

Konnte man als junge, staatse Kääls die Mädchen noch mit Gummianzug und Surfbrett erobern und von Hawai träumen, so bleibt uns heute nur noch das Internet. Didi wollte was Handfestes haben, e „Füssje met ner Brell“ und Heinz wollte mit seinem Leckerchen auf einer Insel ganz alleine sein. Dann ging es weiter: Schön ist es auf der Insel, schöner ist es hier am Rhein und am schönsten ist es mit Euch Fastelovend ze fiere. Wir surften weiter mit einem Potpourri von Karnevalsliedern, der Bogen spannte sich von Much bis Kölle.

Bevor wir in die Hauptzeit der Session gestartet sind, gab es noch eine Überraschung, da Johannes und Sarah am 22. Dezember standesamtlich gehei-ratet haben. Mit unserer Gratulation vor dem Rathaus konnten wir sie überraschen.

Den ersten Auftritt am 6. Januar hatten wir wieder in Pohlhausen. Das ist immer eine Bank für uns, auch schon beim ersten Auftritt. Mit guter Laune fuhren wir dann nach Much zur Proklamation und wurden im Programm, wie üblich, nach hinten durchgereicht. Wir sind als vorletzte auf die Bühne gegangen und haben in Windes-eile unser Programm absolviert.

Am 14. Januar folgte unser Frühschoppen.
Einer musste den Anfang machen und so waren die Dancing Kids unter der bewährten Leitung von Sabine Franzmann wieder einmal unsere Eisbrecher. Die Heuschrecken hatten uns nämlich versetzt. Die schwungvollen Tänze und auch die neuen Kostüme beeindruckten das Publikum.

Die Tänze der Birkenfelder Dorfgrenadiere waren nicht weniger schwungvoll. Sie hatten sogar noch soviel Puste, dass Sie beim Tanzkorps Rot-Weiß von der KG Närrische Oberberger aus Engelskirchen als Tanzoffiziere einspringen konnten.

Mit schmissigen Potpourris wurde die Stimmung vom Bläser Corps Much weiter angeheizt. Höhepunkte waren sicher die Besuche der Tollitäten. Das Mucher Dreigstirn mit Prinz Rolf, Bauer Uwe und Jungfrau Wera machten den Anfang.

Das Karnevalskomitee Pohlhausen kam mit 2 Neuheiten, denn sie hatten ein Ortsschild in Originalgröße und zum ersten Mal ein Damendreigestirn dabei.
Der Mucher Karnevals Verein war mit allen drei Tanzgarden, den kleinen und großen Grashüpfern, sowie den Heuschrecken vertreten.

Den krönenden Abschluss des Programms bildeten Prinz Helmut und Prinzessin Doris aus Marialinden. Mit ihrem großen Gefolge der KG Jecke Märjelingener und eigener Musikkapelle brachten sie das Dorfhaus zum Toben. Obwohl die Prokla-mation gerade erst überstanden war und noch ein Geburtstagsbesuch auf dem Programm stand, haben uns die MM´chen noch einige wunderbare Tänze präsentiert. Erst beim Einbruch der Dunkelheit näherte sich der Frühschoppen dem Ende.

Der Frühschoppen in Birkenfeld am Sonntag, 28.Januar wird immer mehr zu einem kleinen Pohlhausen, wir können singen was wir wollen und das Publikum tobt.
Am Freitag den 2. Februar waren wir beim „kleinen Prinzentreffen“ in Hetzenholz.

In den letzten Jahren war die Karnevalsparty im Activotel zu einer Tradition im Mucher Karneval geworden. Leider fiel sie in dieser Session aus, aber eine gute Alternative war da: Am Samstag den 3. Februar gab es eine Karnevalsparty auf dem Berg. Das FIT-Hotel hatte zu einem karnevalistischen Abend mit buntem Programm eingeladen.

Am Mittwoch den 7 Februar konnten wir noch auf der Karnevalsfeier der Behindertenfreizeitgruppe viel Freunde machen.

Unser echtes Heimspiel war der Auftritt auf der Hoffsitzung in Oberheiden am 10. Februar. Das Overheder Dreigestirn wurde in diesem Jahr mal wieder komplett von den Hoffsängern gestellt mit Prinz Jürgen, Bauer Hans und Jungfrau Aishe.

Nach dem Aufräumen am nächsten Tag haben wir am Nachmittag auf der Seniorensitzung der Heiligenhauser Karnvalsfreunde gesungen,ein Highlight der Session. Das ganze Publikum, in dem schönen Saal stand, sang mit und jubelte.

Die Session näherte sich dem Höhepunkt. Leider hattten wir in diesem Jahr keinen Auftritt auf Wieverfastelovend, aber am Freitag haben wir wieder im Behinderten-wohnheim Webersbitze gesungen. Da wir noch etwas Zeit hatten sind wir kurz in der Schublade vorbei gesprungen. Dann ging es zur Goldhochzeit vom Ehepaar Kurth ins Heidestübchen. Da haben wir richtig Stimmung gemacht, neben unserm Programm haben wir mit den alten kölschen Leedern gepunktet.
Unser Abschlussessen haben wir passend zum Programm in diesem Jahr im Inselhof gemacht, anschließend ging es nach Eckhausen.

Karnevalsonntag waren wir wieder mit einer starken Abordnung und komplettem Kostüm in der Kölschen Huhmess, sicher auch ein anderer Höhepunkt der Session.
Den Rosenmontag haben wir in bewährter Weise verbracht.

Kaum war die Session zu Ende gab´s schon den nächsten Auftritt. Denn am Samstag, den 10. März haben wir auf dem Geburtstag von Walters Mutter unser leicht abgewandeltes Programm gesungen. Das konnten wir auch auf dem 80. Geburtstag von Peter Fey nutzen, zu dem die Hoffsänger mit Frauen am 25. März eingeladen waren.

Mit dem heutigen Tag, 30.März2007 endet wieder einmal ein Hoffsängerjahr. Wir hoffen das Publikum war zufrieden und für die nächste Session hoffen wir auf ähnlich gute Auftritte.

Der Vorstand möchte sich noch einmal bei Euch allen bedanken.

Anmerkung der Readaktion:

Traditionsgemäss endet das Hoffsängerjahr mit der Jahreshauptversammlung und der Wahl des neuen Präsidiums. Getreu der alten Weisheit – „ Wechsle niemals ein Siegerpferd“, starten wir ins neue Hoffsängerjahr und wünschen allen ein gutes Gelingen und dem Vorstand weiterhin ein glückliches Händchen.

Paul Michels, Hans Baur, Peter Drue, Jürgen Harlizius, Andreas Schlimbach

Darauf ein dreemol „Overheden Alaaf“.

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